Ab morgen gilt die neue Corona-Verordnung im Land Niedersachsen, die ein paar Verschärfungen, aber auch klare Regelungen für den Schulbetrieb mit sich bringt.

Ungeimpfte Beschäftige in Schule:

Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, müssen täglich ein negatives Testergebnis vorweisen. Zweimal pro Woche kann diese Testung als Selbsttest unter Aufsicht in der Schule durchgeführt werden, an den anderen drei Tagen ist die Testung über Testzentren, Apotheken oder Hausärzte selbst zu organisieren und das Ergebnis vor Dienstantritt vorzulegen.

Schülerinnen und Schüler:

Für die Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, bleibt es bei drei wöchentlichen Testungen zu Hause. Sollte es einen Verdachtsfall aufgrund eines positiven Selbsttests in einer Lerngruppe geben, wird die Testfrequenz erhöht. In der Regel gestaltet sich dieses anlassbezogene intensivierte Testen (ABIT) wie folgt:

  • Die Person, die positiv getestet ist, meldet das wie bisher der Schule, begibt sich in Absonderung und lässt das Testergebnis durch einen PCR-Test überprüfen.
  • Die Schule informiert das Gesundheitsamt über den positiven Fall.
  • Es testet sich dann die komplette Klasse/Lerngruppe – auch Geimpfte und Genesene – an fünf Schultagen hintereinander zu Hause. Die Tests werden von der Schule zur Verfügung gestellt.
  • Kommt es zu einem weiteren Verdachtsfall, verlängert sich das ABIT entsprechend.
  • Alle negativ getesteten und symptomfreien Schülerinnen und Schüler bleiben im Regelfall im Präsenzunterricht, eine Kontaktnachverfolgung im schulischen Kontext kann dann entfallen.
  • Unabhängig davon ermittelt das Gesundheitsamt ggf. enge Kontaktpersonen im familiären und sozialen Umfeld der Indexperson

Elternabende / Veranstaltungen:

Für Elternabende und Elternsprechtage usw. werden ab jetzt dringend digitale Formate empfohlen. Sollte das nicht möglich sein, finden diese Veranstaltungen unter 2 G plus-Regeln statt, d. h. es bekommt nur Zugang, wer geimpft oder genesen ist und zusätzlich eine tagesaktuelle negative Testbescheinigung vorlegt.

Schulfahrten:

Mit Blick auf das erhöhte Infektionsrisiko bei mehrtägigen Schulfahrten mit Übernachtungen kommt das Kultusministerium nicht umhin, diese bis zum Ende des laufenden Schulhalbjahres zu untersagen. Auch eine Verlängerung dieser Maßgabe bis zu den Osterferien scheint derzeit nicht ausgeschlossen, dies wird fortlaufend überprüft. Möglich bleiben weiterhin Tagesfahrten und Exkursionen ohne Übernachtung. Auch hier gilt es aber, den pädagogischen Nutzen und das Infektionsrisiko vor Ort kritisch gegeneinander abzuwägen.

Aus dem Kultusministerium:

Brief des Kultusministers an die Eltern

Info: Testen statt Quarantäne