Geschichte wird vor Ort gemacht

Obwohl sich die Klasse 6b im Geschichtsunterricht schon längst mit dem Thema "Mittelalter" beschäftigt, machte sich die Klasse am 2.10. bei bestem Herbstwetter auf zum Römerschlachtfeld am Harzhorn. Eigentlich ist dieser Besuch fester Bestandteil des Geschichtsunterrichtes des fünften Jahrgangs am Roswitha - Gymnasium, besteht doch bereits eine langjährige Kooperation mit dem außerschulischen Lernort vor unserer Haustür. Aufgrund der Pandemie konnte die Exkursion jedoch vor den Sommerferien nicht stattfinden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so war die Freude jetzt besonders groß, wieder etwas als Klasse zu unternehmen und gemeinsam unterwegs zu sein.

Zunächst ging es mit dem Linienbus nach Harriehausen, von dort konnte dann zu Fuß schon ein Teil des Marschweges des Römerzuges beschritten werden. Am Harzhorn angekommen, durfte die Klasse an drei Stationen das Schlachtfeld erkunden, die römische Feldküche kennenlernen, römische Spiele ausprobieren, mit dem Katapult schießen und den historischen Hintergrund anhand von Kartenmaterial und einem Rollenspiel nachvollziehen. Auch ein kleines Souvenir konnte erstellt werden, jeder durfte eine Holzscheibe mit germanischen Runen beschriften und den eigenen Namen aufschreiben. Auch wurden Fotos in römischen Uniformen gemacht, wobei man ein Gefühl dafür bekommen konnte, wie schwer so ein Kettenhemd und Helm eigentlich war.

Alle waren ich einig, dass der Tag sehr gelungen war. Es geht ein herzliches Dankeschön an das Harzhorn-Team. Solche Exkursionen sind nicht nur ein wichtiger Beitrag für die Klassengemeinschaft, sondern fördern auch das Verständnis für die Vergangenheit, denn Geschichte wird vor Ort gemacht.

Harzhorn1

Harzhorn2

Harzhorn3