Die Fächer, die am Roswitha-Gymnasium unterrichtet werden, stellen sich in Kurzbeiträgen vor:

(Die Liste wird in den kommenden Tagen um die restlichen Fächher erweitert)

Biologie

Das Leben kommt auf alle Fälle
aus einer Zelle,
doch manchmal endet‘s auch - bei Strolchen –
in einer solchen.
(Die Zelle, Heinz Erhardt, 1970)

Dass alle Lebewesen aus Zellen bestehen und welche komplexen Vorgänge dort ablaufen, sind nur einige Themen, die in unserem Biologie-Unterricht behandelt werden. Im Kerncurriculum des Landes Niedersachen wird der Bildungsbeitrag folgenderweise formuliert:

"Bildungsbeitrag des Faches Biologie
Ziel naturwissenschaftlicher Grundbildung ist es, Phänomene erfahrbar zu machen, die Sprache und Historie der Naturwissenschaften zu verstehen, ihre Ergebnisse zu kommunizieren sowie sich mit ihren spezifischen Fachmethoden und deren Grenzen auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler erlangen durch grundlegende Erkenntnisse und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften ein rationales, naturwissenschaftlich begründetes Weltbild.“

(Quelle: niedersächsisches Kerncurriculum – Seite 7 - http://db2.nibis.de/1db/cuvo/ausgabe/index.php?mat1=16)


All dies den Schülern zu vermitteln ist die Aufgabe unserer Biologie-Fachgruppe, zu der aktuell (Stand November 2018) die Lehrer:

  • Frau Bartosch
  • Frau Brix
  • Frau Giersemehl
  • Frau Huhn
  • Frau Wallenstein
  • Frau Weinrich
    und eine Referendarin gehören.

Neben dem klassischen Unterricht finden auch Exkursionen, Projekttage und außerschulische Unternehmungen statt, so dass die Schülerinnen und Schüler neben drei Biologiefachräumen auch die „Biologie direkt da draußen“ kennenlernen können.

Aktuelle Stundentafel:

Jahrgang  5 6 7 8 9 10 11
 Stundenanzahl  2 1 2 0 2 1 2

 
Themen:

  • Klassen 5 und 6: Kennzeichen des Lebendigen, Wirbeltiere, Haustiere, Pflanzen und Sexualität
  • Klasse 7: Ökosystem Wald und Mensch
  • Klassen 9 und 10: Hormone, Immunsystem, Mitose und Meiose
  • Klasse 11: Zellbiologie, Molekulargenetik


Bewertung:

In den Klassenstufen fünf bis zehn wird pro Halbjahr eine Klassenarbeit geschrieben (Dauer 45 Min.). Die schriftliche Leistung zählt 1/3 der Gesamtnote, die mündliche Leistung 2/3. In Klasse 11 wird eine Klausur pro Halbjahr geschrieben (Dauer 90 Min.). Die schriftliche Leistung zählt 40%, die mündliche Leistung 60%.

Insgesamt kann man also sagen, dass die Schülerinnen und Schüler bei uns etwas über…
Bäume und Tiere erfahren,
Interessamtes über die Abläufe in Lebewesen erarbeiten,
Oben im Gebäude 6 drei gut ausgestattete Biologieräume vorfinden,
Lehren über die Evolution miteinander vergleichen,
Oekosysteme als Lebensgefüge kennenlernen,
Grundlegende Abläufe bei unterschiedlichen Prozessen nachvollziehen,
Interessante Projekttage zum Thema Drogen- und Alkoholmissbrauch haben und
Einen guten Überblick über das Leben (auf) dieser Erde bekommen.

Chemie

Die Fachschaft Chemie stellt sich vor

Die Chemie greift heute weitgehend in unser Leben ein, ein derart fortschrittliches und für uns auch bequemes Leben wäre ohne die Chemie nicht möglich. Man stelle sich unsere Welt vor ohne Kunststoffe, Farben, Düngemittel, Pharmazeutika, usw.

Für uns Lehrkräfte des Roswitha Gymnasiums steht im Unterricht das Experiment im Mittelpunkt, aber nicht nur Demonstrationsexperimente durch den Lehrer, sondern in hohem Umfang auch Schülerübungen werden von uns gefördert. Wir verfügen über zwei moderne Chemiefachräume, die uns dies ermöglichen. Die dabei vermittelten Grundlagen im Fach Chemie und die naturwissenschaftliche Denkweise im Allgemeinen befähigen Schülerinnen und Schüler, bekannte Vorgänge aus Alltag und Lebenswelt als chemische Reaktionen zu erkennen und zu deuten.

Wir haben dafür ab der 5. Jahrgangsstufe Zeit. Chemie wird in den Jahrgängen 5 bis 9 epochal unterrichtet, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler haben in jedem Schuljahr jeweils ein Halbjahr zweistündigen Chemieunterricht. In der 10. Klasse sowie in der Einführungsphase unterrichten wir dann durchgängig zweistündig Chemie, so dass bei großem Interesse, Chemie auch in der Oberstufe als Leistungskurs gewählt werden kann. In den vergangenen Jahren konnten wir bislang immer ein oder zwei Leistungskurse anbieten.

Für die ganz besonders interessierten Schülerinnen und Schüler bieten wir immer eine Chemie AG im Ganztagsprogramm an und kooperieren in diesem Bereich mit den Grundschulen, so dass auch Schülerinnen und Schüler der Grundschulen ab der 4. Jahrgangsstufe an der Chemie AG teilnehmen können.

Unsere Fachgruppe besteht zurzeit aus vier weiblichen und einer männlichen Lehrkraft:

Frau Brix, Frau Giersemehl, Frau Dierstein und Frau Wallenstein sowie Herr Kauffmann

Die Verteilung der mündlichen sowie schriftlichen Leistungsbewertung ist für die Halbjahre bzw. Schuljahre wie folgt festgelegt:

  1. Halbjahresnote: schriftlich (1/3) mündlich (2/3)
  2. Ganzjahresnote: schriftlich (1/3) mündlich (2/3)

Deutsch

Vorstellung des Faches Deutsch

Überall sprechen Menschen miteinander – zu Hause im Familienkreis, bei Treffen mit Freunden, beim Einkaufen, in Arztpraxen, im Kindergarten, beim Sport, in der Schule, im Internet …, denn: Kommunikation ist Leben! Wenn Kommunikation gut gelingen soll, erfolgt sie nach bestimmten Vorgaben, man denke zum Beispiel an das Verfassen eines zweckmäßigen Briefes, wie etwa eines Bewerbungsschreibens, eines Leser-briefes an eine Zeitung, oder an das Erstellen eines Berichts, weil man Zeuge eines Unfalls geworden ist.
Kommunikation

Wie unsere alltägliche und dabei äußerst vielseitige mündliche und schriftliche Kommunikation erfolgreich und stilvoll funktionieren kann, lernen Schüler und Schülerinnen im Deutschunterricht am Roswitha-Gymnasium. Dabei gehen wir, wenn möglich, von realen Situationen aus und holen die Schüler/Innen so bei ihrem bisherigen Kenntnisstand ab, um dann gemeinsam zu erforschen, was es sprachlich zu entdecken, zu erlernen und gegebenenfalls zu kritisieren gilt. Dass dabei auch Literatur verschiedenster Jahrhunderte in den Fokus genommen und natürlich auch inhaltlich erschlossen wird, ist selbstverständlich.

Im Fach Deutsch legen wir so die Grundlage für gelingende Kommunikation in allen anderen Schulfächern, in denen in der deutschen Sprache kommuniziert wird. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind nicht nur Voraussetzung für Erfolg in allen schulischen Lern- und Leistungssituationen und letztlich im Abitur, sondern sie tragen maßgeblich zum späteren beruflichen Erfolg sowie zu privater Zufriedenheit bei, denn „nicht für die Schule, für das Leben lernt man.“

Weitere Aktivitäten:

  • Leseolympiade (Jahrgang 5 und/ oder 6)
  • Vorlesewettbewerb (Jahrgang 6)
  • Besuch einer Buchhandlung am „Welttag des Buches“ (Jahrgang 5)
  • Bewerbungsschreiben (Jahrgang 9 und weitere, fachübergreifend mit Politik)
  • Teilnahme an und /oder Organisation von diversen Schreib-, Rhetorik- und Filmwettbewerben (v.a. Jahrgänge 7-10), z.B. vor dem Hintergrund der Etablierung des FrauenOrtes Bad Gandersheim: Schreibwett-bewerb „Roswitha – früher und heute“
  • Besuch einer Schulaufführung der Gandersheimer Domfestspiele (möglichst alle Schüler/Innen)
  • Besuch von Theateraufführungen in größeren Schauspielhäusern (v.a. Sek II)
  • Theater-AGs und/ oder Schulmusical

Leistungsbewertung im Fach Deutsch:

In die Zeugnisnote gehen die schriftlichen und mündlichen Leistungen im Allgemeinen zu gleichen Teilen ein (50%: 50%). Die Abschlussnote sollte jede Lehrkraft jedoch auch unter Berücksichtigung von pädago-gischen Gesichtspunkten erteilen.

  • Als schriftliche Leistungen zählen die erzielten Klassenarbeitsnoten.
  • Zu den mündlichen Leistungen zählen alle anderen erbrachten Leistungen, insbesondere die Mitarbeit im Unterricht, Ergebnisse von Kurztests/ Vorträgen/ Präsentationen usw.

Am Ende des 2. Schulhalbjahres ist eine Ganzjahresnote zu geben, d.h. die Note des 1. Halbjahres ist ange-messen zu berücksichtigen; pädagogische Aspekte sind auch hier einzubeziehen.

(Auszug aus dem „Schuleigenen Arbeitsplan des Faches Deutsch …“, dort S. 3)

Fachobfrau Deutsch:

Frau Ude

Fachkollegen/Innen:

Herr Albert, Frau Albert, Frau Bömer, Frau Brune, Frau Haberland (Referendarin), Frau Hensel, Frau Leunig, Herr Miehe, Herr Peschek, Frau Remmert, Frau Schmitt (Referendarin), Herr Stötzer, Frau Ude, Herr Vogt, Herr Winzinger.

Bildquelle: http://www.unternehmer.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_37020572_S-520x413.jpg (01.11.2014)

Letzter Bearbeitungsstand: 30.11.2018

Englisch

Die Fachgruppe Englisch stellt sich vor…

Fachliche Schwerpunkte:

Wenn die englische Sprache eine Facebook-Seite hätte, wäre ihre Freundesliste vermutlich sehr lang. Englisch ist allgegenwärtig: Produktbeschreibungen, Werbung, Musik, Internet, Berufsleben – in vielen Bereichen unseres Lebens ist es wichtig, über einen kompetenten und auch kritischen Zugang zur lingua franca der Moderne zu verfügen. Damit kommt dem Englischunterricht an unserer Schule eine wichtige Aufgabe zu: Nicht nur die Struktur der Sprache soll vermittelt werden, sondern die im kompetenzorientierten Unterricht erarbeiteten Grundlagen sollen dazu genutzt werden können, individuelle Lernprozesse zu initiieren und Gelerntes zu vertiefen. Im Mittelpunkt modernen Englischunterrichts steht die Kommunikation. Auf vielfältige Art und Weise wird unter Berücksichtigung verschiedener Lerntypen und bei Einsatz moderner und funktionaler Medien und Methoden unterrichtet.

Kerncurricula

Kerncurriculum für das Gymnasium Englisch Schuljahrgänge 5 – 10 Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe Englisch

Leistungsbewertung

Sek I
In den Jahrgängen 5-10 werden jeweils 4 Klassenarbeiten geschrieben. Im Jahrgang 6, 8 und 10 wird jeweils eine Klassenarbeit durch eine „Sprechprüfung“ ersetzt. Mündliche und andere fachspezifische Leistungen gehen mit 60%, schriftliche Leistungen mit 40% in die Bewertung mit ein.
Sek II
In der Einführungsphase werden drei Klausuren geschrieben. Dabei gilt folgende Gewichtung als Richtwert:

  • Halbjahr mit zwei Klausuren: 50% mündliche und 50% schriftliche Leistungen
  • Halbjahr mit einer Klausur: 60% mündliche und 40% schriftliche Leistungen
In der Qualifikationsphase werden 5 bzw. 4 Klausuren geschrieben. Je nach Art und Anzahl der Klausuren gilt für die Gewichtung der Richtwert 60%/40% bzw. 50%/50%.

Hinweis:
Eine rein rechnerische Ermittlung der Note ist nicht zulässig. Die Bewertung der Gesamtleistung eines Schülers/einer Schülerin liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Bömer      Herr Müller     Frau Jäger
Herr Greiff   Frau Sander   Frau Martensen
Herr Günther   Frau Steinkopff   Frau Mustroph
Frau Hüsken   Herr Stötzer   Frau Richter
Frau Kopp   Frau Ude    
Frau Marks   Herr Weber    
Herr Mollenhauer        

Sonstige Aktivitäten und Angebote:


  • Regelmäßig kommt eine aus Muttersprachlern bestehende Theatergruppe – das White Horse Theatre (Link: http://www.white-horse-theatre.eu) – an unsere Schule, um jeweils unterschiedlichen Jahrgängen authentische und zugleich spannende und unterhaltsame Einblicke in englisches Theater zu geben. White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater und die aufgeführten Stücke sind in für die Jahrgangsgruppe angepasstem Englisch verfasst und pantomimisch untermalt. Sie beschäftigen sich mit Themen, die auf die Interessenlagen der Schüler zugeschnitten sind.

  • Singing English Songs
    An jedem Mittwoch in der 7. und 8. Stunde treffen sich musikbegeisterte und interessierte Schülerinnen und Schüler, um gemeinsam zu musizieren. Unterstützt durch Gitarren, Klavier, Schlagzeug und Cajón widmet sich die Gruppe der Musik, um zusammen altbekannte, aber auch moderne englischsprachige Songs nach eigenem Geschmack umzubauen, daran herumzutüfteln und später zu spielen und zu präsentieren. Willkommen in dieser musikalischen Runde sind alle interessieren Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7.

  • Cambridge AG
    Informationen zur Organisation und zu Inhalten finden Sie unter: (Link/Verlinkung Homepage)

  • USA Fahrt/Austausch
    Informationen finden Sie unter: (Link/Verlinkung Homepage)

  • Abschlussfahrt nach Südengland
    Seit 2013 wird den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse die Möglichkeit geboten, im Rahmen ihrer (Abschluss-)Klassenfahrt Südengland (in den vergangenen Jahren: Hastings und Umgebung) kennenzulernen. Ein besonderes Highlight dieser Reise ist der 2-tägige Aufenthalt in London. Die Reise erfreute sich bislang stets großer Beliebtheit.

Erdkunde

Fachgruppe Erdkunde

Stundenverteilung

In den Klassenstufen 5, 7 und 9 wird Erdkunde wöchentlich zwei Stunden unterrichtet, in den Klassenstufen 6, 8 und 10 hat Erdkunde in der Stundentafel des Sekundarbereiches 1 eine Stunde, wird meistens ein Halbjahr zweistündig unterrichtet. In der Klassenstufe 11 wird Erdkunde ebenfalls 1 Stunde unterrichtet, meist ein Halbjahr zweistündig.

Kurze Beschreibung der fachlichen Inhalte

Sekundarbereich 1
Klassenstufe 5

In Klasse 5 sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich im Raum zu orientieren. Dazu lernen sie den Umgang mit physischen und thematischen Karten, um beispielsweise den eigenen Schulweg zu beschreiben. Des Weiteren lernen sie den Umgang mit dem Kompass und mit dem Maßstab sowie den Aufbau und die Anwendung des Gradnetzes. Weiterer Schwerpunkt in der Klassenstufe 5 ist das Leben und Wirtschaften in ländlichen und städtischen Räumen.

Klassenstufe 6

Dieser Jahrgang behandelt die formenden Kräfte der Natur, sowohl die Kräfte, die im Erdinneren entstehen (Vulkanismus, Erdbeben) als auch diejenigen, die von außen (Wasser, Eis) auf die Erde wirken.

Klassenstufe 7

In dieser Klassenstufe beschäftigt sich der Erdkundeunterricht mit dem Leben und Wirtschaften in unterschiedlichen Klimazonen. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Klimadiagrammen und deren Auswertung. Weiteres zentrales Thema sind die Weltmeere.

Klassenstufe 8

Diese Klassenstufe hat als zentrales Thema Stadt. In diesem Zusammenhang lernen die Schülerinnen und Schüler das Programm PowerPoint, mit dem sie Kennzeichen von Stadttypen an Stadtgrundrissen nachweisen. Bei ausreichender Zeit soll auch eine Exkursion in die Innerstadt von Bad Gandersheim durchgeführt werden, bei der die Schülerinnen und Schüler straßenweise die Nutzung der Gebäude feststellen. Die Ergebnisse sollen dann in einer Excel-Datei dokumentiert werden.

Klassenstufe 9

Hier werden am Beispiel verschiedener Staaten regionale Strukturen und Prozesse (z. B. Wandel in der Landwirtschaft oder in der Industrie) und räumliche Disparitäten (unterschiedliche Entwicklungsstände) vermittelt.

Klassenstufe 10

In dieser Klassenstufe werden globale Probleme wie Klimawandel und Migration behandelt.

In Klasse 10 wie auch in Klasse 9 werden die Schülerinnen und Schüler an die Arbeitsweisen der Oberstufe herangeführt.

Sekundarbereich II (Oberstufe)
Klassenstufe 11 (Einführungsphase)

Im Erdkundeunterricht dieser Klassenstufe steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, also der Umgang mit der Natur durch den Menschen, so dass auch noch späteren Generationen ein intaktes wirtschaftliches, soziales und ökologisches Gefüge erhalten bleibt. Dabei lernen die Schüler, ökologische Probleme auf der Erde herauszuarbeiten sowie deren Ursachen. Weiterhin werden Dimensionen der Nachhaltigkeit, Herausforderungen und Maßnahmen einer nachhaltigen Raumnutzung vermittelt.

Schüler, die die zweite Fremdsprache nach der Klassenstufe 10 abwählen, belegen zusätzlich das Wahlpflichtfach Erdkunde. Dies wird zweistündig epochal im zweiten Halbjahr der Einführungsphase zur Vertiefung des Themas Nachhaltigkeit unterrichtet. Den Schülern, die die zweite Fremdsprache beibehalten, ist freigestellt, an diesem Unterricht als Wahlfach teilzunehmen.

Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase)

In der Qualifikationsphase werden für das Fach Erdkunde Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau und auf grundlegendem Anforderungsniveau angeboten. Die Themen für beide Arten von Kursen sind identisch. Es werden drei Raummodule vermittelt. Von diesen drei Modulen ist der Raum Deutschland in Europa immer verbindlich. Die anderen beiden Module sind ein weiterer Industrieraum (z. B. Angloamerika) und ein Entwicklungsraum (z. B. Südostasien). Die letzten beiden Beispielräume (Raummodule) wechseln aber jährlich.

Bemerkungen zur Leistungsbewertung

Klassenstufen 5 – 11:

Pro Schulhalbjahr wird eine schriftliche Lernkontrolle (in Klassenstufe 11 eine Klausur) geschrieben. (Beschluss vom 06. 11. 2012). Bei der Zeugnisnotenbildung hat die mündliche Leistung Vorrang vor den in den schriftlichen Lernkontrollen erreichten Leistungen.

Die Ergebnisse der schriftlichen Lernkontrollen fließen mit 40% in die Gesamtnote ein, die mündliche Leistung zählt 60%. (Fachkonferenzbeschluss vom 31. 10. 2005, durch Fachkonferenzbeschluss vom 06. 11. 2012 bestätigt).

Jahrgangsstufen 12 und 13:

Wenn in einem Kurshalbjahr zwei Klausuren geschrieben werden, so fließen die mündliche

und schriftliche Leistung jeweils zu 50% in die Gesamtnote ein. Wird in einem Kurshalbjahr

nur eine Klausur geschrieben, so geht diese mit 40% und die mündliche Leistung mit 60% in

die Gesamtnote ein (darüber gibt es keinen Fachkonferenzbeschluss, das wird seit Jahren so

gehandhabt).

Fachkolleginnen und -kollegen

Folgende Lehrkräfte unterrichten Erdkunde am Roswitha-Gymnasium:

  • Frau Brune
  • Frau Fürle
  • Frau Giersemehl
  • Frau Greiff (in diesem Schuljahr abgeordnet an die IGS Einbeck)
  • Herr Greiff
  • Frau Haberland
  • Herr Heinemann
  • Frau Kontny

Französisch

Das Fach Französisch

„Frankreich ist schön, man kann hinfahren und französisch sprechen.“ (Äußerung aus einer 7. Klasse)

In diesem Zitat finden sich schon mehrere Aspekte, die im Unterricht der zweiten Fremdsprache Französisch zentrales Anliegen sind. Zum einen geht es natürlich darum, die Sprache an sich zu erlernen und dabei Freude an ihrem schönen Klang, ihrer Eleganz und den nur ihr eigenen besonderen Ausdrucksmöglichkeiten zu haben. Aber auch das Mutterland dieser Sprache, Frankreich, steht mit seiner Geschichte, seinen Regionen, seiner Kultur, und den Menschen, die dort als unsere Nachbarn leben, im Mittelpunkt. Wenn also alles gut läuft, kann daraus die Motivation entstehen, auch einmal dort hinzufahren – z.B. im Rahmen eines Schüleraustauschs - und diese Reise so zu erleben wie in obigem Zitat!  

Daneben wird Französisch als Weltsprache, die auf fast allen Kontinenten gesprochen wird, thematisiert und damit die vielfältigen Verflechtungen zwischen Frankreich (und anderen französisch-muttersprachlichen europäischen Ländern) und der Welt an Beispielen intensiv verdeutlicht.  

Unsere Fachkolleginnen und –kollegen können darüber hinaus anhand ihrer Zweitfächer sinnvolle fächerübergreifende Themenbezüge herstellen:

  • Christina Breitenbach
  • Sigbert Heinemann
  • Susanne Heubach
  • Andrea Kontny
  • Martina Kohleick
  • Christine Nußbaum
  • Cordula Remmert
  • Dorothea Sander

Besondere Angebote und Aktivitäten:

DELF – AG 

DELF (Diplôme d' Etudes en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das denjenigen, die es abgelegt haben,  Aufenthalte im französisch-sprachigen Ausland (also nicht nur in Frankreich!) ermöglicht und erleichtert. So dient es z.B. als Sprachkompetenznachweis, wenn man ein Berufspraktikum, ein Studium oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr im entsprechenden Ausland machen will. In zwei Unterrichtsstunden pro Woche wird vor allem mündlich, aber auch schriftlich, die sprachliche Beherrschung von Alltagssituationen geübt. Diese Beschäftigung mit der  französischen Sprache kommt natürlich auch einem Ferienaufenthalt im Ausland sowie dem Schulfach Französisch zugute! Weitere Informationen zu Inhalten und Organisation finden sich unter

DELF-Sprachzertifikat.

 

Schüleraustausch mit dem Collège in Mions 

Seit mehreren Jahren findet ein Schüleraustausch des 8./9. Jahrgangs mit einer etwa gleichaltrigen deutsch lernenden Schülergruppe einer französischen Schule in der Nähe von Lyon statt. Anders als bei einem Ferienaufenthalt geht es dabei nicht primär darum, touristische Attraktionen kennenzulernen, sondern um authentische Erfahrungen des alltäglichen Lebens im jeweiligen Nachbarland. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler leben für 7-10 Tage in den Familien der Austauschpartner, gehen mit in die dortige Schule und erleben so ganz konkret das, was ihnen der Fremdsprachenunterricht vermitteln will. 

Nahe der Lichterstadt Lyon

Brigitte-Sauzay-Austausch 

Unabhängig von dem o.g. Schüleraustausch gibt es die Möglichkeit, individuell einen solchen Austausch durchzuführen, der dann sogar jeweils bis zu vier Monate dauern kann. Auch dieser Austausch ist an unserer Schule schon mehrfach mit großem positivem Echo erfolgt.

Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW)

Angaben zur Leistungsbewertung im Fach Französisch

 „Schriftliche Arbeiten sind ein Teilbereich der für die Leistungsbewertung notwendigen Lernkontrollen, zu denen auch mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen als gleichwertige Formen gehören. Bei der Ermittlung der Gesamtzensur werden die schriftlichen Leistungen und die Mitarbeit im Unterricht (mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen) etwa im Verhältnis zwei zu drei gewichtet. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf 40% nicht unterschreiten.“ (Auszug aus dem Kerncurriculum der Jahrgänge 6 - 10).

Das Verhältnis von schriftlichen und mündlichen Leistungen wird dementsprechend je nach Art und Umfang von Vokabel- und Grammatiktests entweder mit jeweils 50% oder aber mit 40% schriftlich und 60% mündlich unter Einbeziehung der o.g. Tests gewertet. In den schriftlichen Arbeiten wird der Inhalt mit 40%, das sprachliche Ausdrucksvermögen mit 60% gewertet. In den schriftlichen Arbeiten werden jeweils zwei unterschiedliche Kompetenzen abgeprüft, die unterschiedlich gewichtet werden. Dabei sollen 30% in einem der Prüfungsteile nicht unterschritten werden. In den Jahrgängen 6 - 10 werden jeweils 4 Klassenarbeiten geschrieben. In den Jahrgängen 8 und 10 wird jeweils eine Klassenarbeit durch eine „Sprechprüfung“ ersetzt.

Die oben genannten Bewertungsmaßstäbe gelten grundsätzlich auch für die Oberstufe:

„Zur Ermittlung der Gesamtzensur sind die Ergebnisse der Klausuren und die Bewertung der Mitarbeit im Unterricht heranzuziehen. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf ein Drittel an der Gesamtzensur nicht unterschreiten und 50 % nicht überschreiten.“ (Auszug aus dem Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe). In Semestern mit 2 Klausuren wird der schriftliche Anteil mit ca. 50% gewertet, bei nur einer Klausur liegt er bei 40%. In der Qualifikationsphase werden 5 bzw. 4 Klausuren geschrieben. Je nach Art und Anzahl der Klausuren gilt für die Gewichtung der Richtwert 60%/40% bzw. 50%/50%.

Hinweis: Eine rein rechnerische Ermittlung der Note ist nicht zulässig. Die Bewertung der Gesamtleistung eines Schülers/einer Schülerin liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft.

Geschichte

Das Fach Geschichte


Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

Stundenanzahl

2

2

1

1

1

2


Geschichtslehrkräfte

  • Frau Albert
  • Herr Albert (Fachobmann Geschichte)
  • Herr Günther
  • Herr Miehe
  • Herr Mollenhauer
  • Herr Müller (Schulleiter)
  • Frau Mustroph (Referendarin)
  • Frau Remmert
  • Frau Richter (Referendarin)
  • Frau Schmitt (Referendarin)
  • Herr Tölpe
  • Frau Zywina


Stoffverteilung

Klasse 5-6
  • Einführung in die Geschichte
  • Leben in der Frühzeit
  • Ägypten – eine Hochkultur
  • Die Welt der Griechen
  • Das Römische Reich
    ------------------------------------------------------------------------
  • Lebensformen im Mittelalter
  • Glaube und Kulturbegegnungen im Mittelalter
  • Zwischen Krise des Spätmittelalters und Aufbruch in die Frühe Neuzeit
  • Kirchenspaltung am Beginn der Neuzeit
Klasse 7-8
  • Der Fürstenstaat in der Frühen Neuzeit
  • Aufklärung und Französische Revolution
  • Die Entstehung des dt. Nationalstaats
    -------------------------------------------------------------------------
  • Industrielle Revolution und Soziale Frage
  • Leben im deutschen Nationalstaat: Das Kaiserreich
  • Imperialismus und Erster Weltkrieg
Klasse 9-10
  • Neue Weltmächte – neue Gesellschaftsordnungen
  • Die Weimarer Republik (1918-1933)
  • Eine Ideologie setzt sich durch: Der Nationalsozialismus
  • Leben im Nationalsozialismus
  • Nationalsozialistische Außenpolitik und Zweiter Weltkrieg
    -------------------------------------------------------------------------------
  • Der Ost-West-Konflikt spaltet die Welt
  • Deutschland nach 1945: zwei Staaten, eine Nation?
  • Leben im geteilten Deutschland
  • Die deutsche Wiedervereinigung
  • Die globalisierte Welt seit 1990: Eine Welt? Viele Welten?
Klasse 11
  • Die Welt im 15. und 16. Jahrhundert
    ---------------------------------------------------------------------------
  • Vom 20. ins 21. Jahrhundert – eine Zeitenwende?


Leistungsbewertung

Pro Schuljahr werden zwei schriftliche zensierte Lernzielkontrollen geschrieben, bei epochalem Unterricht (Klasse 7-9) eine zensierte Lernzielkontrolle.

Bei der Findung von Zeugnisnoten haben die mündliche Mitarbeit und andere fachspezifische Leistungen Vorrang vor der schriftlichen Lernzielkontrolle. Die zensierte schriftliche Arbeit fließt zu ⅓ in die Gesamtnote ein.

Mündliche Mitarbeit findet statt in Form von: Fragen und weiterführenden Beiträgen, Referaten, vorgetragenen und abgefragten Hausaufgaben.

Schriftliche Lernzielkontrollen: Dauer: Maximal 45 Minuten. Die schriftlichen Lernzielkontrollen haben nicht nur die thematischen Inhalte, sondern auch die methodischen Kompetenzen der Schüler/-innen zu überprüfen.

Kooperation mit dem Portal zur Geschichte

Das Portal zur Geschichte e.V. wird von den 6. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts als außerschulischer Lernort (Kloster Brunshausen, Stiftskirche) genutzt. Die SchülerInnen erfahren dort, betreut durch Mitarbeiter des Portals zur Geschichte, etwas über die Geschichte des Klosters Brunshausen sowie über den Alltag der seinerzeit dort lebenden Menschen. Anhand der Ausstellung wird ihnen das mittelalterliche Schreiben und die Buchmalerei nahegebracht. Im Praxisteil können sie sich dann als mittelalterliche SchreiberInnen und MiniaturmalerInnen ausprobieren

Latein

Das Fach Latein

Latein wird am Roswitha-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 sowie ab Klasse 10 als 3. Fremdsprache angeboten.

Bei einem Beginn in Klasse 6 haben die Schüler am Ende von Klasse 10 bei mindestens ausreichenden Leistungen das kleine Latinum, bei einem Beginn ab Klasse 10 erhalten die Schüler nach drei Jahren Sprachunterricht bei ebenfalls ausreichenden Leistungen das kleine Latinum. Das Latinum erhalten die SuS am Ende des 11. Jahrgangs bei ausreichenden Leistungen, es kann nach Absolvieren einer freiwilligen Abiturprüfung auch für die SchülerInnen, die in Klasse 10 mit dem Lateinunterricht begonnen haben, erreicht werden. Das große Latinum mit Latein als 2. Fremdsprache wird den SchülerInnen nach zwei Semestern Oberstufe bei ausreichenden Leistungen bescheinigt.

Es unterrichten:

  • StR Dr. T. Günther
  • StR’ T. Martin
  • StR A. Tölpe
  • StR S. Weber
  • Fachobfrau I. Zywina

Unser Lehrbuch für die Jahrgänge 6 – 9 ist Campus Ausgabe A aus dem C.C.Buchner–Verlag. Es werden pro Schuljahr 4 schriftliche Arbeiten geschrieben, außerdem werden regelmäßig Vokabel- und Grammatikkenntnisse überprüft.

Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 9 wird mit der Lektüre begonnen, in der Regel mit Caesars Commentarii de bello Gallico . Ab der Lektürephase werden zwei zweistündige Arbeiten pro Halbjahr geschrieben.

Curriculare Vorgaben sind in den Kerncurricula I und II für das Fach Latein zu finden.

Link zum Niedersächsischen Bildungsserver: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=3613

Bewertungskriterien im Fach Latein

  1. Die Zeugnisnoten setzen sich zusammen aus schriftlichen Arbeiten und mündlichen und dazu zählenden anderweitigen Leistungen. Dies sind z.B. Hausaufgaben, Referate, Präsentationen oder Tests, die mit 10 – 15 % in die Zeugnisnote eingehen. Die schriftlichen Arbeiten und die mündlich-weiteren Leistungen stehen im Verhältnis von 50 % zu 35 – 40 % + 10 - 15 %.

  2. Die schriftlichen Arbeiten setzen sich zusammen aus einer Übersetzung sowie weiteren Aufgaben zu Grammatik und/oder Interpretation. Diese stehen im Verhältnis 2/3 : 1/3.
    Eine ausreichende Leistung im Übersetzungsteil ist bei einem Fehlerquotienten von 10 – 15(10 - 15 Fehler bei 100 Wörtern Text) je nach Anspruch des zu übersetzenden lateinischen Texts zu erreichen.
    Eine ausreichende Leistung bei den weiteren Aufgaben ist bei 40 % der zu erreichenden Punktzahl gegeben (s. Kerncurriculum).

  3. Für die Oberstufe ergeben sich ähnliche Kriterien: Die Semesterpunktzahl ergibt sich aus 50 % schriftlicher Leistung(Fehlerquotient bei 10) bei zwei Klausuren pro Semester, 40 % bei einer Klausur und dann entsprechend wie in der Sek I aus 50 bzw. 60 % mündlichen sowie anderweitigen Leistungen.

  4. In den Kerncurricula für Sek I und Sek II sind darüber hinaus die Wertigkeiten der einzelnen Fehlertypen und Bewertungskriterien nachlesbar.

Imke Zywina
Fachobfrau Latein

Physik

Das Fach Physik

Moderne Räumlichkeiten
 Schülerexperimente
 Lego-Technik-AG
Legoroboter
 Messstation
Wettbewerbe
 Medien
 Nacht der Naturwissenschaften
und
Schnuppertag
 Astronomie AG
Jugend forscht
Experimente
 Exkursionen

Unsere Ziele

Die Fachgruppe möchte das Interesse für das Fach Physik wecken. Es ist unser Ziel, den Schülerinnen und Schülern fachliche Inhalte und Methoden zu vermitteln, sie zu fördern und zu motivieren eine naturwissenschaftliche Berufsausbildung einzugehen.

Wir versuchen die Schülerinnen und Schüler in den Anfangsjahrgängen durch phänomenorientierten, anwendungsorientierten Unterricht mit experimentellem Schwer-punkten an die Grundlagen in den Bereichen Magnetismus, Elektrizitätslehre, Optik, Energie , Mechanik und Radioaktivität in Einklang mit den Kerncurricula und EPAs heranzuführen.

Mit zunehmendem Alter werden physikalische Arbeitsweisen und Auswertungs-methoden eingeführt. Dabei wird die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten (Schülerlabore) gesucht.

In der Sekundarstufe II werden die Auswertungsmethoden durch den Einsatz neuer Technologien vertieft. Das wissenschaftliche Arbeiten wird durch die Anschaffung von Schülerübungsgeräten, die auch im Abitur zum Einsatz kommen können, gewährleistet.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme an Wettbewerben und ermöglichen ihnen Einblick in naturwissenschaftliche Berufsfelder zu nehmen.

 

Physiklehrer/Referendare

Herr Marris, OStR (Fachgruppen- und Sammlungsleitung)
Herr Jendras, StR
Herr Hildebrandt, StR
Herr Pförtner, StR

 

Sekundarstufe I ( 5 -10 )

Jahrgang

Stunden

Klassenarbeiten

Themen

Lehrbuch

5

2 (epochal)

1

Magnetismus, Stromkreise

Spektrum 5/6 Schroedel Verlag

6

2 (epochal)

1

Optik

Spektrum 5/6 Schroedel Verlag

7

2 (epochal)

1

Energie,

Elektrizitätslehre I           (Teil 1)

Impulse 7/8 Klett-Verlag

8

2

2

Elekrizitätslehre I         (Teil 2),

Mechanik

Impulse 7/8 Klett-Verlag

9

2 (epochal)

1

Energieübertragung quantitativ,               Elektrik II (Halbleiter)

Impulse 9/10

Klett-Verlag

10

2

2

Atom- und Kernphysik, Energieübertragung in Kreisprozessen

Impulse 9/10

Klett-Verlag

Beurteilungsmaßstäbe

Wichtig ist, dass Noten stets eine pädagogische Entscheidung des Fachlehrers sind. Die folgenden Verteilungen sind daher als Richtwerte aufzufassen:
Verhältnis schriftlich – mündlich in der Sek I: 1 : 2 .

Schriftlich zensierte Lernkontrollen (Klassenarbeiten): einmal pro Halbjahr. Bekanntgabe des Leistungsstandes: zweimal im Halbjahr

 

Bewertungsrichtlinien für Klassenarbeiten in Sek.1

Note

1

2

3

4

5

6

Ab %

87,5

75

62,5

50

20

0

 

Einführungsphase Klasse 11

Jahrgang

Stunden

Klassenarbeiten

Themen

Lehrbuch

11

2

2 (1 stündig)

Kinematik,

Newtonsche Gesetze,

Kreisbewegung,

Energie,

Akustik

Ohne Lehrbuch

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

ab %

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

34

28

20

0

 
Beurteilungsmaßstäbe

Wichtig ist, dass Noten stets eine pädagogische Entscheidung des Fachlehrers sind. Die folgenden Verteilungen sind daher als Richtwerte aufzufassen:
Verhältnis schriftlich – mündlich in der 11: 1 : 2 .

Schriftlich zensierte Lernkontrollen (Klassenarbeiten): einmal pro Halbjahr. Bekanntgabe des Leistungsstandes: zweimal im Halbjahr

 

Schulcurriculum Oberstufe (G8)

Semester

Stunden

Klausuren

Themen

Lehrbücher

11.1

gN (4)

eN (4)

gN     1+1

eN     2

Elektrizität

Dorn/Bader

Schroedel

11.2

gN (4)

eN (4)

gN     1

eN     1

Schwingungen und Wellen

s.o.

12.1

gN (4)

eN (4)

gN     1(2), (4)

eN     1 (6)

Quantenobjekte, Atomhülle

s.o.

12.2

gN (4)

eN (4)

gN     1

eN     1

Atomkern

s.o.

 

Beurteilungsmaßstäbe

Kurs

1.HJ

Note

2.HJ

Note

3.HJ

Note

4.HJ

Note

11/12eN

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 1/2

schr: 1/2

11/12gN

(P4)

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

11/12gN

(P5)

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

11/12gN

(ohne P.)

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

 Bekanntgabe des Leistungsstandes: mindestens zweimal im Halbjahr.

Bewertungsrichtlinien für Klausuren in Sek. 2

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

ab %

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

34

28

20

0

Politik

Das Fach Politik-Wirtschaft

Der Unterricht im Fach Politik-Wirtschaft beginnt im 8. Schuljahr. Gemäß dem Kerncurriculum vermittelt das Fach den Schülern das Grundwissen über den Prozess der politischen Willensbildung einerseits sowie das Zusammenspiel von ökonomischen Kräften auf nationalen und internationalen Märkten. Dadurch lernen die Schüler die vielfältig miteinander verwobenen Geschehnisse auf der kleinen wie großen politischen Bühne besser zu verstehen und eigenen Positionen zu aktuellen Themen zu entwickeln. Daneben macht das Fach sie mit den wesentlichen Bestimmungsfaktoren der nationalen Wirtschaftsleistung und Beschäftigung sowie internationaler Handelsbeziehungen vertraut. Das Fach gibt den Schülern somit eine wichtige Orientierung auf ihrem Weg zu mündigen Bürgern und Beteiligten im Wirtschaftskreislauf als Unternehmer oder Arbeitnehmer auf der einen Seite und Konsumenten auf der anderen Seite. Einige Schwerpunkte:

  • Jahrgang 8: Politik vor Ort und Konsumentscheidungen Jugendlicher
  • Jahrgang 9: Politische Willensbildung und Entscheidungsprozesse auf Bundesebene, Unternehmen und Arbeitsbeziehungen
  • Jahrgang 10: Verfassungsprinzipien und Wirtschaftsordnung und Europäische Union
  • Jahrgang 11: Wandel der Arbeitswelt in der globalisierten Gesellschaft und Globale und ökonomische Prozesse (3-wöchiges Praktikum)
  • Jahrgang 12: Demokratie und sozialer Rechtsstaat, Wirtschaftsbeziehungen in der Sozialen Marktwirtschaft
  • Jahrgang 13: Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik
Die Fachgruppe besteht aus erfahrenen Lehrkräften (den Damen Holtmann, Kopp, Marks, Martin, Nußbaum und den Herren Albert, Fischer und Günther), deren Engagement sich nicht auf den Unterricht in der Schule begrenzt, sondern Exkursionen zu nahen und fernen Zielen von politischer Bedeutung, z.B zum Landtag in Hannover, zum Bundestag in Berlin, zu verschiedenen Instanzen der Gerichtsbarkeit oder Gedenkstätten der jüngeren deutschen Geschichte. Auch ein Besuch der städtischen Behörden in Bad Gandersheim steht hin und wieder ebenso auf dem Programm genauso wie umgekehrt Bürgermeister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete gelegentlich zu Gast in der Schule sind, über aktuelle Themen referieren und sich den Fragen der Schüler stellen.

Das schuleigene Curriculum für die Sekundarstufe I, das die Jahrgänge 8 bis 10 umfasst, wurde am 27.09.2016 durch die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft genehmigt. Der Unterricht am Roswitha-Gymnasium orientiert sich im Wesentlichen am Lehrbuch „Politik & Co. neu“ aus dem C.C. Buchner-Verlag. In den Jahrgängen 8 bis 10 wird eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben. Mündliche und schriftliche Leistungen werden im Verhältnis 60:40 bewertet.
Das schuleigene Curriculum für die Jahrgangsstufe 11 wurde am 10. 09. 2018 durch die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft genehmigt.
In 11.1. wird eine Klausur geschrieben, das Verhältnis mündliche und schriftliche Leistungen verteilen sich 60:40%. In 11.2. trägt der Praktikumsbericht mit 40% zur Endnote bei, wovon 10% auf die äußere Form des Berichtes angerechnet werden. Sofern ein freiwilliges Kurzreferat in einem der Halbjahre gehalten wird, geht dieses mit 10% in die Gesamtnote ein, der Anteil der sonstigen mündlichen Leistungen verringert sich dadurch auf 50%.
In der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 und 13) gilt: Bei einer Klausur im Halbjahr machen mündliche Leistungen wieder 60%, schriftliche 40% der Gesamtbewertung aus. Werden im Prüfungsfach Politik-Wirtschaft im Halbjahr zwei Klausuren geschrieben, so zählt jede Klausur 25% und die mündlichen Leistungen ergeben 50%. Im Semester 12.1. und zukünftig im Halbjahr 13.1. findet die Klausur unter Abiturbedingungen statt. Klausurergebnis und mündliche Leistungen machen jeweils 50% der Gesamtnote aus.


Christine Nußbaum
(Fachobfrau Politik-Wirtschaft)

Sport

Sport, Sport, Sport!

Fitnessstudio, Vereinssport, Leistungssport, Breitensport, Gesundheitssport, Joggen, Sportschau, Wettkampf, Idole, Doping, Spaß, Gefahr, Adrenalin, Sportverletzung und … und … und!

Überall werden wir in unserer Gesellschaft mit dem Phänomen Sport konfrontiert. Wie kaum ein anderes Unterrichtsfach hat Sport mit Prestigewerten und tiefverwurzelten Einstellungen zu tun. Es gibt die Topsportler, aber auch diejenigen, die in trotzigem Selbstschutz das polarisierende „Sport ist Mord“ verbreiten. Fast jeder weiß irgendetwas Wichtiges zum Bereich Sport beizutragen.

Wie sieht das Unterrichtsfach Sport an unserer Schule eigentlich aus?

Zumindest eins kann amtlich attestiert werden: Mit „Mord“ hat unser Unterrichtsfach eher selten zu tun. Das Unterrichtsfach Sport gehört in Schülerkreisen zu den beliebten Fächern, bietet es doch in zentralen Phasen einen willkommenen Ausgleich zu den eher intellektuell orientierten übrigen Unterrichtsfächern.

Moderner Sportunterricht soll zahlreichen Zielsetzungen gerecht werden: Er soll beispielsweise Persönlichkeiten formen, eine sozialerzieherische Intention haben, aber auch dem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein Impulse liefern. Außerdem soll Sporttreiben Spaß machen. Der letzte Aspekt findet sich so direkt formuliert allerdings selten in behördlichen Vorgaben.

Am Roswitha-Gymnasium spielt der Aspekt „Spaß haben“ gewiss keine untergeordnete Rolle. Unterrichtseinheiten zu Spielen sowie zu Individual- und Trendsportarten werden abwechslungsreich aneinandergekoppelt, aber auch – je nach Sinnhaftigkeit, Wetter und räumlichen Verhältnissen – frei kombiniert. Viel Wert wird auf den Schwimmunterricht gelegt, der in zwei Blöcken so früh wie möglich erteilt wird. Dies geschieht, um unsere Schüler und Schülerinnen schnell zu sicheren Schwimmern zu machen, sofern sie es nicht bereits sind.

Aber auch außerhalb des regulären Unterrichts gibt es Sport: Schülerteams nehmen an verschiedenen Turnieren sowie Wettkämpfen (z.B. „Jugend trainiert“, „Swim and Run“) teil. Aufsehen erregt auch stets das alljährlich stattfindende Brennballturnier der 5. und 6. Jahrgangsstufe.,

Im eigentlichen Sportunterricht wird – wie in anderen Fächern auch - grundsätzlich unterschieden zwischen dem Unterricht im Sekundarbereich 1 (Klassen 5 – 10) und dem Sekundarbereich 2 (11. Jahrgang und darüber).

Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 – 11 findet im Klassenverband, der Unterricht in den Jahrgängen 12 und 13 in Kursform statt.

Es gibt einen verbindlichen Lehrplan für das Fach Sport an unserer Schule, der alle wesentlichen Aspekte des Unterrichts vorgibt. Dieser Lehrplan befindet sich (natürlich!) in Übereinstimmung mit den aktuellen Bestimmungen für den Schulsport, curricularen Vorgaben der Landesschulbehörde sowie den Bestimmungen für Abiturprüfungen.

Im Sekundarbereich 1 spielen im Unterricht – mit unterschiedlichen Zeitanteilen sowie unter Berücksichtigung organisatorischer Möglichkeiten – folgende sieben Bewegungsfelder eine Rolle:

  • Spielen
  • Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen
  • Gymnastisches und tänzerisches Bewegen
  • Laufen, Springen, Werfen
  • Bewegungen des Rollens und Gleitens
  • Turnen und Bewegungskünste
  • Kämpfen

Was kann man darunter im Einzelnen verstehen?

Im Bereich „Spielen“ geht es in der unterrichtlichen Vermittlung nicht nur um große Sportspiele (Fußball, Handball usw.), sondern auch – vor allem in den unteren Jahrgängen – um kleine Sportspiele. In verschiedenen Formen kleiner Spiele sammeln die jüngeren Schüler u. Schülerinnen hier vielfältige Erfahrungen, die zentrale Momente großer Sportspiele akzentuieren. Die Formen werden zunehmend komplexer gestaltet. Dabei sollen die Schüler u. Schülerinnen angehalten werden, Spielsituationen im Unterrichtsgespräch zu analysieren und Regeln abzuleiten bzw. zu ändern. Später erwerben sie weitere Kompetenzen, die sie zusehends befähigen, auch an großen Sportspielen teilzunehmen und ihr sportliches Tun zu reflektieren. Wir unterscheiden vor allem zwischen Zielschussspielen (z.B. Handball, Basketball) und Rückschlagspielen (z.B. Volleyball, Badminton).

Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“ findet jeweils ein halbes Jahr im fünften sowie im siebten Jahrgang statt. Das hiesige Sole-Waldschwimmbad lässt sich von unserer Schule recht einfach zu Fuß erreichen, sodass der organisatorische Aufwand (kein Buspendelverkehr nötig) gering ist. Im Hallenbad ruht der übliche Publikumsverkehr, wenn das Schulschwimmen stattfindet. Die Schüler und Schülerinnen erlernen und verbessern Techniken, steigern ihre Leistungen und können auch Schwimmabzeichen erlangen.

Gymnastisches und tänzerisches Bewegen” meint die Auseinandersetzung mit gymnastisch-tänzerischen Grundformen. Rhythmusschulung mit und ohne Geräte spielt hier eine wesentliche Rolle. Das unterrichtliche Vorgehen kann Akzente auf weitgehend kreative Prozesse legen, kann aktuelle Bewegungsformen und Trend-Tänze einbeziehen, aber auch eher tradierte Bewegungen bevorzugen.

Laufen, Springen, Werfen”: Hiermit ist die klassische Leichtathletik gemeint. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit zu alternativen Bewegungsformen. Es soll in diesem Bewegungsfeld nicht nur eine Fertigkeitsorientierung stattfinden, sondern auch in Hinblick auf individuelle Leistungssteigerung vorgegangen werden. Beispielsweise werden Fertigkeiten des Springens (Fosbury Flop, Schrittweitsprung usw.) vermittelt, aber auch Trainingsprozesse eingeleitet (z.B. ausdauernd laufen). Konstant halten wir übrigens die Verlustquote verloren gegangener Schüler und Schülerinnen bei Waldläufen unter 50%, um Protesten des verärgerten Rotwilds vorzubeugen.

Im Bewegungsfeld „Bewegungen des Rollens und Gleitens“ findet das sportliche Treiben auf Geräten statt (z.B. Fahrräder, Inliner, Ski, Schlittschuhe, Surfbrett usw.). Es geht u.a. um Faktoren wie Gleichgewicht, Geschwindigkeit, aber auch Naturerleben.

Leider haben eigentlich alle Schulen in diesem Bewegungsfeld dieselben Probleme: Wie soll mit vertretbarem organisatorischen (und finanziellen) Aufwand unterrichtet werden? Fahrräder, Inliner usw. müssten vor Ort sein oder mitgebracht werden. Außerdem benötigt man häufig besondere Schutzmaßnahmen sowie Platz. Auch Skifahren kann man nicht vor Ort. Man müsste reisen und Material ausleihen oder kaufen. Aus diesen Gründen wird in diesem Bereich eher projektorientiert unterrichtet. Z.T. werden Fahrradprojekte sowie Skilanglauflehrgänge auf Klassenfahrten oder Exkursionen durchgeführt. Auch ein mehrtägiger Erste-Hilfe-Kurs wird regelmäßig veranstaltet (9. Jahrgang).

Das Bewegungsfeld „Turnen und Bewegungskünste“ umfasst Grundfertigkeiten des Turnens sowie des gegenseitigen Helfen und Unterstützens. Hier wird jedoch auch Raum geschaffen für weniger stark normierte Inhalte wie Parkour und Akrobatik.

Kämpfen“ bedeutet die direkte körperliche Auseinandersetzung mit einem Partner oder einer Partnerin in einer geregelten Wettkampfsituation. In diesem Bewegungsfeld sind uns selbstverständlich die Unversehrtheit der Partnerin bzw. des Partners und ein respektvoller Umgang miteinander wichtig. Gerade hier lassen sich Regelbewusstsein und Fairness üben. Inhalte sind Spiele sowie Partnerkraftübungen zur Anbahnung von Körperkontakten, bevor beispielsweise Basisformen des Judo einbezogen werden. Darüber hinaus können sich die Lehrkräfte endlich einmal ordentlich mit ihren Schülern kloppen (,wenn sie sich trauen).

Im 11. Jahrgang wird der Unterricht bis auf Weiteres im Klassenverband erteilt. Bis auf das Bewegungsfeld Schwimmen sollen die Lehrkräfte hier Defizite der Lerngruppen minimieren sowie Unterrichtsstoff generell wiederholen, um die Athleten und Athletinnen fit für die Kurse zu machen. Ein verbindlicher Lehrplan liegt z.Z. noch nicht vor, da er gerade erarbeitet wird.

Im Sekundarbereich 2 wird – wie oben schon festgestellt – der Unterricht in Kursform erteilt. Die Kurse wechseln halbjährlich. Die Schüler und Schülerinnen wählen jeweils zwei Kurse für ein Jahr, wobei das Kursangebot von der Fachkonferenz Sport jährlich neu festgelegt wird. In diesem Schuljahr gibt es – bedingt durch die Umstellung von 12 auf 13 Schuljahre – nur Kurse für den 12. Jahrgang.

12. Jahrgang

1. Halbjahr

2. Halbjahr

Tischtennis

Tänzerische Bewegung in versch. Stilrichtungen (Tanz)

Handball

Technik u. Touren auf Inlinern

Fußball Jungen

Ausdauersport und Fitness

Fußball Mädchen

Rhythmisch betontes Turnen

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Spiele, insbesondere Zielschussspiele, u. Individualsport

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Individualsport, insbesondere Tanz, u. Spiele

P5

P5

Wie man sieht, können Schüler und Schülerinnen Schwerpunkte setzen. Bevor gewählt wird, hängt der Oberstufenkoordinator Kursausschreibungen aus, damit auch jeder sieht, welche Besonderheiten die Kurse aufweisen. Manche Kurse erfordern eigene Sportgeräte (z.B. Badminton, Inliner), bei anderen können Kosten entstehen (z.B. Ausleihkosten, Fahrtkosten). Im Kurs „Ausdauersport und Fitness“ (künftiger 12. Jahrgang) beispielsweise kann Skilanglauf betrieben werden oder es wird geklettert.

„P5“ bedeutet Prüfungsfach Sport. Wer diesen Kurs wählt, wird Sport als Abitur-Prüfungsfach erhalten. Dieser Kurs besteht jeweils zur Hälfte aus theoretischen und praktischen Teilen.

An diesem Kurs können auch interessierte Schüler und Schülerinnen teilnehmen, die sich nicht im Fach Sport prüfen lassen werden. Diese Interessierten wählen „P5-Ergänzungsfach“.

Und wie bewertet man das alles? Am Ende des Schulhalbjahres soll ja immerhin eine Zeugnisnote entstanden sein.

Die Leistungsfeststellung im Fach Sport ist an die Vorgaben der Kerncurricula gebunden. Sie bestimmen die Gewichtung der inhaltsbezogenen (bewegungsbezogene Leistungen) und prozessbezogenen Komponenten (kognitive, methodische, personale und soziale Qualifikationen) bei der Findung der Gesamtzensur.

Im Kerncurriculum der Jahrgänge 5 – 10 (das ist die Vorgabe der Landesschulbehörde) ist Folgendes aufgeführt:

Neben der Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernentwicklung sind die Ergebnisse sportmotorischer und sonstiger Leistungen heranzuziehen.

Zu den sonstigen Leistungen zählen z. B.:

‒  Beiträge zum Unterrichtsgespräch,

‒  mündliche bzw. schriftliche Überprüfungen,

‒  schriftliche Ausarbeitungen,

‒  Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch,

Portfolio usw.),

‒  Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen,

‒  Präsentationen, auch mediengestützt (z. B. durch Einsatz von Multimedia, Plakat,

Modell usw.),

‒  Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung,

‒  verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Team,

‒  Langzeitaufgaben und Lernwerkstattprojekte sowie

‒  freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe).

Im Fach Sport fließen die sonstigen Leistungen zu mindestens 25%, die sportmotorischen Leistungen zu mindestens 50% in die Gesamtnote ein.

(Kerncurriculum für die Schulformen des Sekundarbereichs I Schuljahrgänge 5 -10, Hannover 2017, S. 28)

Die am Roswitha-Gymnasium verwendeten Leistungstabellen zur Bewertung sportmotorischer Komponenten in der Leichtathletik sowie im Schwimmen sind von den Lehrkräften anzuwenden, jedoch keineswegs – wie im Kerncurriculum gefordert – einzige Bewertungskomponente. Die Gewichtung obliegt der jeweiligen Lehrkraft und ist abhängig von verschiedenen Komponenten (z.B. Ausgangsniveau d. Schüler und Schülerinnen, örtliche Gegebenheiten sowie Gruppengröße).

Im P5-Kurs der Oberstufe setzt sich der Unterricht aus einem Praxis-Theorie-Verbund zusammen. Hierzu heißt es im KC Sport der gymnasialen Oberstufe verpflichtend:

 

Zur Bewertung der Leistung werden ...

‒  in der Einführungsphase sowie im Ergänzungsfach der Qualifikationsphase unterrichtsimmanente Lernerfolgskontrollen einbezogen, die den Leistungsstand in allen Kompetenz- bereichen (inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen) widerspiegeln. Den Schwerpunkt soll hierbei die Beurteilung der erreichten sportlichen Handlungsfähigkeit (Sachnorm) bilden. Der individuelle Lernfortschritt (Individualnorm) und die individuellen Lernvoraussetzungen sowie der Leistungsstand der Lerngruppe (Sozialnorm) sollen angemessen berücksichtigt werden. Zur Leistungsfeststellung und -bewertung können verschiedene Formen genutzt werden.

 ‒  in der Qualifikationsphase im Prüfungsfach Sport die sportpraktischen und sporttheoretischen Anteile im Verhältnis 1:1 gewichtet Die Teilzensur in der Sporttheorie setzt sich aus der Bewertung der sonstigen Leistungen im Unterricht und aus den Ergebnissen der Klausuren zusammen. Dabei darf der Anteil der schriftlichen Leistungen ein Drittel an der Teilzensur nicht unterschreiten und 50% nicht überschreiten.

(Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe die Gesamtschule – gymnasiale Oberstufe das berufliche Gymnasium das Abendgymnasium das Kolleg, Hannover 2018, S. 51)

Die Fachkonferenz hat festgelegt, dass die Gewichtung schriftlicher und mündlicher Leistungen 40 / 60% lautet, wobei pro Semester 1 Klausur geschrieben wird.

Wer unterrichtet eigentlich das Fach Sport?

  • Frau Bartosch
  • Frau Fürle
  • Frau Greiff
  • Herr Jendras
  • Herr Kaufmann
  • Herr Peschek
  • Herr Schimmel
  • Frau Schwäbe
  • Herr Wangler