Im Folgendem stellen sich die einzelnen am Roswitha-Gymnasium unterrichteten Fächer kurz vor.

 

Berufsorientierung:

Berufsorientierung

Berufsorientierung (BO)

(Stand: 11. September 2019)

Beauftragte für Berufsorientierung: Frau Martin

Vorstellung des Fachs

Ein Studium, ein Auslandsaufenthalt oder doch eine Ausbildung nach dem Abitur? Den Schülerinnen und Schülern stehen nach der Allgemeinen Hochschulreife alle Türen offen. Doch gerade die Vielfalt an Möglichkeiten kann zukünftige Abiturienten verunsichern.

Wir am Roswitha-Gymnasium sehen es als unseren Schwerpunkt, den Schülerinnen und Schülern in Jahrgang 11 im Fach Berufsorientierung eine intensive Verständigung über dieses komplexe Thema anzubieten. Dazu gehört die umfangreiche Vorbereitung auf das Schülerbetriebspraktikum, die Durchführung sowie intensive Nachbereitung desselben. Um den Weg zum Praktikumsplatz zu erleichtern, finden im Jahrgang 11 verschiedene Veranstaltungen statt, die Anstöße für das Betriebspraktikum bieten.

Mit der Unterstützung außerschulischer Partner und an ebensolchen Lernorten erhalten die Lernenden die Möglichkeit, einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen sowie ihre eigenen Vorstellungen und Erwartungen mit realen Erfahrungen abzugleichen.

Alle Informationen rund um das Thema „Studien- und Berufsorientierung“ finden sich im Berufs- und Studienorientierungskonzept.

Lehrwerke

Kolleg Politik-Wirtschaft Einführungsphase. C. C. Buchner.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

           

1

   

Leistungsbewertung

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Im Fach Berufsorientierung erfolgt keine Leistungsbewertung.

Unterrichtende Lehrkräfte

Herr Albert

Herr Fischer

Herr Günther

Frau Kopp

Frau Marks

Frau Martin (Beauftragte für Berufsorientierung)

Frau Nußbaum

 

Gesellschaftswissenschaftliche Fächer:

Erdkunde

Erdkunde

(Stand: 08. September 2019)

Fachkonferenzleitung: Herr Heinemann

Vorstellung des Fachs

Stundenverteilung

In den Klassenstufen 5, 7 und 9 wird Erdkunde wöchentlich zwei Stunden unterrichtet, in den Klassenstufen 6, 8 und 10  hat Erdkunde in der Stundentafel des Sekundarbereiches 1 eine Stunde, wird meistens ein Halbjahr zweistündig unterrichtet. In der Klassenstufe 11 wird Erdkunde ebenfalls 1 Stunde unterrichtet, meist ein Halbjahr zweistündig.

Kurze Beschreibung der fachlichen Inhalte

Sekundarbereich 1
Klassenstufe 5

In Klasse 5 sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich im Raum zu orientieren. Dazu lernen sie den Umgang mit physischen und thematischen Karten, um beispielsweise den eigenen Schulweg zu beschreiben. Des Weiteren lernen sie den Umgang mit dem Kompass und mit dem Maßstab sowie den Aufbau und die Anwendung des Gradnetzes. Weiterer Schwerpunkt in der Klassenstufe 5 ist das Leben  und Wirtschaften in ländlichen und städtischen Räumen.

Klassenstufe 6

Dieser Jahrgang behandelt die formenden Kräfte der Natur, sowohl die Kräfte, die im Erdinneren entstehen (Vulkanismus, Erdbeben) als auch diejenigen, die von außen (Wasser, Eis) auf die Erde wirken.

Klassenstufe 7

In dieser Klassenstufe beschäftigt sich der Erdkundeunterricht mit dem Leben und Wirtschaften in unterschiedlichen Klimazonen. Hierbei lernen die  Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Klimadiagrammen und deren  Auswertung. Weiteres zentrales Thema sind die Weltmeere.

Klassenstufe 8

Diese Klassenstufe hat als zentrales Thema Stadt. In diesem Zusammenhang lernen die Schülerinnen und Schüler das Programm PowerPoint, mit dem sie Kennzeichen von Stadttypen an Stadtgrundrissen nachweisen. Bei ausreichender Zeit soll auch eine Exkursion in die Innerstadt von Bad Gandersheim durchgeführt werden, bei der die Schülerinnen und Schüler straßenweise die Nutzung der Gebäude feststellen. Die Ergebnisse sollen dann in einer Excel-Datei dokumentiert werden.

Klassenstufe 9

Hier werden am Beispiel verschiedener Staaten regionale Strukturen und Prozesse (z. B. Wandel in der Landwirtschaft oder in der Industrie) und räumliche Disparitäten (unterschiedliche Entwicklungsstände) vermittelt.

Klassenstufe 10

In dieser Klassenstufe werden globale Probleme wie Klimawandel und Migration behandelt.

In Klasse 10, aber auch schon in Klasse 9 werden die Schülerinnen und Schüler an die Arbeitsweisen der Oberstufe herangeführt.

 

 

Oberstufe
Klassenstufe 11 (Einführungsphase)

Im Erdkundeunterricht dieser Klassenstufe steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, also der Umgang mit der Natur durch den Menschen, so dass auch noch späteren Generationen ein intaktes wirtschaftliches, soziales und ökologisches Gefüge erhalten bleibt. Dabei lernen die Schüler, ökologische Probleme auf der Erde herauszuarbeiten sowie deren Ursachen. Weiterhin werden Dimensionen der Nachhaltigkeit, Herausforderungen und Maßnahmen einer nachhaltigen Raumnutzung vermittelt.

Schüler, die die zweite Fremdsprache nach der Klassenstufe 10 abwählen, belegen zusätzlich das Wahlpflichtfach Erdkunde. Dies wird zweistündig epochal im zweiten Halbjahr der  Einführungsphase unterrichtet. Dort werden die physisch-geografischen Grundlagen für die Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase) gelegt. Den Schülern, die die zweite Fremdsprache beibehalten, ist freigestellt, an diesem Unterricht als Wahlfach teilzunehmen. Es wird ihnen allerdings nahegelegt.  

 

Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase)

In der Qualifikationsphase werden für das Fach Erdkunde Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau (5 Wochenstunden) und auf grundlegendem Anforderungsniveau ( 3 Wochenstunden) angeboten. Die Themen für beide Arten von Kursen sind weitgehend identisch. Es werden drei Raummodule vermittelt. Von diesen drei Modulen ist der Raum Deutschland in Europa immer verbindlich. Die anderen beiden Module sind ein weiterer Industrieraum (z. B. Angloamerika) und ein Entwicklungsraum (z. B. Südostasien).  Die letzten beiden Beispielräume (Raummodule) wechseln aber jährlich.

 

Lehrwerke

Klassenstufe 5 und 6: Unsere Erde Niedersachsen 5/6 Gymnasium G9 (Cornelsen)

Klassenstufe 7 und 8: Terra Erdkunde 2 Gymnasium Niedersachsen (Klett)

Klassenstufe 9 und 10: Terra Erdkunde 3 Gymnasium Niedersachsen (Klett)

Klassenstufe 11: Diercke Erdkunde Einführungsphase Niedersachsen (Westermann)

Jahrgangsstufe 12 und 13: Lehrwerk nach Wahl des jeweiligen Fachlehrers

 

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

1

2

1

2

1

1

5/3

5/3

 

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Pro Schulhalbjahr wird eine schriftliche Lernkontrolle  geschrieben. (Beschluss vom 06. 11. 2012). Bei der Zeugnisnotenbildung hat die mündliche Leistung Vorrang vor den in den schriftlichen Lernkontrollen erreichten Leistungen.

Die Ergebnisse der schriftlichen Lernkontrollen fließen mit 40% in die Gesamtnote ein, die mündliche Leistung zählt 60%.  (Fachkonferenzbeschluss vom 31. 10. 2005, durch Fachkonferenzbeschluss vom 06. 11. 2012 bestätigt).

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Pro Schulhalbjahr wird eine Klausur  geschrieben. (Beschluss vom 06. 11. 2012). Bei der Zeugnisnotenbildung hat die mündliche Leistung Vorrang vor den in den schriftlichen Lernkontrollen erreichten Leistungen.

Die Ergebnisse der schriftlichen Lernkontrollen fließen mit 40% in die Gesamtnote ein, die mündliche Leistung zählt 60%.  (Fachkonferenzbeschluss vom 31. 10. 2005, durch Fachkonferenzbeschluss vom 06. 11. 2012 bestätigt).

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Wenn in einem Kurshalbjahr zwei Klausuren geschrieben werden, so fließen die mündliche

und schriftliche Leistung jeweils zu 50% in die Gesamtnote ein. Wird in einem Kurshalbjahr

nur eine Klausur geschrieben, so geht diese mit 40%  und die mündliche Leistung mit 60% in

die Gesamtnote ein (darüber gibt es keinen Fachkonferenzbeschluss, das wird seit Jahren so

gehandhabt).

Die Klausur unter abiturähnlichen Bedingungen wird im 3. Semester geschrieben.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Brune

Frau Fürle

Herr Greiff

Herr Heinemann(Fachkonferenzleitung)

Frau Kontny

Geschichte

Geschichte

(Stand: 12. September 2019)

Fachkonferenzleitung: Herr Albert

Vorstellung des Fachs

Ziel des Geschichtsunterrichts ist es, dass die Schülerinnen und Schüler lernen,

  • sich mit Neugier fragend der Geschichte zuzuwenden,
  • Erfahrungen vom Anderssein und vom Eigengewicht der menschlichen Vergangenheit zu machen,
  • Kenntnisse und Vorstellungen von historischen Ereignissen, Problemen und Strukturen methodisch geordnet aufzubauen, insbesondere historische Entwicklungszusammenhänge zu erarbeiten,
  • die eigene Lebenssituation in ihren geschichtlichen Zusammenhängen zu reflektieren und daraus Handlungsperspektiven zu gewinnen.

Seit  2013  besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Roswitha-Gymnasium und dem Portal zur Geschichte e.V. Das Portal zur Geschichte e.V. wird von den 6. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts als außerschulischer Lernort (Kloster Brunshausen, Stiftskirche) genutzt.

Lehrwerke

  • In den Jahrgängen 5 bis 10 wird das Lehrwerk „Forum Geschichte“ (Niedersachsen, G9, Ausgabe 2016) aus dem Cornelsen-Verlag verwendet.
  • Jede Lehrkraft entscheidet selbst, ob sie das zum eingeführten Lehrwerk gehörige Arbeitsheft für ihren Unterricht anschaffen lässt.
  • Im 11. Jahrgang wird das Lehrwerk „Zeiten und Menschen“ (Ausgabe 2018) aus dem Westermann-Verlag verwendet.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

2

1

1

1

2

2

e. A. 5

e. A. 3

e. A. 5

e. A. 3

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Pro Schuljahr werden zwei schriftliche zensierte Lernzielkontrollen geschrieben, bei epochalem Unterricht eine zensierte Lernzielkontrolle.

Bei der Findung von Zeugnisnoten haben die mündliche Mitarbeit und andere fachspezifische Leistungen Vorrang vor der schriftlichen Lernzielkontrolle. Die zensierte schriftliche Arbeit fließt zu in die Gesamtnote ein.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Pro Schuljahr werden zwei  90-minütige  Klausuren geschrieben.

Die in der Klausur erbrachte Leistung fließt zu 40% in die Gesamtnote ein.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

 

12.1

12.2

13.1

13.2

grundlegendes Niveau

Prüflinge

2 Klausuren

(50% der Note)

Nicht-Prüflinge

1 Klausur

(40% der Note)

1 Klausur

(40% der Note)

Prüflinge

1 Vorabiturklausur

(50% der Note)

Nicht-Prüflinge

1 Klausur

(40% der Note)

1 Klausur

(40% der Note)

erhöhtes Niveau

2 Klausuren

(50% der Note)

1 Klausur

(40% der Note)

1 Vorabiturklausur (50% der Note)

1 Klausur

(40% der Note)

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Albert

Herr Müller

Herr Albert (Fachkonferenzleitung)

Frau Remmert

Herr Günther

Herr Tölpe

Herr Miehe

Frau Zywina


Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Herr Haukamp

Frau Karrenführer

Katholische Religion

Katholischer Religionsunterricht

(Stand: 26. Januar 2020)

Fachkonferenzleitung: Herr Winzinger

Vorstellung des Fachs

Die Themen sind breit gefächert. Natürlich beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Christentum. Wir thematisieren auch das Judentum und den Islam und gehen auch auf andere Religionen ein.

Wir behandeln Themen, die die Persönlichkeitsentwicklung ebenso betreffen wie die Situation, in der sich unsere Welt befindet.

Die Vielfältigkeit unser Themen wird noch ergänzt durch die Anliegen, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religionsunterrichts vorbringen.

In Kooperation mit dem evangelischen Religionsunterricht werden vor Ort Kirchenbesichtigungen sowie die Einschulungsgottesdienste und Abiturgottesdienste organisiert.

Lehrwerke

Alle aufgeführten Werke sind die Grundlage für den Religionsunterricht.

Sie sind kein Bestandteil der Schulbuchausleihe und müssen auch nicht gekauft werden.

Die Arbeitstexte werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt.

Klassen 5/6:  Zeit der Freude, Werner Trutwin (Hrsg.), München 2014

Klassen 7/8: Wege des Glaubens, Werner Trutwin (Hrsg.), Berlin 2015

Klassen 9/10: Zeichen der Hoffnung, Werner Trutwin (Hrsg.), Berlin 2015

Klasse 11 sowie die Jahrgänge 12/13: Neues Forum Religion(Bd.1-6),Werner Trutwin (Hrsg.),Düsseldorf 2014

Stundentafel

Grundsätzlich werden in den Klassenstufen 5 – 11 zwei Unterrichtsstunden pro Woche erteilt.

In den Klassenstufen 12 und 13 werden drei Unterrichtsstunden pro Woche erteilt.

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I

In den Klassenstufen 5 – 8 wird die mündliche Leistung mit 50% bewertet.

Es wird eine Arbeit pro Halbjahr geschrieben, die mit 30% bewertet wird.

Die Mappenführung geht pro Halbjahr mit 20% in die Gesamtbewertung ein.

In den Klassenstufen 9-10 wird die mündliche Leistung mit 70% gewichtet, die schriftliche mit 30%, die Bewertung der Mappe entfällt.

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, Referate in die Leistungsbewertung einzubeziehen, beispielsweise als Ersatz für die Bewertung der Mappe.

Zur Ermittlung der Ganzjahresnote werden die beiden Halbjahre mit jeweils 50% bewertet.

Sekundarstufe II

Im 11. Jahrgang wird eine Klausur pro Halbjahr geschrieben, die jeweils mit 30% gewichtet wird. Die mündliche Leistung geht mit 70% in die Bewertung ein. Beide Halbjahresnoten gehen zum Schuljahresende mit je 50% in die Gesamtbewertung ein.

In der Qualifikationsphase (Jahrgänge 12/13) wird die mündliche Leistung mit 70% bewertet, wenn eine Klausur pro Semester geschrieben wird. Bei zwei Klausuren im Semester geht sie mit 60% in die Gesamtnote ein. Die Gewichtung der Klausuren beträgt dabei 30% bzw. 40%.

Es werden 3 Klausuren pro Schuljahr geschrieben. Es gibt keine Ganzjahresnote, sondern Semesternoten (Halbjahresnoten).

Unterrichtende Lehrkräfte

Herr Meyer

Herr Winzinger (Fachkonferenzleiter)

Philosophie

Philosophie

Stand: 31.08.2019

Fachkonferenzleitung: Herr Detlef Schmiester

Vorstellung des Fachs

Historisch gesehen entstand Philosophie in dem Augenblick, als Menschen aufhörten, überlieferte Vorstellungen von sich selbst und von der Welt einfach zu übernehmen oder zu „glauben“. Menschen begannen, Fragen zu stellen, selber zu denken, die Welt mit Hilfe der Vernunft neu zu ergründen. Philosophie als offene Suche nach der Wahrheit – so die Bedeutung des griechischen Wortes Philosophie: die Liebe zur Weisheit – trat an die Stelle der vermeintlich ewigen Wahrheiten des Glaubens und der Tradition, wie sie z.B. in den griechischen Mythen zum Ausdruck kamen.

Auch heute beginnt so das philosophische Denken. Wir zweifeln daran, dass das, was wir im Freundeskreis, in den Medien, in der Welt hören, richtig ist, zweifeln daran, dass wir so handeln sollen, wie ‚man‘ es macht und von uns erwartet. Wir beginnen, über eigene Wege nachzudenken, vergleichen unterschiedliche Vorstellungen von der Welt, unterschiedliche, eigene Auffassungen von Wahrheit, Wirklichkeit, Moral und Politik: Wir philosophieren.

Der Philosophieunterricht möchte Schülerinnen und Schüler in diesen Gedankengängen unterstützen. Hierzu gehen wir von Fragen aus, die sich vermutlich jede Person schon einmal gestellt hat, und hinterfragen scheinbar Selbstverständliches kritisch. Dies soll zu Überlegungen anregen, die Welt mit ihren zahlreichen Facetten tiefgreifend zu durchdenken. Entsprechend stellt der Philosophieunterricht eine Herausforderung zur Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns dar; er vermittelt wichtige Kompetenzen auf der Suche nach einem besseren Verständnis von Individuum und Lebenswelt. In diesem Sinne wirkt der Philosophieunterricht Fächer übergreifend und bietet so die Chance zu einer ganzheitlichen und prinzipiellen Sicht in die Lebenswirklichkeit und damit die Chance, ein Bewusstsein für eine sinnerfüllte Lebensgestaltung zu wecken.

Inhaltlich orientiert sich der Unterricht an den vier Fragen des Philosophen Immanuel Kant:

  • Was kann ich wissen?
  • Was darf ich hoffen?
  • Was soll ich tun?
  • Was ist der Mensch?

Bei der Erörterung dieser Fragen steht die Lektüre und kritische Reflexion von Originaltexten im Mittelpunkt des Unterrichts; dazu werden unterschiedliche Textanalyseverfahren trainiert. Zudem kommen Gedankenexperimente, Filmausschnitte und erklärende Videos zum Einsatz.

In der Jahrgangsstufe 11 wird zunächst der Frage ‚Was ist Philosophie?‘  nachgegangen. Anhand unterschiedlicher Perspektiven erfolgt eine Annäherung an die Tätigkeit des Philosophierens. Das sich anschließende Thema ‚Vom Mythos zum Logos‘ grenzt vorphilosophisches und philosophisches Denken gegeneinander ab; erste philosophische Perspektiven in der abendländischen Kultur werden erörtert. Die kantische Frage ‚Was ist der Mensch?‘ nimmt einen großen Teil des 11. Jahrgangs ein. Unterschiedliche Antworten (z.B. von  Gehlen, Sartre, Freud oder dem Vergleich ‚Mensch-Tier‘ in der Verhaltensbiologie) eröffnen ein weites Spektrum zur Orientierung. Kurze Einführungen in die Erkenntnistheorie (z.B. anhand von Descartes, Locke) bzw. in die Ethik (z.B. anhand von ethischen Fallbeispielen oder Dilemmata) schließen die Einführungsphase ab.

Die vier Kurshalbjahre in der Qualifikationsphase umfassen Erkenntnistheorie (z.B. anhand von Platon, Aristoteles, Hume, Kant, Konstruktivismus, Wirklichkeit-Wahrheit; Lernfeld Theoretische Philosophie), Staatsphilosophie (z.B. anhand von Naturrecht - Vertragsrecht, Kant; Lernfeld Praktische Philosophie), Ethik (z.B. anhand von antiken, utilitaristischen, deontologischen und Verantwortung orientierten ethischen Positionen, Wissenschaft bezogene Ethik; Lernfeld Praktische Philosophie) und Rechtsphilosophie (z.B. anhand von Kant, Rawls, Radbruch; Lernfeld Praktische Philosophie) bzw. Ästhetik (Alltagsweltliche Vorstellungen des Schönen, Kriterien für Kunstwerke, die klassische Auffassung des Schönen, das ästhetische Urteil (Kant), Kunst und Wahrheit (Benjamin); Lernfeld Theoretische Philosophie). Auf der Grundlage dieser Inhalte werden im Fach Philosophie die Wahrnehmens-, Deutungs- und Darstellungskompetenz sowie die Argumentations- und Urteilskompetenz entwickelt und gefördert.

Dieser Überblick bildet den üblichen Durchgang auf der Basis der Rahmenrichtlinien für das Fach Philosophie (1985) und der Einheitlichen Prüfungsanforderungen im Fach Philosophie (2006). Bislang existieren keine Kerncurricula für das Fach Philosophie; sie sollen jedoch in Planung sein.

Das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim bietet die Möglichkeit, im Fach Philosophie die schriftliche Abiturprüfung (P4) oder die mündliche Abiturprüfung (P5) abzulegen. In der Jahrgangsstufe 11 können Schülerinnen und Schüler das Fach anstelle von Religion bzw. Werte und Normen anwählen. Zur Erleichterung dieser Wahl findet im Vorfeld der Wahl in der Jahrgangsstufe 10 ein Probeunterricht statt. Dieser soll von Schülerinnen und Schülern, die bereits am Philosophie-unterricht teilnehmen, unter Anleitung vorbereitet und eigenständig durchgeführt werden.

Im Rahmen der Vernetzung des Philosophieunterrichts mit anderen Fächern, einem erklärten Ziel des Roswitha Gymnasiums, bieten sich die Biologie (Mensch-Tier-Vergleich, ethische Fragen zur Reproduktionsmedizin) und die Politikwissenschaften (Rechts- und Staatsverständnis) an. Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Wahrheit reicht in alle wissenschaftlichen Bereiche.

Ein Lehrwerk ist im Fach Philosophie nicht eingeführt. Das Fach wird Kopien gestützt unterrichtet.

Stundentafel (Stand Februar 2019):

Sekundarstufe II

11

12 / 13 P-Fach

12 / 13 kein P-Fach

Anzahl der Stunden

2

3

3

Leistungsbewertung

Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil des Unterrichts; sie beziehen sich auf Inhalte und Ziele des vorangegangenen Unterrichts, auf die dort erarbeiteten Kenntnisse und Kompetenzen. Zu unterscheiden sind mündliche Mitarbeit und schriftliche Leistungsmessung. Im Allgemeinen gehen die schriftlichen und die mündlichen Leistungen in einem Verhältnis von 30% zu 70% in die jeweilige Zeugnisnote ein.

Für die Beurteilung der mündlichen Leistung ist eine aktive Mitarbeit im Unterricht wesentlich. Die selbstständige Beteiligung am Unterrichtsgespräch – im Fach Philosophie unverzichtbar –, das Präsentieren von Ergebnissen und Hausaufgaben sind relevant; möglich sind auch Kurzreferate und kurze schriftliche Ausarbeitungen. Dabei erfolgt eine Differenzierung des jeweiligen Beitrages gemäß Quantität und Qualität.

Zur schriftlichen Leistungsüberprüfung werden in dem 11. Jahrgang zwei Klausuren, in den vier Kurshalbjahren insgesamt fünf Klausuren geschrieben. Die Termine und die zu prüfenden Inhalte sind mindestens eine Woche vor dem Termin anzukündigen. Die zu prüfenden Inhalte sind im Unterricht besprochen oder bilden eine sinnvolle Ergänzung zu den aus dem Unterricht bekannten Inhalten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hinreichend Gelegenheit, Fragen zu den geforderten Inhalten zu stellen und so fehlende Kompetenzen zu ergänzen. Die Korrektur der schriftlichen Leistung verdeutlicht über Randbemerkungen Vorzüge und Schwächen der Arbeit. Bei der Rückgabe werden die geforderte Leistung und ihre Gewichtung erläutert; der Punkteschlüssel wird transparent gemacht.

Unterrichtende Lehrkräfte:

Herr Dr. Timo Günther

Herr Detlef Schmiester (Fachkonferenzleitung)

Politik-Wirtschaft

Politik-Wirtschaft

(Stand: 28. November 2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Nußbaum

 

Vorstellung des Fachs

 Der Unterricht im Fach Politik-Wirtschaft beginnt im 8. Schuljahr. Gemäß dem Kerncurriculum vermittelt das Fach den Schülern das Grundwissen über den Prozess der politischen Willensbildung einerseits sowie das Zusammenspiel von ökonomischen Kräften auf nationalen und internationalen Märkten andererseits. Dadurch lernen die Schüler, die vielfältig miteinander verwobenen Geschehnisse auf der kleinen wie großen politischen Bühne besser zu verstehen und eigene Positionen zu aktuellen Themen zu entwickeln. Daneben macht das Fach sie mit den wesentlichen Bestimmungsfaktoren der nationalen Wirtschaftsleistung und Beschäftigung sowie internationalen Handelsbeziehungen vertraut. Das Fach gibt den Schülern somit eine wichtige Orientierung auf ihrem Weg zu mündigen Bürgern und Beteiligten im Wirtschaftskreislauf als Unternehmer oder Arbeitnehmer auf der einen Seite und Konsumenten auf der anderen Seite. Einige Schwerpunkte:

Jahrgang 8: Politik vor Ort und Konsumentscheidungen Jugendlicher (Rathauserkundung)

Jahrgang 9: Politische Willensbildung und Entscheidungsprozesse auf Bundesebene, Unternehmen und Arbeitsbeziehungen (Besuch des Landtags in Hannover und Betriebserkundung)

Jahrgang 10: Verfassungsprinzipien und Wirtschaftsordnung und Europäische Union (3-tägiges Sozialpraktikum)

Jahrgang 11: Wandel der Arbeitswelt in der globalisierten Gesellschaft und globale und ökonomische Prozesse (3-wöchiges Praktikum)

Jahrgang 12: Demokratie und sozialer Rechtsstaat, Wirtschaftsbeziehungen in der Sozialen Marktwirtschaft (Fahrt nach Berlin)

Jahrgang 13: Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik (Besuch des Jugendoffiziers, Planspiel PoLis)

 

Lehrwerke

Jahrgang 8:     Politik & Co. 1 (C.C. Buchner-Verlag)

Jahrgang 9/10: Politik & Co. 2 (C.C. Buchner-Verlag)

Jahrgang 11:   Politik-Wirtschaft (C.C. Buchner-Verlag)

Jahrgang 12:   Politik-Wirtschaft 12 (C.C. Buchner-Verlag)

Jahrgang 13:   Politik-Wirtschaft 13 (C.C. Buchner-Verlag)

Stundentafel

Jahrgang

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

2

2

2 + 1 BO*

e. A. 5

e. A. 5

         

g. A. 3

g. A. 3

*BO – Berufsorientierung

 

Leistungsbewertung

 Sekundarstufe I

 Das schuleigene Curriculum für die Sekundarstufe I, das die Jahrgänge 8 bis 10 umfasst, wurde am 27.09.2016 durch die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft genehmigt. In den Jahrgängen 8 bis 10 wird eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben. Mündliche und schriftliche Leistungen werden im Verhältnis 60:40 bewertet.

 Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

 Das schuleigene Curriculum für die Jahrgangsstufe 11 wurde am 10.09.2018 durch die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft genehmigt.

Im Jahrgang 11 wird im ersten Halbjahr eine Klausur geschrieben, das Verhältnis von mündlichen und schriftlichen Leistungen verteilt sich 60:40%. In 11.2. trägt der Praktikumsbericht mit 40% zur Endnote bei, wovon 10% auf die äußere Form des Berichtes angerechnet werden. Sofern ein freiwilliges Kurzreferat in einem der Halbjahre gehalten wird, geht dieses mit 10% in die Gesamtnote ein, der Anteil der sonstigen mündlichen Leistungen verringert sich dadurch auf 50%.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

In der Oberstufe (Jahrgang 12 und 13) gilt: Bei einer Klausur im Halbjahr machen mündliche Leistungen 60%, schriftliche 40% der Gesamtbewertung aus. Werden im Prüfungsfach Politik-Wirtschaft im Halbjahr zwei Klausuren geschrieben, so zählt jede Klausur 25% und die mündlichen Leistungen ergeben 50%. Im Semester 13.1 findet die Klausur unter Abiturbedingungen statt. Klausurergebnis und mündliche Leistungen machen jeweils 50% der Gesamtnote aus.

Unterrichtende Lehrkräfte

Die Fachgruppe besteht aus erfahrenen Lehrkräften, deren Engagement sich nicht auf den Unterricht in der Schule begrenzt, sondern Exkursionen zu nahen und fernen Zielen von politischer Bedeutung, z.B. zum Landtag in Hannover, zum Bundestag in Berlin, zu verschiedenen Instanzen der Gerichtsbarkeit oder Gedenkstätten der jüngeren deutschen Geschichte beinhaltet. Auch ein Besuch der städtischen Behörden in Bad Gandersheim steht hin und wieder ebenso auf dem Programm wie umgekehrt der Bürgermeister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete gelegentlich zu Gast in der Schule sind, über aktuelle Themen referieren und sich den Fragen der Schüler stellen. Die Kollegen sind:

Herr Albert

Herr Fischer

Herr Günther

Frau Kopp

Frau Marks

Frau Martin

Frau Nußbaum (Fachkonferenzleitung)

Werte und Normen

Werte und Normen

(Stand: 10. Februar 2020)

Fachkonferenzleitung: Herr Dr. Günther

Vorstellung des Fachs

Grundsätzliches: Für eine Teilnahme am Werte und Normen-Unterricht ist eine schriftliche Abmeldung vom Religionsunterricht durch die Erziehungsberechtigten erforderlich. Ein Werte und Normen-Kurs wird in der Regel erst ab einer Anzahl von mindestens 12 Schülerinnen und Schülern eingerichtet. Die Abmeldung vom Religionsunterricht, die zur Teilnahme an Werte und Normen verpflichtet, ist zu jedem Schulhalbjahr möglich.

In der Oberstufe wird Werte und Normen als Fach mit grundlegendem Anforderungsniveau angeboten, sofern es in hinreichender Zahl angewählt wird, das heißt, es kann derzeit nicht als Prüfungsfach im Abitur belegt werden. Wer in diesem Themefeld das Abitur ablegen möchte, kann alternativ ab dem 11. Jahrgang Philosophie wählen. Werte und Normen bereitet in der Sekundarstufe I mit den zentralen Anteilen philosophischen Fragens und Denkens zielgerichtet auf Philosophie vor, sodass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, sich gut vorbereitet in der Sekundarstufe II für Philosophie zu entscheiden. Für nähere Informationen zu Philosophie vgl. die Vorstellung des Fachs.

Für wen kommt das Fach in Betracht? Das Fach Werte und Normen ist ab Jahrgang 5 an den weiterführenden Schulen ein ordentliches Unterrichtsfach. Der Unterricht ist weltanschaulich neutral, das heißt er ist offen für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von konfessionellen Bindungen und wird alternativ zu Religion (evangelisch und katholisch) angeboten. Unterrichtet wird nicht im Klassenverband, sondern in Kursen. Im Mittelpunkt stehen ethische Fragen, die unser Denken, Fühlen und Handeln in menschlichen Gemeinschaften betreffen. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, über sich selbst, ihr eigenes Tun und ihre eigenen Wertvorstellungen nachzudenken und sich in einem argumentativen Austausch mit anderen darüber zu verständigen. In seiner Neutralität vermag das Fach Werte und Normen die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe, Weltanschauungen und Kulturen in den Blick zu nehmen und im kritischen Vergleich Orientierung zu stiften. Damit leistet es einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

Was will das Fach vermitteln? Im Unterricht werden verschiedene Perspektiven aufgezeigt, welche die Erfahrungen, Konflikte, Ängste und Ziele der Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen und individuellen Entwicklung berücksichtigen. Basierend auf dem Grundgesetz, der Niedersächsischen Verfassung sowie dem niedersächsischen Schulgesetz vermittelt der Unterricht Schülerinnen und Schülern das Verständnis für unterschiedliche und manchmal konkurrierende Wahrheitsauffassungen und Weltanschauungen. Damit einhergehend fördert das Fach Einfühlungsvermögen in unvertraute Wert- und Normvorstellungen sowie Toleranz gegenüber anderen, indem es die Bereitschaft zum Reflektieren und zu verantwortungsbewusstem Handeln anregt. Das schließt die Fähigkeit ein, einerseits begründet Kritik zu üben, andererseits aber auch die eigene Position durch Argumente in Frage stellen zu lassen.

Folgende Themenbereiche und Fragestellungen werden in den Jahrgängen 5-10 behandelt; die Unterrichtsfelder der gymnasialen Oberstufe lehnen sich eng an diese an und vertiefen den Stoff inhaltlich und methodisch (Kurrikula für die Sek I und II mit einem detaillierten Überblick zum Lernstoff unter: https://nibis.de/nibis.php?menid=3790). Die kurze Vorstellung soll neugierig machen (wer mehr wissen will, kann sich z.B. über den Niedersächsischen Bildungsserver zum Fach und zu seinen Themen näher informieren: https://nibis.de/nibis.php?menid=3647):

  • Fragen nach dem Ich: Jeder ist sich selbst der Nächste – aber gibt es wirklich ein Ich, das ohne Beziehungen zu anderen (z.B. Freunde, Familie) auskommt? Und wenn ich mit anderen zusammenkomme, wandle ich mich nicht auch in jeder neuen Begegnung? Nehme ich nicht immer auch eine Rolle an? Wer aber bin ich dann ‚wirklich’?
  • Fragen nach der Zukunft: Alle Menschen streben nach Glück, so heißt es. Gleichzeitig kann man beobachten, dass Glück für alle etwas Anderes bedeutet. Welche Lebensgestaltung führt mich zum Glück? Und was mache ich, wenn ich auf der Suche danach auch so manche Krise durchleben muss? Schließlich: Was kann Glück bedeuten, wenn es nicht auch Verantwortung für Natur und Umwelt einbezieht?
  • Fragen nach Moral und Ethik: Niemand kann allein leben. Welche Regeln, Werte und Normen sollen jedoch für das Zusammenleben gelten? Braucht es Regeln auch in der Liebe oder nur bei Konflikten? Haben alle gleiche Rechte?
  • Fragen nach der Wirklichkeit: Welche Wirklichkeit ist die wahre? Oder gibt es vielleicht mehrere, die wahr sein können? Sieht die Wirklichkeit eines armen Menschen nicht anders aus als die eines reichen? Sollten nicht beide gleiche Rechte haben und auch die Würde des Armen Respekt verdienen? Aber was versteht man überhaupt unter „Menschenrechten“ und „Menschenwürde“?
  • Fragen nach Orientierungsmöglichkeiten: Mit den genannten und vergleichbaren Fragen haben sich von jeher Religionen und Weltanschauungen auseinander gesetzt. Wie leben Menschen in verschiedenen Kulturen mit ihren unterschiedenen Blicken auf die Welt? Wie deuten sie ihre eigene und andere Kulturen? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen religiöser und weltanschaulicher Erklärungen?

Lehrwerke

Als Lehrwerk wird in den Jahrgängen 5-10 die Reihe Wege Werte Wirklichkeiten aus dem Oldenburg-Verlag (hrsg. von Christiane Michaelis und Anke Thyen) verwendet; themenbezogen stellen die Lehrkräfte weitere Materialien (z.B. in Form von Fotokopien) zur Verfügung. In den Jahrgängen 11-13 ist kein eigenes Lehrwerk eingeführt; den Schülerinnen und Schülern werden alle einschlägigen Materialien im Unterricht an die Hand gegeben.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

2

2

2

2

2

2

3

3

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Pro Halbjahr wird eine Klassenarbeit geschrieben. Der Mitarbeit im Unterricht kommt daher großes Gewicht zu: sie fließt zu zwei Dritteln in die Zeugnisnote ein gegenüber einem Drittel für schriftliche Leistungskontrollen. Die Kriterien für die Leistungsbewertung werden zu Beginn des Schuljahrs bekannt gegeben. Schriftliche Leistungskontrollen erfolgen in der Regel in Form einer einstündigen Klassenarbeit, die mindestens eine Woche vor dem Termin zusammen mit den inhaltlichen Schwerpunkten angekündigt wird. Die Korrektur hebt Stärken und Schwächen der Arbeit hervor und macht die Notengebung mittels Kommentaren, Bewertungsbogen oder Erwartungshorizont transparent. Diese dienen insbesondere dazu, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihre Leistungen zu reflektieren und somit zu verbessern.

Schülerinnen und Schüler erhalten mindestens zwei Mal pro Halbjahr von der Lehrkraft eine Beurteilung ihres Leistungsstands, wobei sie zunächst eine Selbsteinschätzung abgeben sollen.

In die Feststellung der Mitarbeitsnoten (auch: ‚mündliche Noten’) kann u.a. Folgendes einfließen:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch,
  • Mündliche Überprüfungen,
  • Anwendung fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen,
  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
  • Präsentationen,
  • Anfertigung schriftlicher Ausarbeitungen.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Hinsichtlich der Leistungsbewertung gelten dieselben Kriterien wie für Sekundarstufe I. Ab der Einführungsphase fließen darüber hinaus bei schriftlichen Leistungskontrollen sowohl Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit als auch solche gegen die äußere Form bis zu einem Abzug von zwei Notenpunkten in die Leistungsbewertung mit ein.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Vgl. die Informationen zur Sekundarstufe I sowie zur Einführungsphase Jg. 11. In der Qualifikationsphase werden die Schülerinnen und Schüler an das in den EPA Ethik formulierte Niveau herangeführt.

Unterrichtende Lehrkräfte

Herr Dr. Günther (Fachkonferenzleiter)

Herr Rackowitz

Herr Schmiester

 

Mathematik und naturwissenschatliche Fächer:

Biologie

Biologie

(Stand: 09.September 2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Wallenstein in Elternzeit

Fachkonferenzleitung (kommissarisch): Frau Giersemehl

Vorstellung des Fachs

Das Leben kommt auf alle Fälle

aus einer Zelle,

doch manchmal endet‘s auch - bei Strolchen –

in einer solchen.

(Heinz Erhardt: Die Zelle, 1970)

Die Tatsache, dass alle Lebewesen aus Zellen bestehen, und die Frage, welche komplexen Vorgänge dort ablaufen, sind nur einige Themen, die in unserem Biologieunterricht behandelt werden. Im Kerncurriculum des Landes Niedersachen wird der Bildungsbeitrag folgenderweise formuliert:

"Bildungsbeitrag des Faches Biologie

Ziel naturwissenschaftlicher Grundbildung ist es, Phänomene erfahrbar zu machen, die Sprache und Historie der Naturwissenschaften zu verstehen, ihre Ergebnisse zu kommunizieren sowie sich mit ihren spezifischen Fachmethoden und deren Grenzen auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler erlangen durch grundlegende Erkenntnisse und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften ein rationales, naturwissenschaftlich begründetes Weltbild.“

(Quelle: niedersächsisches Kerncurriculum – Seite 7 -http://db2.nibis.de/1db/cuvo/ausgabe/index.php?mat1=16)

 Themen

  • Klassen 5 und 6: Kennzeichen des Lebendigen, Wirbeltiere, Haustiere, Pflanzen, Sexualität
  • Klasse 7: Ökosystem Wald, Mensch
  • Klassen 9 und 10: Hormone, Immunsystem, Mitose und Meiose, Sinne, Evolution
  • Klasse 11: Zellbiologie, Molekulargenetik

Neben dem klassischen Unterricht finden auch Exkursionen, Projekttage und außerschulische Unternehmungen statt, sodass die Schülerinnen und Schüler neben drei Biologiefachräumen auch die „Biologie direkt da draußen“ kennenlernen können.

Lehrwerke

bioskop SI Gymnasium G9 für die Jahrgänge 5/6, 7/8, 9/10

bioskop SII Gymnasium für die Einführungsphase und die Jahrgänge 12/13

Aktuelle Ausgaben für Niedersachsen

 Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

1

2

0

2

1

2

3/5*

3/5*

* Grundkurs dreistündig / Leistungskurs fünfstündig

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

In den Klassenstufen fünf bis zehn wird pro Halbjahr eine Klassenarbeit geschrieben (Dauer: 45 Min.). Die schriftliche Leistung zählt 1/3 der Gesamtnote, die mündliche Leistung 2/3.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

In Klasse 11 wird eine Klausur pro Halbjahr geschrieben (Dauer: 90 Min.). Die schriftliche Leistung zählt 40%, die mündliche Leistung 60%.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

In der Qualifikationsphase werden insgesamt fünf Klausuren geschrieben. Die Klausur unter Abiturbedingungen findet im 3. Halbjahr statt. Bei einer Klausur im Halbjahr zählt die schriftliche Leistung 40%, die mündliche Leistung 60%. Bei zwei Klausuren im Halbjahr bzw. bei vier-bzw. sechsstündigen Klausuren zählen schriftliche und mündliche Leistung jeweils 50%.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Bartosch

Frau Brix

Frau Giersemehl (kommissarische Fachkonferenzleitung)

Frau Huhn

Frau Wallenstein (Fachkonferenzleitung in Elternzeit)

Frau Weinrich

Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Herr Psotta

Chemie

Chemie

(Stand: 18. September.2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Dierstein

Vorstellung des Fachs

Die Chemie greift heute weitgehend in unseren Alltag ein, ein derart fortschrittliches und für uns auch bequemes Leben wäre ohne  sie nicht möglich. Man stelle sich unsere Welt vor ohne Kunststoffe, Farben, Düngemittel, Pharmazeutika, usw.

Für uns Lehrkräfte des RoswithaGymnasiums steht das Experiment im Mittelpunkt des Chemieunterrichts, aber nicht nur Demonstrationsexperimente durch den Lehrer, sondern in hohem Umfang auch Schülerübungen werden von uns gefördert. Die dabei vermittelten Grundlagen im Fach Chemie und die naturwissenschaftliche Denkweise im Allgemeinen befähigen Schülerinnen und Schüler, bekannte Vorgänge aus Alltag und Lebenswelt als chemische Prozesse zu erkennen und zu deuten, sodass für die Oberstufe die Basis für wissenschaftliches Arbeiten entstehen kann. Wir verfügen über zwei moderne Chemiefachräume sowie eine umfangreiche Sammlung, die uns dies ermöglichen.

Wir haben dafür ab der 5. Jahrgangsstufe Zeit. Der Unterricht in den Jahrgängen 5,6 und 9 erfolgt epochal. Um weitere epochale Jahrgänge zu vermeiden, wird Chemie auf Beschluss des Schulvorstandes in Klasse 7 nicht und in Klasse 8 dafür ganzjährig unterrichtet. In der Oberstufe des Roswitha-Gymnasiums kann Chemie als Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau gewählt werden. In den vergangenen Jahren konnten wir bislang immer ein oder zwei solcher Kurse anbieten.

Für die ganz besonders interessierten Schülerinnen und Schüler gibt es im Ganztagsbereich unserer Schule eine Chemie-AG, dabei kooperieren wir mit den Grundschulen, so dass auch Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe an der Chemie-AG teilnehmen können.

Lehrwerke

Elemente Chemie 7/8 ISBN: 978-3-12-756332-0

Elemente Chemie 9/10 ISBN: 978-3-12-756333-7

In der Einführungsphase wird zurzeit noch das Lehrwerk aus der Sekundarstufe I benutzt.
In der Qualifikationsphase wird das Lehrwerk von der jeweiligen unterrichtenden Lehrkraft sowie dem Kurs festgelegt.

 

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

1

(epochal)

1

(epochal)

/

2

1

(epochal)

2

2

3 (GK)/

5 (LK)

3 (GK)/

5 (LK)

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

  • Halbjahresnote: schriftliche Leistung (1/3) Mitarbeitsnote (2/3)
  • Ganzjahresnote: schriftliche Leistung (1/3) Mitarbeitsnote (2/3)

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Ganzjahresnote: schriftliche Leistung (40%) Mitarbeitsnote (60%)

 Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

  • Semesternote: schriftliche Leistung (40%) Mitarbeitsnote (60%);
    (bei einer geschriebenen Klausur pro Halbjahr)
  • Semesternote: schriftliche Leistung (50%) Mitarbeitsnote (50%);
    (bei zwei geschriebenen Klausuren pro Halbjahr)
  •  Die Klausur unter abiturähnlichen Bedingungen findet in der Qualifikationsphase im dritten Semester statt.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Brix

Frau Dierstein

Frau Giersemehl

Herr Kauffmann

Frau Wallenstein

Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Herr Psotta

Informatik

Informatik

(Stand: 10. Februar 2020)

Fachkonferenzleitung: Herr Papendick

Vorstellung des Fachs

0100010001100101011100100010000001000011011011110110110101110000011101010111010001100101011100100010000001110111011101010111001001
10010001100101001000000111101001110101011100100010000001001100110000111011011001110011011101010110111001100111001000000111011001101
11101101110001000000101000001110010011011110110001001101100011001010110110101100101011011100010000001100101011100100110011001110101
01101110011001000110010101101110001011000010000001100100011010010110010100100000011001010111001100100000011001100111001011000011101
111000110100001100101011100100010000001101110011010010110001101101000011101000010000001100111011000010110001000101110

Nicht verständlich? Der Computer verarbeitet aber nur binären Code. Die Binärzahlen in ASCII-Zeichen (American Standard Code für Informationsaustausch) und damit in Text umzuwandeln sollte jeder Schüler der Klasse 11, der das Fach Informatik angewählt hat, beherrschen. Die Übersetzung des Binärcodes führt zu einem Ausspruch von Microsoftmitbegründer Bill Gates:

„Der Computer wurde zur Lösung von Problemen erfunden, die es früher nicht gab.“

Die Sinnhaftigkeit und die Erforderlichkeit dieser „Probleme“ ist mitunter zu hinterfragen. Aber es ist unstrittig, dass keine Technologie die Gesellschaft so schnell und umfassend verändert wie die Informationstechnologie. Die Informatik als übergreifende Wissenschaft findet sich in allen Bereichen wieder, in den Sprach- und Kulturwissenschaften genauso wie in den Rechtswissenschaften. In den Naturwissenschaften, den Ingenieurwissenschaften und in der modernen Medizin ist die Informatik als elementarer Bestandteil unabdingbar geworden.

Für die Nutzer ist es deshalb wichtig, die Wirkprinzipien von Informatiksystemen zu verstehen und die Interaktion zwischen den Systemen und dem Einzelnen in der Gesellschaft erfassen zu können. Das Fach Informatik kann hierzu die Grundlagen legen. Die Schülerinnen und Schüler können lernen mit Informationssystemen umzugehen, diese zu analysieren und zu bewerten.

Am Roswitha-Gymnasium wird das Fach Informatik in der Klasse 5 epochal als Wahlfach und ab der Klasse 11 als naturwissenschaftliches Wahlpflichtfach unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2019/2020 wird Informatik auf grundlegendem Niveau als mündliches Prüfungsfach (P5) in der Qualifikationsphase angeboten.

Das Vorhaben des niedersächsischen Kultusministeriums, das Fach Informatik schrittweise als Pflichtfach einzuführen, befindet sich in der Prüfung.

Lehrwerke

Zurzeit sind keine verbindlichen Lehrwerke im Unterricht verankert, da die Schulbuchverlage für das (Nichtpflicht-) Fach Informatik keine fundierten Lehrwerke herausgeben. Dieses würde sich sicherlich mit der schrittweisen Einführung als Pflichtfach ändern.

Stundentafel

Jahrgang

5

11

12

13

Stunden

2

3

3

3

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Der Anteil der mündlichen Leistungen an der Zeugnisnote beträgt 70% und der Anteil der schriftlichen Leistungen 30%. Als schriftliche Leistung wird eine Klassenarbeit pro Schulhalbjahr geschrieben.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Der Anteil der mündlichen Leistungen an der Zeugnisnote beträgt 60% und der Anteil der schriftlichen Leistungen 40%. Als schriftliche Leistung wird eine Klausur pro Schulhalbjahr geschrieben.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Der Anteil der mündlichen und schriftlichen Leistungen an der Gesamtzensur ist abhängig von der Anzahl der schriftlichen Leistungen.

Falls zwei Klausuren im Schulhalbjahr geschrieben werden, so beträgt der Anteil der mündlichen und schriftlichen Leistungen an der Zeugnisnote jeweils 50%.

Falls eine Klausur im Schulhalbjahr geschrieben wird, so beträgt der Anteil der mündlichen Leistungen an der Zeugnisnote 60% und der Anteil der schriftlichen Leistungen 40%.

Unterrichtende Lehrkräfte

Herr Fischer

Herr Papendick, (Fachkonferenzleitung)

Mathematik

Mathematik

(Stand: 01. Dezember 2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Weinrich

Vorstellung des Fachs

Mathematik durchdringt nahezu jeden Bereich unseres Alltags. Ob es sich im Privaten um das Überschlagen der Einkaufspreise handelt, den Vergleich von Smartphone-Tarifen, die Kalkulationen über größere Anschaffungen, oder - auf gesellschaftlicher Ebene - um statistische Daten oder um Modellrechnungen wie im Rahmen der Bevölkerungs- und Steuerentwicklung oder beim allabendlichen Wetterbericht: überall spielt Mathematik eine zentrale Rolle.

Der Mathematikunterricht (MU) am Roswitha-Gymnasium (RG) trägt dieser Grunderfahrung Rechnung. Als Basiskompetenzen werden rechentechnische Fähigkeiten wie der Umgang mit Zahlen und Termen, der Satz des Pythagoras oder das Berechnen von Integralen erlernt und trainiert. Im Zentrum aber lernen die Schülerinnen und Schüler (SuS) Methoden und Modelle zur Beschreibung und Bearbeitung alltagsweltlicher und gesellschaftlicher Problemstellungen kennen und entwickeln Lösungsstrategien dafür. Lebendiges und kreatives Handeln, Argumentieren und Kommunizieren werden im Mathematikunterricht dadurch besonders gefördert.

Der MU am RG verläuft anwendungsorientiert auf Basis rechentechnischer Kompetenzen und mathematischer Modelle und Methoden. Der schuleigene Lehrplan ist für Doppeljahrgänge angelegt und orientiert sich an den Vorgaben des aktuellen Kerncurriculums für das Gymnasium des Landes Niedersachsen (Stand: Sek. I 2015; Sek. II 2018). Als technisches Hilfsmittel steht den SuS - im Einklang mit den curricularen Vorgaben - als Taschenrechner der TI-Nspire CAS zur Verfügung. Er wird in der Klassenstufe 7 eingeführt, ist grafikfähig und verfügt über ein Computer-Algebra-System (CAS). Rechentechnische komplexere Herausforderungen können so an den Taschenrechner abgegeben werden, im Blick bleiben Problemstellungen und Lösungsstrategien. Daneben werden als Tabellenkalkulationsprogramm Excel und als Geometriesoftware Geogebra genutzt; dies fördert sowohl die Medien- als auch die Methodenkompetenz der SuS.

Die Vernetzung des Mathematikunterrichts mit anderen Fächern ist ein erklärtes Ziel des RG; hier bieten sich Chancen zur Vertiefung und Festigung der Inhalte und Methoden über die einzelnen Fächer hinweg. Die am RG praktizierte Anwendungsorientierung des MU ergibt nahezu automatisch einen Fächerübergriff. Im Bereich der Naturwissenschaften liegt er nahe, aber auch mit den Fächern Geographie, Geschichte oder Werte und Normen bieten sich Möglichkeiten der Vernetzung. Maßstäbe, Darstellungsmethoden von Diagrammen bzw. Statistiken und ihre Auswertungen bilden hier häufig das Bindeglied.

Lehrwerke

Wir nutzen in der Sekundarstufe I die Schroedel-Reihe „Mathematik Neue Wege“. In den Jahrgängen 5 und 6 werden die Lehrbücher durch Arbeitshefte dieser Lehrwerkreihe unterstützt.

Lehrbücher in der Oberstufe sind im grundlegenden Niveau (dreistündig) ebenfalls aus der Schroedel-Reihe „Mathematik Neue Wege 11 / 12“. Im erhöhten Niveau (fünfstündig) testen die Lehrkräfte aktuell verschiedene Lehrbücher, die auf die neuen Kerncurricula angepasst sind.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

4

4

4

4

3

4

3

3 / 5

3 / 5


Leistungsbewertung

Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil des Unterrichts; sie beziehen sich auf Inhalte und Ziele des vorangegangenen Unterrichts sowie auf die dort erarbeiteten Kenntnisse und Kompetenzen. Zu unterscheiden sind mündliche Mitarbeit und schriftliche Leistungsmessung.

Für die Beurteilung der Mitarbeit sind aktive Beiträge zum Unterricht, das Präsentieren von Ergebnissen sowie das Anfertigen und Vorstellen von Hausaufgaben relevant. Dabei erfolgt eine Differenzierung gemäß Quantität und Qualität des jeweiligen Beitrages. Kurze Tests fallen ebenfalls in den Bereich der mündlichen Mitarbeit.

 Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Schriftliche Leistungsüberprüfungen finden in der Sekundarstufe I viermal pro Schuljahr statt (je zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr). Die Termine und die zu prüfenden Inhalte werden mindestens eine Woche vor dem Termin angekündigt. Zudem werden Übungsmaterialien ausgegeben und besprochen. Die SuS erhalten somit hinreichend Gelegenheit, Fragen zu den Inhalten zu stellen und noch vorhandene Unklarheiten zu beseitigen.

Grundsätzlich gehen die schriftliche und die mündlichen Leistung jeweils zu 50% in die Endnote ein.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Schriftliche Leistungsüberprüfungen finden in der Einführungsphase viermal pro Schuljahr statt (je zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr). Die SuS werden ab dieser Klassenstufe nach dem Punktesystem benotet.

Grundsätzlich gehen die schriftliche und die mündlichen Leistung jeweils zu 50% in die Endnote ein.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

In der Sekundarstufe II werden in den beiden Schuljahren von SuS, die keine Abiturprüfung im Fach Mathematik ablegen, insgesamt 4 Klausuren (je Semester eine Klausur) geschrieben. SuS, die eine Abiturprüfung im Fach Mathematik ablegen, schreiben 5 Klausuren (im ersten Semester zwei Klausuren, in den sonstigen Semestern eine Klausur). Die Klausur unter Abiturbedingungen findet im 3. Semester statt.

Im Allgemeinen gehen die schriftlichen Leistungen zu 40% und die mündlichen Leistungen zu 60% in die Semesternote ein. Eine Ausnahme kann im Kursunterricht der Oberstufe im ersten Halbjahr, in dem zwei Klausuren geschrieben werden, erfolgen. In diesem Fall gehen die schriftliche und die mündlichen Leistung jeweils zu 50% in die Semesternote ein.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Dierstein

Herr Papendick

Herr Fischer

Herr Pförtner

Herr Hildebrandt

Herr Schmiester

Frau Huhn

Frau Schwäbe

Herr Jendras

Frau Siebenhaar

Herr Marris

Frau Weinrich (Fachkonferenzleitung)

Physik

Physik

(Stand: 01 Dezember 2019)

Fachkonferenzleitung: Herr Marris

Unsere Ziele

Die Fachgruppe möchte das Interesse für das Fach Physik wecken. Es ist unser Ziel, den Schülerinnen und Schülern fachliche Inhalte und Methoden zu vermitteln, sie zu fördern und dazu zu motivieren, eine naturwissenschaftliche Berufsausbildung einzugehen.

In Einklang mit den Kerncurricula und EPAs führen wir die Schülerinnen und Schüler in den Anfangsjahrgängen durch phänomen- und anwendungsorientierten Unterricht mit experimentellem Schwerpunkt an die Grundlagen in den Bereichen Magnetismus, Elektrizitätslehre, Optik, Energie , Mechanik und Radioaktivität heran.

Mit zunehmendem Alter werden physikalische Arbeitsweisen und Auswertungs-methoden eingeführt, wobei die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten (Schülerlabore) gesucht wird.

In der Sekundarstufe II erfolgt eine Vertiefung der Auswertungsmethoden durch den Einsatz neuer Technologien. Das wissenschaftliche Arbeiten wird durch die Anschaffung von Schülerübungsgeräten, die auch im Abitur zum Einsatz kommen können, gewährleistet.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme an Wettbewerben und

ermöglichen ihnen, Einblick in naturwissenschaftliche Berufsfelder zu nehmen.

Zudem bieten wir für interessierte Schüler der Sekundarstufe I Arbeitsgemeinschaften im Bereich Lego-Technik und Astronomie an.


Sekundarstufe I (Stand 01.09.2019)

Jahrgang

Stunden

Klassenarbeiten

Themen

Lehrbuch

5

2 (epochal)

1

Magnetismus, Stromkreise

Spektrum 5/6 Schroedel Verlag

6

2 (epochal)

1

Optik

Spektrum 5/6 Schroedel Verlag

7

2 (epochal)

1

Energie,

Elektrizitätslehre I           (Teil 1)

Impulse 7/8 Klett-Verlag

8

2

2

Elekrizitätslehre I         (Teil 2),

Mechanik

Impulse 7/8 Klett-Verlag

9

2 (epochal)

1

Energieübertragung quantitativ,               Elektrik II (Halbleiter)

Impulse 9/10

Klett-Verlag

10

2

2

Atom- und Kernphysik, Energieübertragung in Kreisprozessen

Impulse 9/10

Klett-Verlag

Beurteilungsmaßstäbe

Wichtig ist, dass Noten stets eine pädagogische Entscheidung des Fachlehrers sind. Die folgenden Verteilungen sind daher als Richtwerte aufzufassen:
Verhältnis schriftlich – mündlich in der Sek I: 1 : 2 .

Schriftlich zensierte Lernkontrollen (Klassenarbeiten): einmal pro Halbjahr. Bekanntgabe des Leistungsstandes: zweimal im Halbjahr.

 

Bewertungsrichtlinien für Klassenarbeiten in Sek.1

Note

1

2

3

4

5

6

Ab %

87,5

75

62,5

50

20

0

 

Einführungsphase Klasse 11 (Stand 01.09.2019)

Jahrgang

Stunden

Klassenarbeiten

Themen

Lehrbuch

11

2

2 (1 stündig)

Kinematik,

Newtonsche Gesetze,

Kreisbewegung,

Energie,

Akustik

Ohne Lehrbuch

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

ab %

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

33

27

20

0

 
Beurteilungsmaßstäbe

Auch hier gilt, dass Noten stets eine pädagogische Entscheidung des Fachlehrers sind. Die folgenden Verteilungen sind daher als Richtwerte aufzufassen:
Verhältnis schriftlich – mündlich in der Sek I: 1 : 2 .

Schriftlich zensierte Lernkontrollen (Klassenarbeiten): einmal pro Halbjahr. Bekanntgabe des Leistungsstandes: zweimal im Halbjahr.

Schulcurriculum 12/13 (Stand 01.09.2019)

Semester

Stunden

Klausuren

Themen

Lehrbücher

12.1

gN (3)

eN (5)

gN     1+1

eN     2

Elektrizität

Dorn/Bader

Schroedel

12.2

gN (3)

eN (5)

gN     1

eN     1

Schwingungen und Wellen

s.o.

13.1

gN (3)

eN (5)

gN     1(2), (4)

eN     1 (6)

Quantenobjekte, Atomhülle

s.o.

13.2

gN (3)

eN (5)

gN     1

eN     1

Atomkern

s.o.

  Beurteilungsmaßstäbe

Kurs

1.HJ

Note

2.HJ

Note

3.HJ

Note

4.HJ

Note

12/13eN

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 1/2

schr: 1/2

12/13gN

(P4)

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

12/13gN

(P5)

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

12/13gN

(ohne P.)

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

 

Bewertungsrichtlinien für Klausuren in Sek. 2

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

ab %

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

34

28

20

0

Unterrichtende Lehrkräfte

Herr Jendras

Herr Hildebrandt

Herr Marris (Fachkonferenzleitung)

Herr Pförtner

Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Herr Johnson

 

Sport:

Sport

Sport

(Stand: 22. Dezember 2019)

Fachkonferenzleitung: Herr Peschek

Vorstellung des Fachs

Sport, Sport, Sport! Fitnessstudio, Vereinssport, Leistungssport, Breitensport, Gesundheitssport, Joggen, Sportschau, Wettkampf, Idole, Doping, Spaß, Gefahr, Adrenalin, Sportverletzung und … und … und!

Überall werden wir in unserer Gesellschaft mit dem Phänomen Sport konfrontiert. Wie kaum ein anderes Unterrichtsfach hat Sport mit Prestigewerten und tiefverwurzelten Einstellungen zu tun. Es gibt die Topsportler, aber auch diejenigen, die in trotzigem Selbstschutz das polarisierende „Sport ist Mord“ verbreiten. Fast jeder weiß irgendetwas Wichtiges zum Bereich Sport beizutragen.

Wie sieht das Unterrichtsfach Sport an unserer Schule eigentlich aus?

Zumindest eins kann amtlich attestiert werden: Mit „Mord“ hat unser Unterrichtsfach eher selten zu tun. Das Unterrichtsfach Sport gehört in Schülerkreisen zu den beliebten Fächern, bietet es doch in zentralen Phasen einen willkommenen Ausgleich zu den eher intellektuell orientierten übrigen Unterrichtsfächern.

Moderner Sportunterricht soll zahlreichen Zielsetzungen gerecht werden: Er soll beispielsweise Persönlichkeiten formen, eine sozialerzieherische Intention haben, aber auch dem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein Impulse liefern. Außerdem soll Sporttreiben Spaß machen. Der letzte Aspekt findet sich so direkt formuliert allerdings selten in behördlichen Vorgaben.

Am Roswitha-Gymnasium spielt der Aspekt „Spaß haben“ gewiss keine untergeordnete Rolle. Unterrichtseinheiten zu Spielen sowie zu Individual- und Trendsportarten werden abwechslungsreich aneinandergekoppelt, aber auch – je nach Sinnhaftigkeit, Wetter und räumlichen Verhältnissen – frei kombiniert. Viel Wert wird auf den Schwimmunterricht gelegt, der in zwei Blöcken so früh wie möglich erteilt wird. Dies geschieht, um unsere Schülerinnen und Schüler schnell zu sicheren Schwimmern zu machen, sofern sie es nicht bereits sind.

Aber auch außerhalb des regulären Unterrichts gibt es Sport: Schülerteams nehmen an verschiedenen Turnieren sowie Wettkämpfen (z.B. „Jugend trainiert“, „Swim and Run“) teil. Aufsehen erregt auch stets das alljährlich stattfindende Brennballturnier der 5. und 6. Jahrgangsstufe.,

Im eigentlichen Sportunterricht wird – wie in anderen Fächern auch - grundsätzlich unterschieden zwischen dem Unterricht im Sekundarbereich I (Klassen 5 – 10) und dem Sekundarbereich II (ab dem 11. Jahrgang).

Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 – 11 findet im Klassenverband, der Unterricht in den Jahrgängen 12 und 13 in Kursform statt.

Es gibt einen verbindlichen Lehrplan für das Fach Sport an unserer Schule, der alle wesentlichen Aspekte des Unterrichts vorgibt. Dieser Lehrplan befindet sich (natürlich!) in Übereinstimmung mit den aktuellen Bestimmungen für den Schulsport, curricularen Vorgaben der Landesschulbehörde sowie den Bestimmungen für Abiturprüfungen.


Im Sekundarbereich 1 spielen im Unterricht – mit unterschiedlichen Zeitanteilen sowie unter Berücksichtigung organisatorischer Möglichkeiten – folgende sieben Bewegungsfelder eine Rolle:
  • Spielen
  • Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen
  • Gymnastisches und tänzerisches Bewegen
  • Laufen, Springen, Werfen
  • Bewegungen des Rollens und Gleitens
  • Turnen und Bewegungskünste
  • Kämpfen

Was kann man darunter im Einzelnen verstehen?

Im Bereich „Spielen“ geht es in der unterrichtlichen Vermittlung nicht nur um große Sportspiele (Fußball, Handball usw.), sondern auch – vor allem in den unteren Jahrgängen – um kleine Sportspiele. In verschiedenen Formen kleiner Spiele sammeln die jüngeren Schülerinnen und Schüler hier vielfältige Erfahrungen, die zentrale Momente großer Sportspiele akzentuieren. Die Formen werden zunehmend komplexer gestaltet. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler angehalten, Spielsituationen im Unterrichtsgespräch zu analysieren und Regeln abzuleiten bzw. zu ändern. Später erwerben sie weitere Kompetenzen, die sie zusehends befähigen, auch an großen Sportspielen teilzunehmen und ihr sportliches Tun zu reflektieren. Wir unterscheiden vor allem zwischen Zielschussspielen (z.B. Handball, Basketball) und Rückschlagspielen (z.B. Volleyball, Badminton).

Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“ findet jeweils ein halbes Jahr im fünften sowie im siebten Jahrgang statt. Das hiesige Sole-Waldschwimmbad lässt sich von unserer Schule recht einfach zu Fuß erreichen, sodass der organisatorische Aufwand (kein Buspendelverkehr nötig) gering ist. Im Hallenbad ruht der übliche Publikumsverkehr, wenn das Schulschwimmen stattfindet. Die Schülerinnen und Schüler erlernen und verbessern Techniken, steigern ihre Leistungen und können auch Schwimmabzeichen erlangen.

Gymnastisches und tänzerisches Bewegen” meint die Auseinandersetzung mit gymnastisch-tänzerischen Grundformen. Rhythmusschulung mit und ohne Geräte spielt hier eine wesentliche Rolle. Das unterrichtliche Vorgehen kann Akzente auf weitgehend kreative Prozesse legen, kann aktuelle Bewegungsformen und Trend-Tänze einbeziehen, aber auch eher tradierte Bewegungen bevorzugen.

Sport Kurzvorstellung
Im Bewegungsfeld „Bewegungen des Rollens und Gleitens“ findet das sportliche Treiben auf Geräten statt (z.B. Fahrräder, Inliner, Ski, Schlittschuhe, Surfbrett usw.) . Es geht u.a. um Faktoren wie Gleichgewicht, Geschwindigkeit, aber auch Naturerleben.
Leider haben eigentlich alle Schulen in diesem Bewegungsfeld dieselben Probleme: Wie soll mit vertretbarem organisatorischen (und finanziellen) Aufwand unterrichtet werden? Fahrräder, Inliner usw. müssten vor Ort sein oder mitgebracht werden. Außerdem benötigt man häufig besondere
Schutzmaßnahmen sowie Platz. Auch Skifahren kann man nicht vor Ort. Man müsste reisen und Material ausleihen oder kaufen. Aus diesen Gründen wird in diesem Bereich eher projektorientiert unterrichtet. Z.T. werden Fahrradprojekte sowie Skilanglauflehrgänge auf Klassenfahrten oder Exkursionen durchgeführt. Auch ein mehrtägiger Erste-Hilfe-Kurs wird regelmäßig im neunten Jahrgang veranstaltet.


Laufen, Springen, Werfen”: Hiermit ist die klassische Leichtathletik gemeint. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit zu alternativen Bewegungsformen. Es soll in diesem Bewegungsfeld nicht nur eine Fertigkeitsorientierung stattfinden, sondern auch in Hinblick auf individuelle Leistungssteigerung vorgegangen werden. Beispielsweise werden Fertigkeiten des Springens (Fosbury Flop, Schrittweitsprung usw.) vermittelt, aber auch Trainingsprozesse eingeleitet (z.B. ausdauernd laufen). Konstant halten wir übrigens die Verlustquote verloren gegangener Schüler und Schülerinnen bei Waldläufen unter 50%, um Protesten des verärgerten Rotwilds vorzubeugen.

Das Bewegungsfeld „Turnen und Bewegungskünste“ umfasst Grundfertigkeiten des Turnens sowie des gegenseitigen Helfens und Unterstützens. Hier wird jedoch auch Raum geschaffen für weniger stark normierte Inhalte wie Parkour und Akrobatik.

Kämpfen“ bedeutet die direkte körperliche Auseinandersetzung mit einem Partner oder einer Partnerin in einer geregelten Wettkampfsituation. In diesem Bewegungsfeld sind uns selbstverständlich die Unversehrtheit der Partnerin bzw. des Partners und ein respektvoller Umgang miteinander wichtig. Gerade hier lassen sich Regelbewusstsein und Fairness üben. Inhalte sind Spiele sowie Partnerkraftübungen zur Anbahnung von Körperkontakten, bevor beispielsweise Basisformen des Judo einbezogen werden. Darüber hinaus können sich die Lehrkräfte endlich einmal ordentlich mit ihren Schülern kloppen (,wenn sie sich trauen).

Im 11. Jahrgang wird der Unterricht bis auf Weiteres im Klassenverband erteilt. Bis auf das Bewegungsfeld Schwimmen sollen die Lehrkräfte hier Defizite der Lerngruppen minimieren sowie Unterrichtsstoff generell wiederholen, um die Athleten und Athletinnen fit für die Kurse zu machen.

In den Jahrgängen 12 und 13 wird – wie oben schon festgestellt – der Unterricht in Kursform erteilt. Die Kurse wechseln halbjährlich. Die Schüler und Schülerinnen wählen jeweils zwei Kurse für ein Jahr, wobei das Kursangebot von der Fachkonferenz Sport jährlich neu festgelegt wird. In diesem Schuljahr gibt es – bedingt durch die Umstellung von 12 auf 13 Schuljahre – nur Kurse für den 12. Jahrgang.

12. Jahrgang

13. Jahrgang

1. Halbjahr

2. Halbjahr

3. Halbjahr

4. Halbjahr

Rückschlagspiel Badminton

Tänzerische Bewegung in versch. Stilrichtungen (Tanz)

Tischtennis

Bewegen u. Gestalten mit Handgeräten (Gymnastik)

Basket-Spiele (Basketball)

Laufen, Springen, Werfen (Leichtathletik)

Handball

Technik u. Touren auf Inlinern

Formen des Volleyballspiels

Fitness im Wasser (Schwimmen)

Fußball Jungen

Ausdauersport und Fitness

   

Fußball Mädchen

Turnen u. Bewegungskünste

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Spiele, insbesondere Rückschlagspiele, u. Individualsport

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Individualsport, insbesondere LA, u. Spiele

P5-Ergänzungsfach-SuS:Spiele, insbes. Zielschussspiele, u. Individualsport

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Individualsport, insbesondere Tanz, u. Spiele

Sport P5

Sport P5

Sport P5

Sport P5



Wie man sieht, können Schüler und Schülerinnen Schwerpunkte setzen. Bevor gewählt wird, hängt der Oberstufenkoordinator Kursausschreibungen aus, damit auch jeder sieht, welche Besonderheiten die Kurse aufweisen. Manche Kurse erfordern eigene Sportgeräte (z.B. Badminton, Inliner), bei anderen können Kosten entstehen (z.B. Ausleihkosten, Fahrtkosten). Im Kurs „Ausdauersport und Fitness“ (künftiger 12. Jahrgang) beispielsweise kann Skilanglauf betrieben werden oder es wird geklettert.

„P5“ bedeutet Prüfungsfach Sport. Wer diesen Kurs wählt, wird Sport als Abitur-Prüfungsfach erhalten. Dieser Kurs besteht jeweils zur Hälfte aus theoretischen und praktischen Teilen.

An diesem Kurs können auch interessierte Schüler und Schülerinnen teilnehmen, die sich nicht im Fach Sport prüfen lassen werden. Diese Interessierten wählen „P5-Ergänzungsfach“.

Lehrwerke

Es gibt keine eingeführten Lehrwerke.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

2

2

2

2

2

2

+ ggf. 1 P5-Vorbereitungskurs)

2

(4 bei P5)

2

(4 bei P5)


Leistungsbewertung

Die Leistungsfeststellung im Fach Sport ist an die Vorgaben der Kerncurricula gebunden. Diese bestimmen die Gewichtung der inhaltsbezogenen (bewegungsbezogene Leistungen) und prozessbezogenen Komponenten (kognitive, methodische, personale und soziale Qualifikationen) bei der Findung der Gesamtzensur.

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 – 10)

Im Kerncurriculum der Jahrgänge 5 – 10 (das ist die Vorgabe der Landesschulbehörde) ist Folgendes aufgeführt:

Neben der Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernentwicklung sind die Ergebnisse sportmotorischer und sonstiger Leistungen heranzuziehen.

Zu den sonstigen Leistungen zählen z. B.:

    • Beiträge zum Unterrichtsgespräch,
    • mündliche bzw. schriftliche Überprüfungen,
    • schriftliche Ausarbeitungen,
    • Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio usw.),
    • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen,
    • Präsentationen, auch mediengestützt (z. B. durch Einsatz von Multimedia, Plakat, Modell usw.),
    • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung,
    • verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Team,
    • Langzeitaufgaben und Lernwerkstattprojekte sowie
    • freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe).

Im Fach Sport fließen die sonstigen Leistungen zu mindestens 25%, die sportmotorischen Leistungen zu mindestens 50% in die Gesamtnote ein.

(Kerncurriculum für die Schulformen des Sekundarbereichs I Schuljahrgänge 5 -10, Hannover 2017, S. 28)

Die am Roswitha-Gymnasium verwendeten Leistungstabellen zur Bewertung sportmotorischer Komponenten in der Leichtathletik sowie im Schwimmen sind von den Lehrkräften anzuwenden, jedoch – wie im Kerncurriculum gefordert – keineswegs einzige Bewertungskomponente. Die Gewichtung obliegt der jeweiligen Lehrkraft und ist abhängig von verschiedenen Komponenten (z.B. Ausgangsniveau d. Schülerinnen und Schüler, örtliche Gegebenheiten sowie Gruppengröße).

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

s.u. (Qualifikationsphase)

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Zur Bewertung der Leistung werden ...

    • in der Einführungsphase sowie im Ergänzungsfach der Qualifikationsphase unterrichtsimmanente Lernerfolgskontrollen einbezogen, die den Leistungsstand in allen Kompetenzbereichen (inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen) widerspiegeln. Den Schwerpunkt soll hierbei die Beurteilung der erreichten sportlichen Handlungsfähigkeit (Sachnorm) bilden. Der individuelle Lernfortschritt (Individualnorm) und die individuellen Lernvoraussetzungen sowie der Leistungsstand der Lerngruppe (Sozialnorm) sollen angemessen berücksichtigt werden. Zur Leistungsfeststellung und -bewertung können verschiedene Formen genutzt werden.
    •  in der Qualifikationsphase im Prüfungsfach Sport die sportpraktischen und sporttheoretischen Anteile im Verhältnis 1:1 gewichtet Die Teilzensur in der Sporttheorie setzt sich aus der Bewertung der sonstigen Leistungen im Unterricht und aus den Ergebnissen der Klausuren zusammen. Dabei darf der Anteil der schriftlichen Leistungen ein Drittel an der Teilzensur nicht unterschreiten und 50% nicht überschreiten.

(Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe die Gesamtschule – gymnasiale Oberstufe das berufliche Gymnasium das Abendgymnasium das Kolleg, Hannover 2018, S. 51)

Die Fachkonferenz hat festgelegt, dass die Gewichtung schriftlicher und mündlicher Leistungen 40 / 60% lautet, wobei pro Semester eine Klausur geschrieben wird.


Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Bartosch
Frau Fürle
Herr Jendras
Herr Kaufmann
Herr Peschek (Fachkonferenzleitung)
Frau Schwäbe
Herr Wangler


Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Herr Johnsen
 

 

Sprachliche und musisch-künstlerische Fächer:

Deutsch

DEUTSCH

(Stand: 18. September 2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Ude

Vorstellung des Faches Deutsch

Überall sprechen Menschen miteinander – zu Hause im Familienkreis, bei Treffen mit Freunden, beim Einkaufen, in Arztpraxen, im Kindergarten, beim Sport, in der Schule, im Internet …, denn: Kommunikation ist Leben! Wenn Kommunikation gut gelingen soll, erfolgt sie nach bestimmten Vorgaben, man denke zum Beispiel an das Verfassen eines zweckmäßigen Briefes, wie etwa eines Bewerbungsschreibens, eines Leser-briefes an eine Zeitung oder an das Erstellen eines Berichts, weil man Zeuge eines Unfalls geworden ist.
Bild Deutsch 400 318

Wie unsere alltägliche und dabei äußerst vielseitige mündliche und schriftliche Kommunikation erfolgreich und stilvoll funktionieren kann, lernen Schüler und Schülerinnen im Deutschunterricht am Roswitha-Gymnasium. Dabei gehen wir, wenn möglich, von realen Situationen aus und holen die Schüler/Innen so bei ihrem bisherigen Kenntnisstand ab, um dann gemeinsam zu erforschen, was es sprachlich zu entdecken, zu erlernen und gegebenenfalls zu kritisieren gilt. Dass dabei auch Literatur verschiedenster Jahrhunderte in den Fokus genommen und natürlich auch inhaltlich erschlossen wird, ist selbstverständlich.

Im Fach Deutsch legen wir so die Grundlage für gelingende Kommunikation in allen anderen Schulfächern, in denen in der deutschen Sprache kommuniziert wird. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind nicht nur Voraussetzung für Erfolg in allen schulischen Lern- und Leistungssituationen und letztlich im Abitur, sondern sie tragen maßgeblich zum späteren beruflichen Erfolg sowie zu privater Zufriedenheit bei, denn „nicht für die Schule, für das Leben lernt man.“

Bildquelle: http://www.unternehmer.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_37020572_S-520x413.jpg (01.11.2014)

 

Aktivitäten/ Angebote

  • Leseolympiade (Jahrgang 5 und/ oder 6) mit Einführung in die und Nutzung der Schulbibliothek
  • Besuch einer Buchhandlung am „Welttag des Buches“ (Jahrgang 5)
  • Vorlesewettbewerb (Jahrgang 6)
  • Bewerbungsschreiben (Jahrgang 9 und weitere, fachübergreifend mit Politik)
  • Teilnahme an und /oder Organisation von diversen Schreib-, Rhetorik- und Filmwettbewerben (v.a. Jahrgänge 7-11), B. vor dem Hintergrund der Etablierung des FrauenOrtes Bad Gandersheim: Schreibwettbewerb „Roswitha – früher und heute“
  • Besuch einer Schulaufführung der Gandersheimer Domfestspiele (möglichst alle Schüler/Innen) mit diversen weiterführenden Angeboten in Kooperation mit den Gandersheimer Domfestspielen/ Theaterpädagogen, B. Vorbereitungsworkshops auf das Theaterstück der Schulaufführung, Probenbesuche vor Ort, Nachbesprechung mit den Schauspielern, Patenklassen u.v.a.m.
  • Besuch von Theateraufführungen in größeren Schauspielhäusern (v.a. Sek II)
  • Theater-AGs und/ oder Schulmusical

 

Lehrwerke

Jahrgänge 5 und 6: „Deutschbuch“ (Cornelsen) – neueste Auflage mit dazugehörigem Arbeitsheft

Jahrgänge 7-10: „Deutschbuch“ (Cornelsen) – ältere Auflage (wird aufsteigend gegen die neueste Auflage ausgewechselt), nach Vorgabe der jeweiligen Deutschlehrkraft ggf. mit dazugehörigem Arbeitsheft

Jahrgänge 11-13: „Texte, Themen und Strukturen“ (Cornelsen) – neueste Auflage für Niedersachsen

 

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

4

4

4

4

4

3

3

3 bzw. 5

3 bzw. 5

gemäß gewähltem Kursniveau (eA/ gA)

 

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 – 10)

In die Zeugnisnote gehen die schriftlichen und mündlichen Leistungen im Allgemeinen zu gleichen Teilen ein (50%: 50%). Die Abschlussnote sollte jede Lehrkraft jedoch auch unter Berücksichtigung von pädagogischen Gesichtspunkten erteilen.

  • Als schriftliche Leistungen zählen die erzielten Klassenarbeitsnoten, es werden zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr, d.h. insgesamt vier Klassenarbeiten im ganzen Schuljahr geschrieben.
  • Zu den mündlichen Leistungen zählen alle anderen erbrachten Leistungen, insbesondere die Mitarbeit im Unterricht, Ergebnisse von Kurztests/ Vorträgen/ Präsentationen usw.

Am Ende des 2. Schulhalbjahres ist eine Ganzjahresnote zu geben, d.h. die Note des 1. Halbjahres ist angemessen zu berücksichtigen; pädagogische Aspekte sind auch hier einzubeziehen.

(Auszug aus dem „Schuleigenen Arbeitsplan des Faches Deutsch für die Jahrgänge 5 – 10“, dort S. 3)

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

In die Zeugnisnote gehen die schriftlichen und mündlichen Leistungen zu gleichen Teilen ein (50%: 50%), wenn zwei Klausuren im Halbjahr geschrieben werden. Wird nur eine Klausur im Halbjahr geschrieben, erfolgt eine Bewertung der schriftlichen Leistung mit 40%, die mündlichen Leistungen werden entsprechend mit 60% bewertet. Die Abschlussnote sollte jede Lehrkraft auch unter Berücksichtigung von pädagogischen Gesichtspunkten erteilen.

  • Als schriftliche Leistungen zählen die erzielten Klausurnoten, es werden in einem Halbjahr zwei, im anderen nur eine Klausur, d.h. insgesamt drei Klausuren im ganzen Schuljahr geschrieben.
  • Zu den mündlichen Leistungen zählen alle anderen erbrachten Leistungen, insbesondere die Mitarbeit im Unterricht, Ergebnisse von Kurztests/ Vorträgen/ Präsentationen usw.

Am Ende des 2. Schulhalbjahres ist eine Ganzjahresnote zu geben, d.h. die Note des 1. Halbjahres ist angemessen zu berücksichtigen; pädagogische Aspekte sind auch hier einzubeziehen.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

In die Zeugnisnote gehen die schriftlichen und mündlichen Leistungen zu gleichen Teilen ein (50%: 50%), wenn zwei Klausuren im Halbjahr geschrieben werden. Wird nur eine Klausur im Halbjahr geschrieben, erfolgt eine Bewertung der schriftlichen Leistung mit 40%, die mündlichen Leistungen werden entsprechend mit 60% bewertet. Die Abschlussnote sollte jede Lehrkraft auch unter Berücksichtigung von pädagogischen Gesichtspunkten erteilen.

  • Als schriftliche Leistungen zählen die erzielten Klausurnoten. Es werden in Jahrgangsstufe 12 in einem Halbjahr zwei, im anderen nur eine Klausur, d.h. insgesamt drei Klausuren im ganzen Schuljahr geschrieben. In Jahrgangsstufe 13 wird im ersten Schulhalbjahr die Klausur unter abiturähnlichen Bedingungen geschrieben, im zweiten Schulhalbjahr eine weitere Klausur.
  • Zu den mündlichen Leistungen zählen alle anderen erbrachten Leistungen, insbesondere die Mitarbeit im Unterricht, Ergebnisse von Kurztests/ Vorträgen/ Präsentationen usw.

Es wird keine Ganzjahresnote erteilt, d.h. es gibt eine eigenständige Note pro Schulhalbjahr.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Albert

Herr Albert

Frau Bömer

Frau Brune

Frau Hensel

Frau Leunig

Herr Miehe

Herr Peschek

Frau Remmert

Herr Stötzer

Frau Ude (Fachkonferenzleitung)

Herr Vogt

Herr Winzinger

 


Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Frau Karrenführer

Frau Kratsch

Englisch

Englisch

(Stand: 01. Februar 2020)

Fachkonferenzleitung: Herr Weber

Vorstellung des Fachs

Englisch ist eine Weltsprache, die ein jeder heute benötigt. Sie ist Amts- oder Zweitsprache in vielen Ländern und spielt gleichzeitig eine wichtige Rolle als Kommunikationssprache in der Wissenschaft und Technik sowie in Wirtschaft und Politik.

Um Englisch als Kommunikationssprache gerecht zu werden, ist der Unterricht anwendungsbezogen ausgerichtet und bietet die Möglichkeit, nicht nur die Sprache zu lernen, sondern auch viel über die Kultur anderer englischsprachiger Länder zu erfahren. Wir folgen im Unterricht dem Prinzip der funktionalen Einsprachigkeit, d.h. der Unterricht wird, soweit es möglich ist, in der Fremdsprache erteilt.

Die Kompetenzen, die für die Verwendung des Englischen erforderlich sind, lassen sich in vier große Bereiche aufteilen: Hör-/Sehverstehen, Lesen, Schreiben, Sprechen. Hinzu kommen noch viele andere Kompetenzen wie die Methodenkompetenz (z.B. Lernen von Vokabeln, Strukturieren, Mediennutzung, Präsentieren, Reflexion des eigenen Lernprozesses etc.) und die interkulturelle kommunikative Kompetenz (z.B. Alltags- und Lebensbedingungen in englischsprachen Ländern, zwischenmenschliche Beziehungen, Werte, Normen und Einstellungen etc.). All diese Kompetenzen greifen ineinander und ermöglichen einen breiten Blick auf die Sprache und die mit ihr verbundenen Kulturen.

Um den breiten Blick aufs Englische zu ergänzen, gibt es bei uns folgende Aktivitäten und Angebote:

  • Cambridge-AG

    Die Cambridge-AG wird im zweiten Halbjahr von Herrn Rösinger angeboten, der zu gegebener Zeit Informationen bekannt geben wird.

  • Option: Abschlussfahrt nach Südengland

    Falls die Klassenleitung sowie die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse es möchten, können sie im Rahmen ihrer (Abschluss-)Klassenfahrt Südengland (in den vergangenen Jahren: Hastings und Umgebung) kennenlernen. Ein besonderes Highlight dieser Reise ist der 2-tägige Aufenthalt in London.

  • White Horse Theatre

    Regelmäßig kommt die aus Muttersprachlern bestehende Theatergruppe (Link: http://www.white-horse-theatre.eu) an unsere Schule, um jeweils unterschiedlichen Jahrgängen authentische und zugleich spannende sowie unterhaltsame Einblicke in englisches Theater zu geben. White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater. Die aufgeführten Stücke sind in für die Jahrgangsgruppe angepasstem Englisch verfasst und pantomimisch untermalt. Sie beschäftigen sich mit Themen, die auf die Interessenlagen der Schüler zugeschnitten sind.

Lehrwerke

Für die Jahrgänge 5 bis 7 verwenden wir das neue Lehrwerk English G access (Cornelsen). Die Jahrgänge 8 bis 10 arbeiten noch mit dem auslaufenden Buch English G 21 (Cornelsen).

In Jahrgang 11 setzen wir das Lehrwerk Green Line Transition (Klett) ein. Für die Jahrgänge 12 und 13 hat sich die Fachkonferenz dafür ausgesprochen, kein Lehrwerk verbindlich einzuführen, um den Lehrkräften einen flexiblen Umgang mit den Vorgaben des Zentralabiturs zu ermöglichen.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

4

4

4

4

3

3

3

g.A.: 3

e.A.: 5

g.A.: 3

e.A.: 5

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Schriftliche Leistung: 4 Klassenarbeiten pro Jahr               Gewichtung: 40%
Sonstige Leistung: Beiträge, Tests, Präsentationen etc.  Gewichtung: 60%

„Schreiben“ als Kompetenz ist für jede Klassenarbeit festgeschrieben. Sie wird mit ein bis zwei weiteren Kompetenzen kombiniert. Die Länge der Klassenarbeiten beträgt i.d.R. 45 Minuten.

In den Jahrgängen 6, 8 und 10 wird jeweils eine Klassenarbeit durch eine Sprechprüfung ersetzt.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

Im Schuljahr werden drei Klausuren geschrieben.

Für das Halbjahr mit zwei Klausuren beträgt die Gewichtung von schriftlicher und sonstiger Leistung (Unterrichtsbeiträge, Tests, Präsentationen etc.) 50%:50%.

Für das Halbjahr mit nur einer Klausur beträgt die Gewichtung von schriftlicher und sonstiger Leistung 40%:60%.

Kern einer Klausur, die i.d.R. 90 Minuten dauert, ist entweder eine textbasierte Schreibaufgabe oder eine Sprachmittlungsaufgabe in die Zielsprache, die mit einer rezeptiven Kompetenz (i.d.R. Hören) kombiniert ist.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Je nach Kursniveau werden vier bzw. fünf Klausuren geschrieben. Je nach Art und Anzahl der Klausuren gilt für die Gewichtung der Wert 60% (sonstige Mitarbeit):40% (schriftliche Leistung) bzw. 50%:50%.

Eine Klausur dauert i.d.R. 90 Minuten. Wer Englisch als Prüfungsfach gewählt hat, schreibt im dritten Semester eine Klausur unter abiturähnlichen Bedingungen (erhöhtes Niveau: 300 Minuten, grundlegendes Niveau: 270 Minuten). Diese Klausur wird umgangssprachlich als Vorabitur bezeichnet.

Falls Sie Fragen zu Anforderungen und Fächerkombinationen haben, steht Ihnen unser Oberstufenkoordinator Herr Meyer gerne zur Verfügung.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Bömer

Frau Marks

Herr Greiff

Herr Rösinger

Herr Günther

Frau Steinkopff

Frau Hüsken

Herr Stötzer

Frau Kopp

Frau Ude

Herr Müller

Herr Weber, (Fachkonferenzleitung)



Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren folgende Lehrkräfte ihr Referendariat an unserer Schule:

Herr Christmann

Herr Haukamp

Frau Kratzsch

 

Französisch

Französisch

(Stand: September 2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Heubach

Vorstellung des Fachs

„Frankreich ist schön, man kann hinfahren und französisch sprechen.“ (Äußerung aus einer 7. Klasse)

In diesem Zitat finden sich schon mehrere Aspekte, die im Unterricht der zweiten Fremdsprache Französisch zentrales Anliegen sind. Zum einen geht es natürlich darum, die Sprache an sich zu erlernen und dabei Freude an ihrem schönen Klang, ihrer Eleganz und den nur ihr eigenen besonderen Ausdrucksmöglichkeiten zu haben. Aber auch das Mutterland dieser Sprache, Frankreich, steht mit seiner Geschichte, seinen Regionen, seiner Kultur, und den Menschen, die dort als unsere Nachbarn leben, im Mittelpunkt. Wenn also alles gut läuft, kann daraus die Motivation entstehen, auch einmal dort hinzufahren – z.B. im Rahmen eines Schüleraustauschs - und diese Reise so zu erleben wie in obigem Zitat!  

Daneben wird Französisch als Weltsprache, die auf fast allen Kontinenten gesprochen wird, thematisiert und damit die vielfältigen Verflechtungen zwischen Frankreich (und anderen französisch-muttersprachlichen europäischen Ländern) und der Welt an Beispielen intensiv verdeutlicht.  

Besondere Angebote und Aktivitäten:

DELF – AG 

DELF (Diplôme d' Etudes en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, welches denjenigen, die es abgelegt haben, Aufenthalte im französisch-sprachigen Ausland (also nicht nur in Frankreich!) ermöglicht und erleichtert. So dient es z.B. als Sprachkompetenznachweis, wenn man ein Berufspraktikum, ein Studium oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr im entsprechenden Ausland machen will. In zwei Unterrichtsstunden pro Woche wird vor allem mündlich, aber auch schriftlich, die sprachliche Beherrschung von Alltagssituationen geübt. Diese Beschäftigung mit der französischen Sprache kommt natürlich auch einem Ferienaufenthalt im Ausland sowie dem Schulfach Französisch zugute!

Schüleraustausch mit dem Collège in Mions 

Seit mehreren Jahren findet ein Schüleraustausch des 8./9. Jahrgangs mit einer etwa gleichaltrigen deutsch lernenden Schülergruppe einer französischen Schule in der Nähe von Lyon statt. Anders als bei einem Ferienaufenthalt geht es dabei nicht primär darum, touristische Attraktionen kennenzulernen, sondern um authentische Erfahrungen des alltäglichen Lebens im jeweiligen Nachbarland. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler leben für 7-10 Tage in den Familien der Austauschpartner, gehen mit in die dortige Schule und erleben so ganz konkret das, was ihnen der Fremdsprachenunterricht vermitteln will. 

Brigitte-Sauzay-Austausch 

Unabhängig von dem o.g. Schüleraustausch gibt es die Möglichkeit, individuell einen solchen Austausch durchzuführen, der dann sogar jeweils bis zu vier Monate dauern kann. Auch dieser Austausch ist an unserer Schule schon mehrfach mit großem positivem Echo erfolgt.

Lehrwerke

Sek I: Découvertes, Série jaune (Klett-Verlag)

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

0

4

4

4

4

3

3

3/5

3/5

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 6-10)

Im Fach Französisch werden die funktionalen kommunikativen Teilkompetenzen Hörverstehen/ Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung gemessen. Rezeptive und produktive Kompetenzen sind innerhalb eines Schuljahres gleichermaßen zu berücksichtigen. Die Kompetenz Sprechen wird einmal pro Doppelschuljahrgang (7/8, 9/10) überprüft. Pro Schulhalbjahr erfolgen in der Regel zwei schriftliche Lernkontrollen. In den Halbjahren, in denen eine Sprechprüfung stattfindet, gibt es nur eine weitere schriftliche Lernkontrolle. Die mündliche Sprachverwendung ist im Französischunterricht von besonderer Bedeutung. Mündliche und fachspezifische Leistungen gehen daher mit einem höheren Gewicht in die Gesamtzensur ein als die schriftlichen Leistungen. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf 40 % an der Gesamtzensur nicht unterschreiten.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

s. Qualifikationsphase

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Leistungen im Unterricht sind in allen Kompetenzbereichen (Interkulturelle kommunikative Kompetenz, Text- und Medienkompetenz, funktionale kommunikative Kompetenz, Sprachbewusstheit, Sprachlernkompetenz) festzustellen. In Leistungs- und Überprüfungssituationen ist das Ziel, die Verfügbarkeit von Kompetenzen eines langfristig angelegten Kompetenzaufbaus zu einem bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen. Die Schülerinnen und Schüler weisen ihren Kompetenzerwerb durch Klausuren (schriftliche Leistungsüberprüfungen und ggf. eine Sprechprüfung) sowie durch die Mitarbeit im Unterricht nach. Zur Ermittlung der Gesamtzensur sind die Ergebnisse der Klausuren und die Bewertung der Mitarbeit im Unterricht heranzuziehen. Der Anteil der Klausurleistungen darf ein Drittel an der Gesamtzensur nicht unterschreiten und 50% nicht überschreiten. Die Klausur unter Abiturbedingungen findet im 3. Semester statt.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Breitenbach (Schüleraustausch)

Herr Heinemann

Frau Heubach (Fachkonferenzleitung)

Frau Kohleick

Frau Kontny

Frau Nußbaum (DELF)

Frau Remmert

Latein

Latein

(Stand: 12. September 2019)

Fachkonferenzleitung: Frau Imke Zywina

Vorstellung des Fachs

Latein wird am Roswitha-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 sowie ab Klasse 11 als 3. Fremdsprache angeboten.

Bei einem Beginn in Klasse 6 haben die Schüler am Ende von Klasse 10 bei mindestens ausreichenden Leistungen das Kleine Latinum, bei einem Beginn ab Klasse 11 erhalten die Schüler nach drei Jahren Sprachunterricht bei ebenfalls ausreichenden Leistungen das Kleine Latinum. Das Latinum erhalten die SuS am Ende des 11. Jahrgangs bei ausreichenden Leistungen, es kann nach Absolvieren einer freiwilligen Abiturprüfung auch für die SchülerInnen, die in Klasse 10 mit dem Lateinunterricht begonnen haben, erreicht werden. Das Große Latinum mit Latein als 2. Fremdsprache wird den SchülerInnen nach zwei Semestern Oberstufe bei ausreichenden Leistungen bescheinigt.

Lehrwerke

Unser Lehrbuch für die Jahrgänge 6 – 9 ist Campus Ausgabe A aus dem C.C.Buchner – Verlag. Das Lehrbuch für Latein neu ab Klasse 11 ist Prima brevis.

Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 9 wird mit der Lektüre begonnen, in der Regel mit Caesars Commentarii de bello Gallico. Es folgen weitere Prosalektüren und eine Lektüre aus der Dichtung bis zum Ende des 11. Jahrgangs.

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

-

4

4

4

4

3

3

3/5

3/5

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I (Jahrgänge 5-10)

Pro Schuljahr werden vier Arbeiten geschrieben, außerdem werden regelmäßig Vokabel- und Grammatikkenntnisse überprüft. Ab der Lektürephase werden zwei zweistündige Arbeiten pro Halbjahr geschrieben. Wertigkeit schriftlich : mündlich inkl.Tests-50:50.

Sekundarstufe II (Einführungsphase: Jahrgang 11)

In der Einführungsphase werden insgesamt drei zweistündige Klausuren geschrieben, zwei im ersten und eine im zweiten Halbjahr. Wertigkeit schriftlich: mündlich 1. Halbjahr (2 Klausuren) 50:50; 2.Halbjahr (1 Klausur) 40 : 60.

Sekundarstufe II (Qualifikationsphase: Jahrgänge 12 und 13)

Während der Qualifikationsphase werden auf vier Semester verteilt fünf Klausuren geschrieben, wobei zwei Klausuren im ersten Semester geschrieben werden. Im dritten Semester wird eine Klausur unter Abiturbedingungen geschrieben.

Wertigkeit schriftlich: mündlich-1. und 3. Semester 50 : 50; sonst 40 : 60.

Unterrichtende Lehrkräfte

Herr Dr. Günther

Frau Martin

Herr Tölpe

Herr Weber

Frau Zywina (Fachkonferenzleitung)

Musik

Musik

(Stand: 11.2019)

Fachkonferenzleitung: Herr Rackowitz

Vorstellung des Fachs

„Musik hören ist einfach,
es sei denn,
man hört zu.“

 

Schaut man sich die Bedeutung von Kultur - und hier speziell auch der Musik - in der heutigen Gesellschaft an, so wird spürbar, wie weit diese und damit auch die in ihr lebenden Kinder häufig von einer musischen und dabei auch künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit entfernt sind. Überprüfen Sie kurz einmal für sich selbst, welchen Stellenwert Sie dem Musikunterricht im öffentlichen Schulsystem einräumen!

Seit mehreren Jahren thematisieren die Lehrkräfte im Fachbereich Musik des Roswitha-Gymnasiums diesen immer größer werdenden Gegensatz, indem sie das anscheinend Gegensätzliche verbinden und so eine Brücke zwischen den Hörgewohnheiten unserer Schülerinnen und Schüler auf der einen und den unterschiedlichen Ansprüchen der Musik selbst auf der anderen Seite schlagen.

Vier Aspekte haben sich dabei in den vergangenen Jahren herausgebildet, mit denen wir erreichen wollen, das Interesse der Jugendlichen an der Auseinandersetzung mit Musik wieder neu zu wecken und ihnen einen vor allem auch aktiv musizierenden Zugang zum Fach zu ermöglichen:

  • Der unterrichtliche Einsatz von Tasteninstrumenten in Klassenstärke (Stichwort: „Keyboardphase“ in Klasse 6), mit deren Hilfe sich in allen Klassenstufen jede Schülerin und jeder Schüler an einem Instrument praktisch ausprobieren soll.
  • Der praktische Zugang zur Musik über das Singen, der durch die Teilnahme an einer Gesangsklasse in den Schuljahren 5 und 6 und/oder der Chorklasse in Jahrgang 11 auch über einen längeren Zeitraum gewonnen werden kann.
  • Die Einbeziehung eines sogenannten fachpraktischen Beitrags in den täglichen Unterricht, bei dem die Schülerinnen und Schüler schon erworbene Fähigkeiten mit der Stimme oder an einem Instrument als Einzel- oder Gruppenbeitrag in den Unterricht und die persönliche Benotung einbringen können.
  • Die verstärkte Einbindung digitaler Medien in den Unterricht, vor allem mit Hilfe des neu eingerichteten Tonstudios, das den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7 - 13 im Unterricht und in einem AG-Angebot (Jg 9 - 13) den Zugang zu digitaler Musikproduktion und der Beschallung von z.B. Musicalaufführungen ermöglichen sollen. 

Weiterhin sind wir im Rahmen der Möglichkeiten bemüht, über den „normalen“ Unterricht hinaus auch ein vielfältiges AG-Angebot vorzuhalten, welches zurzeit aus

  • Schulorchester
  • Schulchor
  • Stimmbildung-AG in Kooperation mit der Domsingschule
  • einer Keyboard-AG
  • und einer Schulband

besteht. Diese Angebote ermöglichen ein zusätzliches Engagement der Kinder und Jugendlichen in unserem Fachbereich und tragen zur aktiven Gestaltung des Schullebens bei.

Lehrwerke

(-)

Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

11

12

13

Stunden

2

2

2

1

1

1

2

3/5

3/5

Leistungsbewertung in den Jahrgängen 5 – 13

 Benotun Musik

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Heubach

Herr Meyer

Herr Rackowitz (Fachkonferenzleitung)

Frau Steinkopff