Die Fächer, die am Roswitha-Gymnasium unterrichtet werden, stellen sich in Kurzbeiträgen vor:

(Die Liste wird in den kommenden Tagen um die restlichen Fächher erweitert)

Biologie

Das Leben kommt auf alle Fälle
aus einer Zelle,
doch manchmal endet‘s auch - bei Strolchen –
in einer solchen.
(Die Zelle, Heinz Erhardt, 1970)

Dass alle Lebewesen aus Zellen bestehen und welche komplexen Vorgänge dort ablaufen, sind nur einige Themen, die in unserem Biologie-Unterricht behandelt werden. Im Kerncurriculum des Landes Niedersachen wird der Bildungsbeitrag folgenderweise formuliert:

"Bildungsbeitrag des Faches Biologie
Ziel naturwissenschaftlicher Grundbildung ist es, Phänomene erfahrbar zu machen, die Sprache und Historie der Naturwissenschaften zu verstehen, ihre Ergebnisse zu kommunizieren sowie sich mit ihren spezifischen Fachmethoden und deren Grenzen auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler erlangen durch grundlegende Erkenntnisse und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften ein rationales, naturwissenschaftlich begründetes Weltbild.“

(Quelle: niedersächsisches Kerncurriculum – Seite 7 - http://db2.nibis.de/1db/cuvo/ausgabe/index.php?mat1=16)


All dies den Schülern zu vermitteln ist die Aufgabe unserer Biologie-Fachgruppe, zu der aktuell (Stand November 2018) die Lehrer:

  • Frau Bartosch
  • Frau Brix
  • Frau Giersemehl
  • Frau Huhn
  • Frau Wallenstein
  • Frau Weinrich
    und eine Referendarin gehören.

Neben dem klassischen Unterricht finden auch Exkursionen, Projekttage und außerschulische Unternehmungen statt, so dass die Schülerinnen und Schüler neben drei Biologiefachräumen auch die „Biologie direkt da draußen“ kennenlernen können.

Aktuelle Stundentafel:

Jahrgang  5 6 7 8 9 10 11
 Stundenanzahl  2 1 2 0 2 1 2

 
Themen:

  • Klassen 5 und 6: Kennzeichen des Lebendigen, Wirbeltiere, Haustiere, Pflanzen und Sexualität
  • Klasse 7: Ökosystem Wald und Mensch
  • Klassen 9 und 10: Hormone, Immunsystem, Mitose und Meiose
  • Klasse 11: Zellbiologie, Molekulargenetik


Bewertung:

In den Klassenstufen fünf bis zehn wird pro Halbjahr eine Klassenarbeit geschrieben (Dauer 45 Min.). Die schriftliche Leistung zählt 1/3 der Gesamtnote, die mündliche Leistung 2/3. In Klasse 11 wird eine Klausur pro Halbjahr geschrieben (Dauer 90 Min.). Die schriftliche Leistung zählt 40%, die mündliche Leistung 60%.

Insgesamt kann man also sagen, dass die Schülerinnen und Schüler bei uns etwas über…
Bäume und Tiere erfahren,
Interessamtes über die Abläufe in Lebewesen erarbeiten,
Oben im Gebäude 6 drei gut ausgestattete Biologieräume vorfinden,
Lehren über die Evolution miteinander vergleichen,
Oekosysteme als Lebensgefüge kennenlernen,
Grundlegende Abläufe bei unterschiedlichen Prozessen nachvollziehen,
Interessante Projekttage zum Thema Drogen- und Alkoholmissbrauch haben und
Einen guten Überblick über das Leben (auf) dieser Erde bekommen.

Chemie

Die Fachschaft Chemie stellt sich vor

Die Chemie greift heute weitgehend in unser Leben ein, ein derart fortschrittliches und für uns auch bequemes Leben wäre ohne die Chemie nicht möglich. Man stelle sich unsere Welt vor ohne Kunststoffe, Farben, Düngemittel, Pharmazeutika, usw.

Für uns Lehrkräfte des Roswitha Gymnasiums steht im Unterricht das Experiment im Mittelpunkt, aber nicht nur Demonstrationsexperimente durch den Lehrer, sondern in hohem Umfang auch Schülerübungen werden von uns gefördert. Wir verfügen über zwei moderne Chemiefachräume, die uns dies ermöglichen. Die dabei vermittelten Grundlagen im Fach Chemie und die naturwissenschaftliche Denkweise im Allgemeinen befähigen Schülerinnen und Schüler, bekannte Vorgänge aus Alltag und Lebenswelt als chemische Reaktionen zu erkennen und zu deuten.

Wir haben dafür ab der 5. Jahrgangsstufe Zeit. Chemie wird in den Jahrgängen 5 bis 9 epochal unterrichtet, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler haben in jedem Schuljahr jeweils ein Halbjahr zweistündigen Chemieunterricht. In der 10. Klasse sowie in der Einführungsphase unterrichten wir dann durchgängig zweistündig Chemie, so dass bei großem Interesse, Chemie auch in der Oberstufe als Leistungskurs gewählt werden kann. In den vergangenen Jahren konnten wir bislang immer ein oder zwei Leistungskurse anbieten.

Für die ganz besonders interessierten Schülerinnen und Schüler bieten wir immer eine Chemie AG im Ganztagsprogramm an und kooperieren in diesem Bereich mit den Grundschulen, so dass auch Schülerinnen und Schüler der Grundschulen ab der 4. Jahrgangsstufe an der Chemie AG teilnehmen können.

Unsere Fachgruppe besteht zurzeit aus vier weiblichen und einer männlichen Lehrkraft:

Frau Brix, Frau Giersemehl, Frau Dierstein und Frau Wallenstein sowie Herr Kauffmann

Die Verteilung der mündlichen sowie schriftlichen Leistungsbewertung ist für die Halbjahre bzw. Schuljahre wie folgt festgelegt:

  1. Halbjahresnote: schriftlich (1/3) mündlich (2/3)
  2. Ganzjahresnote: schriftlich (1/3) mündlich (2/3)

Deutsch

Vorstellung des Faches Deutsch

Überall sprechen Menschen miteinander – zu Hause im Familienkreis, bei Treffen mit Freunden, beim Einkaufen, in Arztpraxen, im Kindergarten, beim Sport, in der Schule, im Internet …, denn: Kommunikation ist Leben! Wenn Kommunikation gut gelingen soll, erfolgt sie nach bestimmten Vorgaben, man denke zum Beispiel an das Verfassen eines zweckmäßigen Briefes, wie etwa eines Bewerbungsschreibens, eines Leser-briefes an eine Zeitung, oder an das Erstellen eines Berichts, weil man Zeuge eines Unfalls geworden ist.
Kommunikation

Wie unsere alltägliche und dabei äußerst vielseitige mündliche und schriftliche Kommunikation erfolgreich und stilvoll funktionieren kann, lernen Schüler und Schülerinnen im Deutschunterricht am Roswitha-Gymnasium. Dabei gehen wir, wenn möglich, von realen Situationen aus und holen die Schüler/Innen so bei ihrem bisherigen Kenntnisstand ab, um dann gemeinsam zu erforschen, was es sprachlich zu entdecken, zu erlernen und gegebenenfalls zu kritisieren gilt. Dass dabei auch Literatur verschiedenster Jahrhunderte in den Fokus genommen und natürlich auch inhaltlich erschlossen wird, ist selbstverständlich.

Im Fach Deutsch legen wir so die Grundlage für gelingende Kommunikation in allen anderen Schulfächern, in denen in der deutschen Sprache kommuniziert wird. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind nicht nur Voraussetzung für Erfolg in allen schulischen Lern- und Leistungssituationen und letztlich im Abitur, sondern sie tragen maßgeblich zum späteren beruflichen Erfolg sowie zu privater Zufriedenheit bei, denn „nicht für die Schule, für das Leben lernt man.“

Weitere Aktivitäten:

  • Leseolympiade (Jahrgang 5 und/ oder 6)
  • Vorlesewettbewerb (Jahrgang 6)
  • Besuch einer Buchhandlung am „Welttag des Buches“ (Jahrgang 5)
  • Bewerbungsschreiben (Jahrgang 9 und weitere, fachübergreifend mit Politik)
  • Teilnahme an und /oder Organisation von diversen Schreib-, Rhetorik- und Filmwettbewerben (v.a. Jahrgänge 7-10), z.B. vor dem Hintergrund der Etablierung des FrauenOrtes Bad Gandersheim: Schreibwett-bewerb „Roswitha – früher und heute“
  • Besuch einer Schulaufführung der Gandersheimer Domfestspiele (möglichst alle Schüler/Innen)
  • Besuch von Theateraufführungen in größeren Schauspielhäusern (v.a. Sek II)
  • Theater-AGs und/ oder Schulmusical

Leistungsbewertung im Fach Deutsch:

In die Zeugnisnote gehen die schriftlichen und mündlichen Leistungen im Allgemeinen zu gleichen Teilen ein (50%: 50%). Die Abschlussnote sollte jede Lehrkraft jedoch auch unter Berücksichtigung von pädago-gischen Gesichtspunkten erteilen.

  • Als schriftliche Leistungen zählen die erzielten Klassenarbeitsnoten.
  • Zu den mündlichen Leistungen zählen alle anderen erbrachten Leistungen, insbesondere die Mitarbeit im Unterricht, Ergebnisse von Kurztests/ Vorträgen/ Präsentationen usw.

Am Ende des 2. Schulhalbjahres ist eine Ganzjahresnote zu geben, d.h. die Note des 1. Halbjahres ist ange-messen zu berücksichtigen; pädagogische Aspekte sind auch hier einzubeziehen.

(Auszug aus dem „Schuleigenen Arbeitsplan des Faches Deutsch …“, dort S. 3)

Fachobfrau Deutsch:

Frau Ude

Fachkollegen/Innen:

Herr Albert, Frau Albert, Frau Bömer, Frau Brune, Frau Haberland (Referendarin), Frau Hensel, Frau Leunig, Herr Miehe, Herr Peschek, Frau Remmert, Frau Schmitt (Referendarin), Herr Stötzer, Frau Ude, Herr Vogt, Herr Winzinger.

Bildquelle: http://www.unternehmer.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_37020572_S-520x413.jpg (01.11.2014)

Letzter Bearbeitungsstand: 30.11.2018

Englisch

Die Fachgruppe Englisch stellt sich vor…

Stand: 21.05.2019

Fachliche Schwerpunkte:

Wenn die englische Sprache eine Facebook-Seite hätte, wäre ihre Freundesliste vermutlich sehr lang. Englisch ist allgegenwärtig: Produktbeschreibungen, Werbung, Musik, Internet, Berufsleben – in vielen Bereichen unseres Lebens ist es wichtig, über einen kompetenten und auch kritischen Zugang zur lingua franca der Moderne zu verfügen. Damit kommt dem Englischunterricht an unserer Schule eine wichtige Aufgabe zu: Nicht nur die Struktur der Sprache soll vermittelt werden, sondern die im kompetenzorientierten Unterricht erarbeiteten Grundlagen sollen dazu genutzt werden können, individuelle Lernprozesse zu initiieren und Gelerntes zu vertiefen. Im Mittelpunkt modernen Englischunterrichts steht die Kommunikation. Auf vielfältige Art und Weise wird unter Berücksichtigung verschiedener Lerntypen und bei Einsatz moderner und funktionaler Medien und Methoden unterrichtet.

Kerncurricula

Kerncurriculum für das Gymnasium Englisch Schuljahrgänge 5 – 10 Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe Englisch

Leistungsbewertung

Sek I
In den Jahrgängen 5-10 werden jeweils 4 Klassenarbeiten geschrieben. Im Jahrgang 6, 8 und 10 wird jeweils eine Klassenarbeit durch eine „Sprechprüfung“ ersetzt. Mündliche und andere fachspezifische Leistungen gehen mit 60%, schriftliche Leistungen mit 40% in die Bewertung mit ein.
Sek II
In der Einführungsphase werden drei Klausuren geschrieben. Dabei gilt folgende Gewichtung als Richtwert:

  • Halbjahr mit zwei Klausuren: 50% mündliche und 50% schriftliche Leistungen
  • Halbjahr mit einer Klausur: 60% mündliche und 40% schriftliche Leistungen
In der Qualifikationsphase werden 5 bzw. 4 Klausuren geschrieben. Je nach Art und Anzahl der Klausuren gilt für die Gewichtung der Richtwert 60%/40% bzw. 50%/50%.

Hinweis:
Eine rein rechnerische Ermittlung der Note ist nicht zulässig. Die Bewertung der Gesamtleistung eines Schülers/einer Schülerin liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft.

Unterrichtende Lehrkräfte

Frau Bömer      Herr Müller (Schulleiter)
Herr Greiff   Frau Steinkopff
Herr Günther   Herr Stötzer (stv. Schulleiter)
Frau Hüsken   Frau Ude
Frau Kopp (erw. Schulleitung)   Herr Weber (Obmann)
Frau Marks    

Im Rahmen ihrer Ausbildung am Studienseminar Salzgitter unterrichten folgende Referendare bei uns:

Frau Jäger
Frau Martensen
Frau Mustroph
 


Sonstige Aktivitäten und Angebote:


  • Regelmäßig kommt eine aus Muttersprachlern bestehende Theatergruppe – das White Horse Theatre (Link: http://www.white-horse-theatre.eu) – an unsere Schule, um jeweils unterschiedlichen Jahrgängen authentische und zugleich spannende und unterhaltsame Einblicke in englisches Theater zu geben. White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater und die aufgeführten Stücke sind in für die Jahrgangsgruppe angepasstem Englisch verfasst und pantomimisch untermalt. Sie beschäftigen sich mit Themen, die auf die Interessenlagen der Schüler zugeschnitten sind.

  • Singing English Songs
    An jedem Mittwoch in der 7. und 8. Stunde treffen sich musikbegeisterte und interessierte Schülerinnen und Schüler, um gemeinsam zu musizieren. Unterstützt durch Gitarren, Klavier, Schlagzeug und Cajón widmet sich die Gruppe der Musik, um zusammen altbekannte, aber auch moderne englischsprachige Songs nach eigenem Geschmack umzubauen, daran herumzutüfteln und später zu spielen und zu präsentieren. Willkommen in dieser musikalischen Runde sind alle interessieren Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7.

  • Cambridge AG
    Informationen zur Organisation und zu Inhalten finden Sie unter: Cambridge AG

  • USA Fahrt/Austausch
    Informationen finden Sie unter: USA-Fahrt/Austausch

  • Abschlussfahrt nach Südengland
    Seit 2013 wird den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse die Möglichkeit geboten, im Rahmen ihrer (Abschluss-)Klassenfahrt Südengland (in den vergangenen Jahren: Hastings und Umgebung) kennenzulernen. Ein besonderes Highlight dieser Reise ist der 2-tägige Aufenthalt in London. Die Reise erfreute sich bislang stets großer Beliebtheit.

Erdkunde

Fachgruppe Erdkunde

Stundenverteilung

In den Klassenstufen 5, 7 und 9 wird Erdkunde wöchentlich zwei Stunden unterrichtet, in den Klassenstufen 6, 8 und 10 hat Erdkunde in der Stundentafel des Sekundarbereiches 1 eine Stunde, wird meistens ein Halbjahr zweistündig unterrichtet. In der Klassenstufe 11 wird Erdkunde ebenfalls 1 Stunde unterrichtet, meist ein Halbjahr zweistündig.

Kurze Beschreibung der fachlichen Inhalte

Sekundarbereich 1
Klassenstufe 5

In Klasse 5 sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich im Raum zu orientieren. Dazu lernen sie den Umgang mit physischen und thematischen Karten, um beispielsweise den eigenen Schulweg zu beschreiben. Des Weiteren lernen sie den Umgang mit dem Kompass und mit dem Maßstab sowie den Aufbau und die Anwendung des Gradnetzes. Weiterer Schwerpunkt in der Klassenstufe 5 ist das Leben und Wirtschaften in ländlichen und städtischen Räumen.

Klassenstufe 6

Dieser Jahrgang behandelt die formenden Kräfte der Natur, sowohl die Kräfte, die im Erdinneren entstehen (Vulkanismus, Erdbeben) als auch diejenigen, die von außen (Wasser, Eis) auf die Erde wirken.

Klassenstufe 7

In dieser Klassenstufe beschäftigt sich der Erdkundeunterricht mit dem Leben und Wirtschaften in unterschiedlichen Klimazonen. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Klimadiagrammen und deren Auswertung. Weiteres zentrales Thema sind die Weltmeere.

Klassenstufe 8

Diese Klassenstufe hat als zentrales Thema Stadt. In diesem Zusammenhang lernen die Schülerinnen und Schüler das Programm PowerPoint, mit dem sie Kennzeichen von Stadttypen an Stadtgrundrissen nachweisen. Bei ausreichender Zeit soll auch eine Exkursion in die Innerstadt von Bad Gandersheim durchgeführt werden, bei der die Schülerinnen und Schüler straßenweise die Nutzung der Gebäude feststellen. Die Ergebnisse sollen dann in einer Excel-Datei dokumentiert werden.

Klassenstufe 9

Hier werden am Beispiel verschiedener Staaten regionale Strukturen und Prozesse (z. B. Wandel in der Landwirtschaft oder in der Industrie) und räumliche Disparitäten (unterschiedliche Entwicklungsstände) vermittelt.

Klassenstufe 10

In dieser Klassenstufe werden globale Probleme wie Klimawandel und Migration behandelt.

In Klasse 10 wie auch in Klasse 9 werden die Schülerinnen und Schüler an die Arbeitsweisen der Oberstufe herangeführt.

Sekundarbereich II (Oberstufe)
Klassenstufe 11 (Einführungsphase)

Im Erdkundeunterricht dieser Klassenstufe steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, also der Umgang mit der Natur durch den Menschen, so dass auch noch späteren Generationen ein intaktes wirtschaftliches, soziales und ökologisches Gefüge erhalten bleibt. Dabei lernen die Schüler, ökologische Probleme auf der Erde herauszuarbeiten sowie deren Ursachen. Weiterhin werden Dimensionen der Nachhaltigkeit, Herausforderungen und Maßnahmen einer nachhaltigen Raumnutzung vermittelt.

Schüler, die die zweite Fremdsprache nach der Klassenstufe 10 abwählen, belegen zusätzlich das Wahlpflichtfach Erdkunde. Dies wird zweistündig epochal im zweiten Halbjahr der Einführungsphase zur Vertiefung des Themas Nachhaltigkeit unterrichtet. Den Schülern, die die zweite Fremdsprache beibehalten, ist freigestellt, an diesem Unterricht als Wahlfach teilzunehmen.

Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase)

In der Qualifikationsphase werden für das Fach Erdkunde Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau und auf grundlegendem Anforderungsniveau angeboten. Die Themen für beide Arten von Kursen sind identisch. Es werden drei Raummodule vermittelt. Von diesen drei Modulen ist der Raum Deutschland in Europa immer verbindlich. Die anderen beiden Module sind ein weiterer Industrieraum (z. B. Angloamerika) und ein Entwicklungsraum (z. B. Südostasien). Die letzten beiden Beispielräume (Raummodule) wechseln aber jährlich.

Bemerkungen zur Leistungsbewertung

Klassenstufen 5 – 11:

Pro Schulhalbjahr wird eine schriftliche Lernkontrolle (in Klassenstufe 11 eine Klausur) geschrieben. (Beschluss vom 06. 11. 2012). Bei der Zeugnisnotenbildung hat die mündliche Leistung Vorrang vor den in den schriftlichen Lernkontrollen erreichten Leistungen.

Die Ergebnisse der schriftlichen Lernkontrollen fließen mit 40% in die Gesamtnote ein, die mündliche Leistung zählt 60%. (Fachkonferenzbeschluss vom 31. 10. 2005, durch Fachkonferenzbeschluss vom 06. 11. 2012 bestätigt).

Jahrgangsstufen 12 und 13:

Wenn in einem Kurshalbjahr zwei Klausuren geschrieben werden, so fließen die mündliche

und schriftliche Leistung jeweils zu 50% in die Gesamtnote ein. Wird in einem Kurshalbjahr

nur eine Klausur geschrieben, so geht diese mit 40% und die mündliche Leistung mit 60% in

die Gesamtnote ein (darüber gibt es keinen Fachkonferenzbeschluss, das wird seit Jahren so

gehandhabt).

Fachkolleginnen und -kollegen

Folgende Lehrkräfte unterrichten Erdkunde am Roswitha-Gymnasium:

  • Frau Brune
  • Frau Fürle
  • Frau Giersemehl
  • Frau Greiff (in diesem Schuljahr abgeordnet an die IGS Einbeck)
  • Herr Greiff
  • Frau Haberland
  • Herr Heinemann
  • Frau Kontny

Französisch

Das Fach Französisch

„Frankreich ist schön, man kann hinfahren und französisch sprechen.“ (Äußerung aus einer 7. Klasse)

In diesem Zitat finden sich schon mehrere Aspekte, die im Unterricht der zweiten Fremdsprache Französisch zentrales Anliegen sind. Zum einen geht es natürlich darum, die Sprache an sich zu erlernen und dabei Freude an ihrem schönen Klang, ihrer Eleganz und den nur ihr eigenen besonderen Ausdrucksmöglichkeiten zu haben. Aber auch das Mutterland dieser Sprache, Frankreich, steht mit seiner Geschichte, seinen Regionen, seiner Kultur, und den Menschen, die dort als unsere Nachbarn leben, im Mittelpunkt. Wenn also alles gut läuft, kann daraus die Motivation entstehen, auch einmal dort hinzufahren – z.B. im Rahmen eines Schüleraustauschs - und diese Reise so zu erleben wie in obigem Zitat!  

Daneben wird Französisch als Weltsprache, die auf fast allen Kontinenten gesprochen wird, thematisiert und damit die vielfältigen Verflechtungen zwischen Frankreich (und anderen französisch-muttersprachlichen europäischen Ländern) und der Welt an Beispielen intensiv verdeutlicht.  

Unsere Fachkolleginnen und –kollegen können darüber hinaus anhand ihrer Zweitfächer sinnvolle fächerübergreifende Themenbezüge herstellen:

  • Christina Breitenbach
  • Sigbert Heinemann
  • Susanne Heubach
  • Andrea Kontny
  • Martina Kohleick
  • Christine Nußbaum
  • Cordula Remmert
  • Dorothea Sander

Besondere Angebote und Aktivitäten:

DELF – AG 

DELF (Diplôme d' Etudes en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das denjenigen, die es abgelegt haben,  Aufenthalte im französisch-sprachigen Ausland (also nicht nur in Frankreich!) ermöglicht und erleichtert. So dient es z.B. als Sprachkompetenznachweis, wenn man ein Berufspraktikum, ein Studium oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr im entsprechenden Ausland machen will. In zwei Unterrichtsstunden pro Woche wird vor allem mündlich, aber auch schriftlich, die sprachliche Beherrschung von Alltagssituationen geübt. Diese Beschäftigung mit der  französischen Sprache kommt natürlich auch einem Ferienaufenthalt im Ausland sowie dem Schulfach Französisch zugute! Weitere Informationen zu Inhalten und Organisation finden sich unter

DELF-Sprachzertifikat.

 

Schüleraustausch mit dem Collège in Mions 

Seit mehreren Jahren findet ein Schüleraustausch des 8./9. Jahrgangs mit einer etwa gleichaltrigen deutsch lernenden Schülergruppe einer französischen Schule in der Nähe von Lyon statt. Anders als bei einem Ferienaufenthalt geht es dabei nicht primär darum, touristische Attraktionen kennenzulernen, sondern um authentische Erfahrungen des alltäglichen Lebens im jeweiligen Nachbarland. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler leben für 7-10 Tage in den Familien der Austauschpartner, gehen mit in die dortige Schule und erleben so ganz konkret das, was ihnen der Fremdsprachenunterricht vermitteln will. 

Nahe der Lichterstadt Lyon

Brigitte-Sauzay-Austausch 

Unabhängig von dem o.g. Schüleraustausch gibt es die Möglichkeit, individuell einen solchen Austausch durchzuführen, der dann sogar jeweils bis zu vier Monate dauern kann. Auch dieser Austausch ist an unserer Schule schon mehrfach mit großem positivem Echo erfolgt.

Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW)

Angaben zur Leistungsbewertung im Fach Französisch

 „Schriftliche Arbeiten sind ein Teilbereich der für die Leistungsbewertung notwendigen Lernkontrollen, zu denen auch mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen als gleichwertige Formen gehören. Bei der Ermittlung der Gesamtzensur werden die schriftlichen Leistungen und die Mitarbeit im Unterricht (mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen) etwa im Verhältnis zwei zu drei gewichtet. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf 40% nicht unterschreiten.“ (Auszug aus dem Kerncurriculum der Jahrgänge 6 - 10).

Das Verhältnis von schriftlichen und mündlichen Leistungen wird dementsprechend je nach Art und Umfang von Vokabel- und Grammatiktests entweder mit jeweils 50% oder aber mit 40% schriftlich und 60% mündlich unter Einbeziehung der o.g. Tests gewertet. In den schriftlichen Arbeiten wird der Inhalt mit 40%, das sprachliche Ausdrucksvermögen mit 60% gewertet. In den schriftlichen Arbeiten werden jeweils zwei unterschiedliche Kompetenzen abgeprüft, die unterschiedlich gewichtet werden. Dabei sollen 30% in einem der Prüfungsteile nicht unterschritten werden. In den Jahrgängen 6 - 10 werden jeweils 4 Klassenarbeiten geschrieben. In den Jahrgängen 8 und 10 wird jeweils eine Klassenarbeit durch eine „Sprechprüfung“ ersetzt.

Die oben genannten Bewertungsmaßstäbe gelten grundsätzlich auch für die Oberstufe:

„Zur Ermittlung der Gesamtzensur sind die Ergebnisse der Klausuren und die Bewertung der Mitarbeit im Unterricht heranzuziehen. Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf ein Drittel an der Gesamtzensur nicht unterschreiten und 50 % nicht überschreiten.“ (Auszug aus dem Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe). In Semestern mit 2 Klausuren wird der schriftliche Anteil mit ca. 50% gewertet, bei nur einer Klausur liegt er bei 40%. In der Qualifikationsphase werden 5 bzw. 4 Klausuren geschrieben. Je nach Art und Anzahl der Klausuren gilt für die Gewichtung der Richtwert 60%/40% bzw. 50%/50%.

Hinweis: Eine rein rechnerische Ermittlung der Note ist nicht zulässig. Die Bewertung der Gesamtleistung eines Schülers/einer Schülerin liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft.

Geschichte

Das Fach Geschichte


Stundentafel

Jahrgang

5

6

7

8

9

10

Stundenanzahl

2

2

1

1

1

2


Geschichtslehrkräfte

  • Frau Albert
  • Herr Albert (Fachobmann Geschichte)
  • Herr Günther
  • Herr Miehe
  • Herr Mollenhauer
  • Herr Müller (Schulleiter)
  • Frau Mustroph (Referendarin)
  • Frau Remmert
  • Frau Richter (Referendarin)
  • Frau Schmitt (Referendarin)
  • Herr Tölpe
  • Frau Zywina


Stoffverteilung

Klasse 5-6
  • Einführung in die Geschichte
  • Leben in der Frühzeit
  • Ägypten – eine Hochkultur
  • Die Welt der Griechen
  • Das Römische Reich
    ------------------------------------------------------------------------
  • Lebensformen im Mittelalter
  • Glaube und Kulturbegegnungen im Mittelalter
  • Zwischen Krise des Spätmittelalters und Aufbruch in die Frühe Neuzeit
  • Kirchenspaltung am Beginn der Neuzeit
Klasse 7-8
  • Der Fürstenstaat in der Frühen Neuzeit
  • Aufklärung und Französische Revolution
  • Die Entstehung des dt. Nationalstaats
    -------------------------------------------------------------------------
  • Industrielle Revolution und Soziale Frage
  • Leben im deutschen Nationalstaat: Das Kaiserreich
  • Imperialismus und Erster Weltkrieg
Klasse 9-10
  • Neue Weltmächte – neue Gesellschaftsordnungen
  • Die Weimarer Republik (1918-1933)
  • Eine Ideologie setzt sich durch: Der Nationalsozialismus
  • Leben im Nationalsozialismus
  • Nationalsozialistische Außenpolitik und Zweiter Weltkrieg
    -------------------------------------------------------------------------------
  • Der Ost-West-Konflikt spaltet die Welt
  • Deutschland nach 1945: zwei Staaten, eine Nation?
  • Leben im geteilten Deutschland
  • Die deutsche Wiedervereinigung
  • Die globalisierte Welt seit 1990: Eine Welt? Viele Welten?
Klasse 11
  • Die Welt im 15. und 16. Jahrhundert
    ---------------------------------------------------------------------------
  • Vom 20. ins 21. Jahrhundert – eine Zeitenwende?


Leistungsbewertung

Pro Schuljahr werden zwei schriftliche zensierte Lernzielkontrollen geschrieben, bei epochalem Unterricht (Klasse 7-9) eine zensierte Lernzielkontrolle.

Bei der Findung von Zeugnisnoten haben die mündliche Mitarbeit und andere fachspezifische Leistungen Vorrang vor der schriftlichen Lernzielkontrolle. Die zensierte schriftliche Arbeit fließt zu ⅓ in die Gesamtnote ein.

Mündliche Mitarbeit findet statt in Form von: Fragen und weiterführenden Beiträgen, Referaten, vorgetragenen und abgefragten Hausaufgaben.

Schriftliche Lernzielkontrollen: Dauer: Maximal 45 Minuten. Die schriftlichen Lernzielkontrollen haben nicht nur die thematischen Inhalte, sondern auch die methodischen Kompetenzen der Schüler/-innen zu überprüfen.

Kooperation mit dem Portal zur Geschichte

Das Portal zur Geschichte e.V. wird von den 6. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts als außerschulischer Lernort (Kloster Brunshausen, Stiftskirche) genutzt. Die SchülerInnen erfahren dort, betreut durch Mitarbeiter des Portals zur Geschichte, etwas über die Geschichte des Klosters Brunshausen sowie über den Alltag der seinerzeit dort lebenden Menschen. Anhand der Ausstellung wird ihnen das mittelalterliche Schreiben und die Buchmalerei nahegebracht. Im Praxisteil können sie sich dann als mittelalterliche SchreiberInnen und MiniaturmalerInnen ausprobieren

Latein

Das Fach Latein

Latein wird am Roswitha-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 sowie ab Klasse 10 als 3. Fremdsprache angeboten.

Bei einem Beginn in Klasse 6 haben die Schüler am Ende von Klasse 10 bei mindestens ausreichenden Leistungen das kleine Latinum, bei einem Beginn ab Klasse 10 erhalten die Schüler nach drei Jahren Sprachunterricht bei ebenfalls ausreichenden Leistungen das kleine Latinum. Das Latinum erhalten die SuS am Ende des 11. Jahrgangs bei ausreichenden Leistungen, es kann nach Absolvieren einer freiwilligen Abiturprüfung auch für die SchülerInnen, die in Klasse 10 mit dem Lateinunterricht begonnen haben, erreicht werden. Das große Latinum mit Latein als 2. Fremdsprache wird den SchülerInnen nach zwei Semestern Oberstufe bei ausreichenden Leistungen bescheinigt.

Es unterrichten:

  • StR Dr. T. Günther
  • StR’ T. Martin
  • StR A. Tölpe
  • StR S. Weber
  • Fachobfrau I. Zywina

Unser Lehrbuch für die Jahrgänge 6 – 9 ist Campus Ausgabe A aus dem C.C.Buchner–Verlag. Es werden pro Schuljahr 4 schriftliche Arbeiten geschrieben, außerdem werden regelmäßig Vokabel- und Grammatikkenntnisse überprüft.

Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 9 wird mit der Lektüre begonnen, in der Regel mit Caesars Commentarii de bello Gallico . Ab der Lektürephase werden zwei zweistündige Arbeiten pro Halbjahr geschrieben.

Curriculare Vorgaben sind in den Kerncurricula I und II für das Fach Latein zu finden.

Link zum Niedersächsischen Bildungsserver: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=3613

Bewertungskriterien im Fach Latein

  1. Die Zeugnisnoten setzen sich zusammen aus schriftlichen Arbeiten und mündlichen und dazu zählenden anderweitigen Leistungen. Dies sind z.B. Hausaufgaben, Referate, Präsentationen oder Tests, die mit 10 – 15 % in die Zeugnisnote eingehen. Die schriftlichen Arbeiten und die mündlich-weiteren Leistungen stehen im Verhältnis von 50 % zu 35 – 40 % + 10 - 15 %.

  2. Die schriftlichen Arbeiten setzen sich zusammen aus einer Übersetzung sowie weiteren Aufgaben zu Grammatik und/oder Interpretation. Diese stehen im Verhältnis 2/3 : 1/3.
    Eine ausreichende Leistung im Übersetzungsteil ist bei einem Fehlerquotienten von 10 – 15(10 - 15 Fehler bei 100 Wörtern Text) je nach Anspruch des zu übersetzenden lateinischen Texts zu erreichen.
    Eine ausreichende Leistung bei den weiteren Aufgaben ist bei 40 % der zu erreichenden Punktzahl gegeben (s. Kerncurriculum).

  3. Für die Oberstufe ergeben sich ähnliche Kriterien: Die Semesterpunktzahl ergibt sich aus 50 % schriftlicher Leistung(Fehlerquotient bei 10) bei zwei Klausuren pro Semester, 40 % bei einer Klausur und dann entsprechend wie in der Sek I aus 50 bzw. 60 % mündlichen sowie anderweitigen Leistungen.

  4. In den Kerncurricula für Sek I und Sek II sind darüber hinaus die Wertigkeiten der einzelnen Fehlertypen und Bewertungskriterien nachlesbar.

Imke Zywina
Fachobfrau Latein

Mathematik

Das Fach Mathematik

Mathematik durchdringt nahezu jeden Aspekt unseres Alltags. Ob es sich im privaten Bereich um das Überschlagen des Einkaufspreises handelt, um den Vergleich von Smartphone-Tarifen oder um die Kalkulation größerer Anschaffungen, oder - auf gesellschaftlicher Ebene - um statistische Daten oder Modellrechnungen wie im Rahmen der Bevölkerungs- oder Steuerentwicklung oder beim allabendlichen Wetterbericht: Überall ist jede Menge Mathematik enthalten.

Der Mathematikunterricht am Roswitha Gymnasium trägt dieser Grunderfahrung Rechnung. Als Basiskompetenzen werden rechentechnische Fähigkeiten wie der Umgang mit Zahlen und Termen, der Satz des Pythagoras oder das Berechnen von Integralen erlernt und trainiert. Im Zentrum jedoch lernen die Schülerinnen und Schüler Methoden und Modelle zur Beschreibung und Bearbeitung alltagsweltlicher und gesellschaftlicher Problemstellungen kennen und entwickeln Lösungsstrategien für diese Problemstellungen. Lebendiges und kreatives Handeln, Argumentieren, Modellieren und Kommunizieren werden im Mathematikunterricht dadurch besonders gefördert.

Der Mathematikunterricht verläuft auf der Basis rechentechnischer Kompetenzen, mathematischer Modelle und Methoden anwendungsorientiert. Der schuleigene Lehrplan ist für Doppeljahrgänge angelegt und orientiert sich an den Vorgaben des aktuellen Kern-curriculums für das Gymnasium des Landes Niedersachsen (Stand: Sek.I 2015; Sek.II 2018). Als technisches Hilfsmittel steht den Schülerinnen und Schülern - im Einklang mit curricularen Vorgaben - der TI-Nspire CAS zur Verfügung. Dieser Taschenrechner wird in der Klassenstufe 7 eingeführt; er ist graphikfähig und verfügt über ein Computer Algebra System (CAS). Rechentechnisch komplexere Herausforderungen können so an den Taschenrechner abgegeben werden, im Blick bleiben Problemstellung und Lösungsstrategien. Daneben werden als Tabellenkalkulationsprogramm Excel und als Geometriesoftware GeoGebra genutzt; dies fördert sowohl die Methoden- als auch die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Die Vernetzung des Mathematikunterrichts mit anderen Fächern ist ein erklärtes Ziel des Roswitha Gymnasiums. Hier bieten sich Chancen zur Vertiefung und Festigung der Inhalte und Methoden über die einzelnen Fächer hinweg. Die im Mathematikunterricht praktizierte Anwendungsorientierung ergibt nahezu automatisch einen Fächerübergriff. Im Bereich der Naturwissenschaften liegt dieser nahe; aber auch mit den Fächern Geographie, Geschichte oder Werte und Normen bieten sich Möglichkeiten der Vernetzung; Maßstäbe, Darstellungs-methoden von Diagrammen bzw. Statistiken und ihre Auswertung bilden hier häufig das Bindeglied.

Lehrwerk

Mathematik Neue Wege, Arbeitsbuch für Gymnasien, Niedersachsen (G9)

Stundentafel

(Stand Deztember 2018):

Sekundarstufe I

5

6

7

8

9

10

Anzahl der Stunden

4

4

4

4

3

4

Sekundarstufe II

11   

12 gN

12 eN

13 gN

13 eN

   

Anzahl der Stunden

3

3

5

3

5

 



Leistungsbewertung

Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil des Unterrichts; sie beziehen sich auf Inhalte und Ziele des vorangegangenen Unterrichts, auf die dort erarbeiteten Kenntnisse und Kompetenzen. Zu unterscheiden sind mündliche Mitarbeit und schriftliche Leistungsmessung.

Für die Beurteilung der mündlichen Leistung sind eine aktive Mitarbeit im Unterricht, das Präsentieren von Ergebnissen, das Anfertigen und Vorstellen von Hausaufgaben und die Mappen-Führung relevant; möglich sind aber auch Kurzreferate und Portfolios. Dabei erfolgt eine Differenzierung gemäß Quantität und Qualität des jeweiligen Beitrages. Kurze Tests fallen ebenfalls in den Bereich der mündlichen Leistung.

Schriftliche Leistungsüberprüfungen finden in der Sekundarstufe I viermal pro Schuljahr statt. In der Sekundarstufe II werden in dem 11. Jahrgang drei Klausuren, in den vier Kurshalbjahren insgesamt fünf Klausuren geschrieben. Die Termine und die zu prüfenden Inhalte sind mindestens eine Woche vor dem Termin anzukündigen. Zudem werden Übungsmaterialien ausgegeben und besprochen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten somit hinreichend Gelegenheit, Fragen zu den geforderten Inhalten zu stellen und noch vorhandene Unklarheiten zu beseitigen.

Die Korrektur der schriftlichen Leistung verdeutlicht über Randbemerkungen Vorzüge und Schwächen der Arbeit. Bei der Rückgabe werden die geforderte Leistung und ihre Gewichtung erläutert; Noten- und Punkteschlüssel werden transparent gemacht. Die Berichtigung ermöglicht ein Lernen aus den gemachten Fehlern; der hier erwünschte positive Umgang mit Fehlern spielt für die Leistungsverbesserung eine zentrale Rolle.

Grundsätzlich gehen die schriftlichen und die mündlichen Leistungen jeweils zu 50% in die Endnote ein. Eine Ausnahme (40% schriftlich, 60% mündlich) kann gelten, wenn in einem Halbjahr nur eine Klausur geschrieben wird.

Musik

Fachbereich Musik

Die Fachgruppe Musik am Roswitha-Gymnasium hat dem Unterricht eine möglichst praxisnahe Ausrichtung gegeben, die in den neu verabschiedeten Rahmenplänen nachvollziehbar ist. So lernen die Schülerinnen und Schüler neben den Grundlagen der Stimmbildung und regelmäßigem Singen im Unterricht in der 6. Klasse die Grundlagen im Umgang mit einem Tasteninstrument (Keyboardphase) und das Komponieren von Melodien, musikalischen Themen oder die Harmonisierung vorgegebener Musikstücke (Jg. 7, 8 und 10). Einen weiteren praktischen Schwerpunkt bildet zudem das zweite Halbjahr in Jahrgang 11, das der Komposition von Blues-, Rock- und Pop oder klassischen Liedern vorbehalten ist.

Eine Besonderheit stellt an unserer Schule die sogenannte Gesangsklasse da, die im Jahrgang 5 bei der Schulanmeldung nach persönlicher Neigung angewählt werden kann und in der der Großteil der Unterrichtsinhalte über den Einsatz der Stimme (Singen, Sprechen, Bodypercussion) erarbeitet werden. Ähnliches gilt für die Chorklasse in Jahrgang 11.

Über den Pflichtunterricht hinaus bietet sich den Schülerinnen und Schülern zusätzlich die Möglichkeit, im Chor von Frau Heubach, dem Schulorchester von Herrn Meyer, dem Vororchester von Frau Steinkopf oder der Keyboard-Ag von Herrn Rackowitz persönliche Interessen und Neigungen im Rahmen einer AG auszuprobieren, zu entfalten und zu vertiefen.

Die Ergebnisse der Arbeit in den Ensembles werden dann ein Mal im Jahr in Form eines Sommerkonzerts bzw. einer großen Musicalproduktion alle zwei Jahre der Öffentlichkeit vorgestellt.

Benotungsgrundlagen im Fach Musik am Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim

 

Lernkontrollen bzw. Klausuren

Benotungsgrundlagen und Gewichtungen

Jahrgänge 5 – 7
(zweistündig)

Eine Lernkontrolle im Halbjahr, von der eine eine „andere Form der Lernkontrolle“ sein kann.

Im Jahrgang 6 findet diese „andere Form“ im Rahmen der Keyboardphase statt.

Mündlich 2fach, schriftlich 1fach.

Bei Einbringen eines (freiwilligen) fachpraktischen Beitrags:

mündlich 50%

schriftlich 30%

FPB 20%

Jahrgänge 8-10
(einstündig)

Eine Lernkontrolle im Halbjahr.

Mündlich 2fach, schriftlich 1fach

Bei Einbringen eines (freiwilligen) fachpraktischen Beitrags:

mündlich 50%

schriftlich 30%

FPB 20%

Vorstufe (Jg. 11)

Eine Lernkontrolle im Halbjahr.

Da im zweiten Halbjahr das Komponieren im Vordergrund steht, sollte die schriftliche Überprüfung mit praktischer Präsentation kombiniert werden.

Mündlich 60% schriftlich 40%.

 

Im zweiten Hj. (Kompositionsphase):

mündlich 50%

schriftlich 20%

Präsentat. 30%

 

Sollte jedoch eine zweite Klausur geschrieben werden, gilt weiterhin

mündlich 60% schriftlich 40%.

Jahrgang 12
(1. und 2. Hj.)

Grundkurs:

eine Klausur im Halbjahr.

Leistungskurs:

drei Klausuren im Schuljahr

Grundkurs:

mündlich 60%

schriftlich 40%

 

Leistungskurs:

mündlich 60%

schriftlich 40%

 

Bei Einbringen einer (freiwilligen) fach-praktischen Leistung, gilt im Halbjahr mit zwei Klausuren:

mündlich 50%

schriftlich 40%

FPB 10%,

im Halbjahr mit einer Klausur:

mündlich 60%

schriftlich 30%

FPB 10%,

Jahrgang 13

(1. Hj.)

Grundkurs: eine Klausur

Leistungskurs: Vorabiklausur

Grundkurs:

mündlich 60%

schriftlich 40%

Leistungskurs:

mündlich 60%

schriftlich 40%

Bei Einbringen einer (freiwilligen) fachpraktischen Leistung: mündlich 60%

Schriftlich 30%

FPB 10%,

Jahrgang 13

(2. Hj.)

Grundkurs: eine Klausur oder „eine fachpraktische Aufgabe, ggf. auch ohne schriftlichen Aufgabenteil.“

Leistungskurs: eine Klausur oder „eine fachpraktische Aufgabe, ggf. auch ohne schriftlichen Aufgabenteil.“

Grundkurs:

mündlich 60%

schriftlich 40%

Leistungskurs:

mündlich 60%

schriftlich 40%

Bei Festlegung einer fachprak-tischen Aufgabe als Ersatz (s.o.):

mündlich 60%

FPB: 40%-

Philosophie

Das Fach Philosophie

Historisch gesehen entstand Philosophie in dem Augenblick, als Menschen aufhörten, überlieferte Vorstellungen von sich selbst und von der Welt einfach zu übernehmen oder zu „glauben“. Menschen begannen, Fragen zu stellen, selber zu denken, die Welt mit Hilfe der Vernunft neu zu ergründen. Philosophie als offene Suche nach der Wahrheit – so die Bedeutung des griechischen Wortes Philosophie: die Liebe zur Weisheit – trat an die Stelle der vermeintlich ewigen Wahrheiten des Glaubens und der Tradition, wie sie z.B. in den griechischen Mythen zum Ausdruck kamen.

Auch heute beginnt so das philosophische Denken. Wir zweifeln daran, dass das, was wir im Freundeskreis, in den Medien, in der Welt hören, richtig ist, zweifeln daran, dass wir so handeln sollen, wie ‚man‘ es macht und von uns erwartet. Wir beginnen, über eigene Wege nachzudenken, vergleichen unterschiedliche Vorstellungen von der Welt, unterschiedliche, eigene Auffassungen von Wahrheit, Wirklichkeit, Moral und Politik: Wir philosophieren.

Der Philosophieunterricht möchte Schülerinnen und Schüler in diesen Gedankengängen unterstützen. Hierzu gehen wir von Fragen aus, die sich vermutlich jede Person schon einmal gestellt hat, und hinterfragen scheinbar Selbstverständliches kritisch. Dies soll zu Überlegungen anregen, die Welt mit ihren zahlreichen Facetten tiefgreifend zu durchdenken. Entsprechend stellt der Philosophieunterricht eine Herausforderung zur Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns dar; er vermittelt wichtige Kompetenzen auf der Suche nach einem besseren Verständnis von Individuum und Lebenswelt. In diesem Sinne wirkt der Philosophieunterricht Fächer übergreifend und bietet so die Chance zu einer ganzheitlichen und prinzipiellen Sicht in die Lebenswirklichkeit und damit die Chance, ein Bewusstsein für eine sinnerfüllte Lebensgestaltung zu wecken.

Inhaltlich orientiert sich der Unterricht an den vier Fragen des Philosophen Immanuel Kant:

  • Was kann ich wissen?
  • Was darf ich hoffen?
  • Was soll ich tun?
  • Was ist der Mensch?


Bei der Erörterung dieser Fragen steht die Lektüre und kritische Reflexion von Originaltexten im Mittelpunkt des Unterrichts; dazu werden unterschiedliche Textanalyseverfahren trainiert. Zudem kommen Gedankenexperimente, Filmausschnitte und erklärende Videos zum Einsatz.

In der Jahrgangsstufe 11 wird zunächst der Frage ‚Was ist Philosophie?‘ nachgegangen. Anhand unterschiedlicher Perspektiven erfolgt eine Annäherung an die Tätigkeit des Philosophierens. Das sich anschließende Thema ‚Vom Mythos zum Logos‘ grenzt vorphilosophisches und philosophisches Denken gegeneinander ab; erste philosophische Perspektiven in der abendländischen Kultur werden erörtert. Die kantische Frage ‚Was ist der Mensch?‘ nimmt einen großen Teil des 11. Jahrganges ein. Unterschiedliche Antworten (z.B. von Gehlen, Sartre, Freud oder dem Vergleich ‚Mensch-Tier‘ in der Verhaltensbiologie) eröffnen ein weites Spektrum zur Orientierung. Kurze Einführungen in die Erkenntnistheorie (z.B. anhand von Descartes, Locke) bzw. in die Ethik (z.B. anhand von ethischen Fallbeispielen oder Dilemmata) schließen die Einführungsphase ab.

Die vier Kurshalbjahre in der Qualifikationsphase umfassen Erkenntnistheorie (z.B. anhand von Platon, Aristoteles, Hume, Kant, Konstruktivismus, Wirklichkeit-Wahrheit; Lernfeld Theoretische Philosophie), Staatsphilosophie (z.B. anhand von Naturrecht - Vertragsrecht, Kant; Lernfeld Praktische Philosophie), Ethik (z.B. anhand von antiken, utilitaristischen, deontologischen und Verantwortung orientierten ethischen Positionen, Wissenschaft bezogene Ethik; Lernfeld Praktische Philosophie) und Rechtsphilosophie (z.B. anhand von Kant, Rawls, Radbruch; Lernfeld Praktische Philosophie) bzw. Ästhetik (Alltagsweltliche Vorstellungen des Schönen, Kriterien für Kunstwerke, die klassische Auffassung des Schönen, das ästhetische Urteil (Kant), Kunst und Wahrheit (Benjamin) ; Lernfeld Theoretische Philosophie). Auf der Grundlage dieser Inhalte werden im Fach Philosophie die Wahrnehmens-, Deutungs- und Darstellungskompetenz sowie die Argumentations- und Urteilskompetenz entwickelt und gefördert.

Dieser Überblick bildet den üblichen Durchgang auf der Basis der Rahmenrichtlinien für das Fach Philosophie (1985) und der Einheitlichen Prüfungsanforderungen im Fach Philosophie (2006). Bislang existieren keine Kerncurricula für das Fach Philosophie. Sie sollen jedoch in Planung sein.

Das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim bietet die Möglichkeit, im Fach Philosophie die schriftliche Abiturprüfung (P4) oder die mündliche Abiturprüfung (P5) abzulegen. In der Jahrgangsstufe 11 können Schülerinnen und Schüler das Fach anstelle von Religion bzw. Werte und Normen anwählen. Zur Erleichterung dieser Wahl findet im Vorfeld der Wahl in der Jahrgangsstufe 10 ein Probeunterricht statt. Dieser soll von Schülerinnen und Schülern, die bereits am Philosophieunterricht teilnehmen, unter Anleitung vorbereitet und eigenständig durchgeführt werden.

Im Rahmen der Vernetzung des Philosophieunterrichts mit anderen Fächern, einem erklärten Ziel des Roswitha Gymnasiums, bieten sich die Biologie (Mensch-Tier-Vergleich, ethische Fragen zur Reproduktionsmedizin) und die Politikwissenschaften (Rechts- und Staatsverständnis) an. Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Wahrheit reicht in alle wissenschaftlichen Bereiche.

Ein Lehrwerk ist im Fach Philosophie nicht eingeführt. Das Fach wird Kopien gestützt unterrichtet.

Stundentafel (Stand Februar 2019):

Sekundarstufe II

11

12 / 13 P-Fach

12 / 13 kein P-Fach

Anzahl der Stunden

2

3

3

Leistungsbewertung

Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil des Unterrichts; sie beziehen sich auf Inhalte und Ziele des vorangegangenen Unterrichts, auf die dort erarbeiteten Kenntnisse und Kompetenzen. Zu unterscheiden sind mündliche Mitarbeit und schriftliche Leistungsmessung. Im Allgemeinen gehen die schriftlichen und die mündlichen Leistungen in einem Verhältnis von 30% zu 70% in die jeweilige Zeugnisnote ein.

Für die Beurteilung der mündlichen Leistung ist eine aktive Mitarbeit im Unterricht wesentlich. Die selbstständige Beteiligung am Unterrichtsgespräch – im Fach Philosophie unverzichtbar –, das Präsentieren von Ergebnissen und Hausaufgaben sind relevant; möglich sind auch Kurzreferate und kurze schriftliche Ausarbeitungen. Dabei erfolgt eine Differenzierung des jeweiligen Beitrages gemäß Quantität und Qualität.

Zur schriftlichen Leistungsüberprüfung werden in dem 11. Jahrgang zwei Klausuren, in den vier Kurshalbjahren insgesamt fünf Klausuren geschrieben. Die Termine und die zu prüfenden Inhalte sind mindestens eine Woche vor dem Termin anzukündigen. Die zu prüfenden Inhalte sind im Unterricht besprochen oder bilden eine sinnvolle Ergänzung zu den aus dem Unterricht bekannten Inhalten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hinreichend Gelegenheit, Fragen zu den geforderten Inhalten zu stellen und so fehlende Kompetenzen zu ergänzen. Die Korrektur der schriftlichen Leistung verdeutlicht über Randbemerkungen Vorzüge und Schwächen der Arbeit. Bei der Rückgabe werden die geforderte Leistung und ihre Gewichtung erläutert; der Punkteschlüssel wird transparent gemacht.

Physik

Das Fach Physik

Moderne Räumlichkeiten
 Schülerexperimente
 Lego-Technik-AG
Legoroboter
 Messstation
Wettbewerbe
 Medien
 Nacht der Naturwissenschaften
und
Schnuppertag
 Astronomie AG
Jugend forscht
Experimente
 Exkursionen

Unsere Ziele

Die Fachgruppe möchte das Interesse für das Fach Physik wecken. Es ist unser Ziel, den Schülerinnen und Schülern fachliche Inhalte und Methoden zu vermitteln, sie zu fördern und zu motivieren eine naturwissenschaftliche Berufsausbildung einzugehen.

Wir versuchen die Schülerinnen und Schüler in den Anfangsjahrgängen durch phänomenorientierten, anwendungsorientierten Unterricht mit experimentellem Schwer-punkten an die Grundlagen in den Bereichen Magnetismus, Elektrizitätslehre, Optik, Energie , Mechanik und Radioaktivität in Einklang mit den Kerncurricula und EPAs heranzuführen.

Mit zunehmendem Alter werden physikalische Arbeitsweisen und Auswertungs-methoden eingeführt. Dabei wird die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten (Schülerlabore) gesucht.

In der Sekundarstufe II werden die Auswertungsmethoden durch den Einsatz neuer Technologien vertieft. Das wissenschaftliche Arbeiten wird durch die Anschaffung von Schülerübungsgeräten, die auch im Abitur zum Einsatz kommen können, gewährleistet.

Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme an Wettbewerben und ermöglichen ihnen Einblick in naturwissenschaftliche Berufsfelder zu nehmen.

 

Physiklehrer/Referendare

Herr Marris, OStR (Fachgruppen- und Sammlungsleitung)
Herr Jendras, StR
Herr Hildebrandt, StR
Herr Pförtner, StR

 

Sekundarstufe I ( 5 -10 )

Jahrgang

Stunden

Klassenarbeiten

Themen

Lehrbuch

5

2 (epochal)

1

Magnetismus, Stromkreise

Spektrum 5/6 Schroedel Verlag

6

2 (epochal)

1

Optik

Spektrum 5/6 Schroedel Verlag

7

2 (epochal)

1

Energie,

Elektrizitätslehre I           (Teil 1)

Impulse 7/8 Klett-Verlag

8

2

2

Elekrizitätslehre I         (Teil 2),

Mechanik

Impulse 7/8 Klett-Verlag

9

2 (epochal)

1

Energieübertragung quantitativ,               Elektrik II (Halbleiter)

Impulse 9/10

Klett-Verlag

10

2

2

Atom- und Kernphysik, Energieübertragung in Kreisprozessen

Impulse 9/10

Klett-Verlag

Beurteilungsmaßstäbe

Wichtig ist, dass Noten stets eine pädagogische Entscheidung des Fachlehrers sind. Die folgenden Verteilungen sind daher als Richtwerte aufzufassen:
Verhältnis schriftlich – mündlich in der Sek I: 1 : 2 .

Schriftlich zensierte Lernkontrollen (Klassenarbeiten): einmal pro Halbjahr. Bekanntgabe des Leistungsstandes: zweimal im Halbjahr

 

Bewertungsrichtlinien für Klassenarbeiten in Sek.1

Note

1

2

3

4

5

6

Ab %

87,5

75

62,5

50

20

0

 

Einführungsphase Klasse 11

Jahrgang

Stunden

Klassenarbeiten

Themen

Lehrbuch

11

2

2 (1 stündig)

Kinematik,

Newtonsche Gesetze,

Kreisbewegung,

Energie,

Akustik

Ohne Lehrbuch

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

ab %

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

34

28

20

0

 
Beurteilungsmaßstäbe

Wichtig ist, dass Noten stets eine pädagogische Entscheidung des Fachlehrers sind. Die folgenden Verteilungen sind daher als Richtwerte aufzufassen:
Verhältnis schriftlich – mündlich in der 11: 1 : 2 .

Schriftlich zensierte Lernkontrollen (Klassenarbeiten): einmal pro Halbjahr. Bekanntgabe des Leistungsstandes: zweimal im Halbjahr

 

Schulcurriculum Oberstufe (G8)

Semester

Stunden

Klausuren

Themen

Lehrbücher

11.1

gN (4)

eN (4)

gN     1+1

eN     2

Elektrizität

Dorn/Bader

Schroedel

11.2

gN (4)

eN (4)

gN     1

eN     1

Schwingungen und Wellen

s.o.

12.1

gN (4)

eN (4)

gN     1(2), (4)

eN     1 (6)

Quantenobjekte, Atomhülle

s.o.

12.2

gN (4)

eN (4)

gN     1

eN     1

Atomkern

s.o.

 

Beurteilungsmaßstäbe

Kurs

1.HJ

Note

2.HJ

Note

3.HJ

Note

4.HJ

Note

11/12eN

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 1/2

schr: 1/2

11/12gN

(P4)

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

11/12gN

(P5)

mdl: 1/2

schr: 1/2

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

11/12gN

(ohne P.)

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 2/3

schr: 1/3

mdl: 3/5

schr: 2/5

mdl: 1/2

schr: 1/2

 Bekanntgabe des Leistungsstandes: mindestens zweimal im Halbjahr.

Bewertungsrichtlinien für Klausuren in Sek. 2

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

ab %

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

34

28

20

0

Politik

Das Fach Politik-Wirtschaft

Der Unterricht im Fach Politik-Wirtschaft beginnt im 8. Schuljahr. Gemäß dem Kerncurriculum vermittelt das Fach den Schülern das Grundwissen über den Prozess der politischen Willensbildung einerseits sowie das Zusammenspiel von ökonomischen Kräften auf nationalen und internationalen Märkten. Dadurch lernen die Schüler die vielfältig miteinander verwobenen Geschehnisse auf der kleinen wie großen politischen Bühne besser zu verstehen und eigenen Positionen zu aktuellen Themen zu entwickeln. Daneben macht das Fach sie mit den wesentlichen Bestimmungsfaktoren der nationalen Wirtschaftsleistung und Beschäftigung sowie internationaler Handelsbeziehungen vertraut. Das Fach gibt den Schülern somit eine wichtige Orientierung auf ihrem Weg zu mündigen Bürgern und Beteiligten im Wirtschaftskreislauf als Unternehmer oder Arbeitnehmer auf der einen Seite und Konsumenten auf der anderen Seite. Einige Schwerpunkte:

  • Jahrgang 8: Politik vor Ort und Konsumentscheidungen Jugendlicher
  • Jahrgang 9: Politische Willensbildung und Entscheidungsprozesse auf Bundesebene, Unternehmen und Arbeitsbeziehungen
  • Jahrgang 10: Verfassungsprinzipien und Wirtschaftsordnung und Europäische Union
  • Jahrgang 11: Wandel der Arbeitswelt in der globalisierten Gesellschaft und Globale und ökonomische Prozesse (3-wöchiges Praktikum)
  • Jahrgang 12: Demokratie und sozialer Rechtsstaat, Wirtschaftsbeziehungen in der Sozialen Marktwirtschaft
  • Jahrgang 13: Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik
Die Fachgruppe besteht aus erfahrenen Lehrkräften (den Damen Holtmann, Kopp, Marks, Martin, Nußbaum und den Herren Albert, Fischer und Günther), deren Engagement sich nicht auf den Unterricht in der Schule begrenzt, sondern Exkursionen zu nahen und fernen Zielen von politischer Bedeutung, z.B zum Landtag in Hannover, zum Bundestag in Berlin, zu verschiedenen Instanzen der Gerichtsbarkeit oder Gedenkstätten der jüngeren deutschen Geschichte. Auch ein Besuch der städtischen Behörden in Bad Gandersheim steht hin und wieder ebenso auf dem Programm genauso wie umgekehrt Bürgermeister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete gelegentlich zu Gast in der Schule sind, über aktuelle Themen referieren und sich den Fragen der Schüler stellen.

Das schuleigene Curriculum für die Sekundarstufe I, das die Jahrgänge 8 bis 10 umfasst, wurde am 27.09.2016 durch die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft genehmigt. Der Unterricht am Roswitha-Gymnasium orientiert sich im Wesentlichen am Lehrbuch „Politik & Co. neu“ aus dem C.C. Buchner-Verlag. In den Jahrgängen 8 bis 10 wird eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben. Mündliche und schriftliche Leistungen werden im Verhältnis 60:40 bewertet.
Das schuleigene Curriculum für die Jahrgangsstufe 11 wurde am 10. 09. 2018 durch die Fachkonferenz Politik-Wirtschaft genehmigt.
In 11.1. wird eine Klausur geschrieben, das Verhältnis mündliche und schriftliche Leistungen verteilen sich 60:40%. In 11.2. trägt der Praktikumsbericht mit 40% zur Endnote bei, wovon 10% auf die äußere Form des Berichtes angerechnet werden. Sofern ein freiwilliges Kurzreferat in einem der Halbjahre gehalten wird, geht dieses mit 10% in die Gesamtnote ein, der Anteil der sonstigen mündlichen Leistungen verringert sich dadurch auf 50%.
In der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 und 13) gilt: Bei einer Klausur im Halbjahr machen mündliche Leistungen wieder 60%, schriftliche 40% der Gesamtbewertung aus. Werden im Prüfungsfach Politik-Wirtschaft im Halbjahr zwei Klausuren geschrieben, so zählt jede Klausur 25% und die mündlichen Leistungen ergeben 50%. Im Semester 12.1. und zukünftig im Halbjahr 13.1. findet die Klausur unter Abiturbedingungen statt. Klausurergebnis und mündliche Leistungen machen jeweils 50% der Gesamtnote aus.


Christine Nußbaum
(Fachobfrau Politik-Wirtschaft)

Sport

Sport, Sport, Sport!

Fitnessstudio, Vereinssport, Leistungssport, Breitensport, Gesundheitssport, Joggen, Sportschau, Wettkampf, Idole, Doping, Spaß, Gefahr, Adrenalin, Sportverletzung und … und … und!

Überall werden wir in unserer Gesellschaft mit dem Phänomen Sport konfrontiert. Wie kaum ein anderes Unterrichtsfach hat Sport mit Prestigewerten und tiefverwurzelten Einstellungen zu tun. Es gibt die Topsportler, aber auch diejenigen, die in trotzigem Selbstschutz das polarisierende „Sport ist Mord“ verbreiten. Fast jeder weiß irgendetwas Wichtiges zum Bereich Sport beizutragen.

Wie sieht das Unterrichtsfach Sport an unserer Schule eigentlich aus?

Zumindest eins kann amtlich attestiert werden: Mit „Mord“ hat unser Unterrichtsfach eher selten zu tun. Das Unterrichtsfach Sport gehört in Schülerkreisen zu den beliebten Fächern, bietet es doch in zentralen Phasen einen willkommenen Ausgleich zu den eher intellektuell orientierten übrigen Unterrichtsfächern.

Moderner Sportunterricht soll zahlreichen Zielsetzungen gerecht werden: Er soll beispielsweise Persönlichkeiten formen, eine sozialerzieherische Intention haben, aber auch dem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein Impulse liefern. Außerdem soll Sporttreiben Spaß machen. Der letzte Aspekt findet sich so direkt formuliert allerdings selten in behördlichen Vorgaben.

Am Roswitha-Gymnasium spielt der Aspekt „Spaß haben“ gewiss keine untergeordnete Rolle. Unterrichtseinheiten zu Spielen sowie zu Individual- und Trendsportarten werden abwechslungsreich aneinandergekoppelt, aber auch – je nach Sinnhaftigkeit, Wetter und räumlichen Verhältnissen – frei kombiniert. Viel Wert wird auf den Schwimmunterricht gelegt, der in zwei Blöcken so früh wie möglich erteilt wird. Dies geschieht, um unsere Schüler und Schülerinnen schnell zu sicheren Schwimmern zu machen, sofern sie es nicht bereits sind.

Aber auch außerhalb des regulären Unterrichts gibt es Sport: Schülerteams nehmen an verschiedenen Turnieren sowie Wettkämpfen (z.B. „Jugend trainiert“, „Swim and Run“) teil. Aufsehen erregt auch stets das alljährlich stattfindende Brennballturnier der 5. und 6. Jahrgangsstufe.,

Im eigentlichen Sportunterricht wird – wie in anderen Fächern auch - grundsätzlich unterschieden zwischen dem Unterricht im Sekundarbereich 1 (Klassen 5 – 10) und dem Sekundarbereich 2 (11. Jahrgang und darüber).

Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 – 11 findet im Klassenverband, der Unterricht in den Jahrgängen 12 und 13 in Kursform statt.

Es gibt einen verbindlichen Lehrplan für das Fach Sport an unserer Schule, der alle wesentlichen Aspekte des Unterrichts vorgibt. Dieser Lehrplan befindet sich (natürlich!) in Übereinstimmung mit den aktuellen Bestimmungen für den Schulsport, curricularen Vorgaben der Landesschulbehörde sowie den Bestimmungen für Abiturprüfungen.

Im Sekundarbereich 1 spielen im Unterricht – mit unterschiedlichen Zeitanteilen sowie unter Berücksichtigung organisatorischer Möglichkeiten – folgende sieben Bewegungsfelder eine Rolle:

  • Spielen
  • Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen
  • Gymnastisches und tänzerisches Bewegen
  • Laufen, Springen, Werfen
  • Bewegungen des Rollens und Gleitens
  • Turnen und Bewegungskünste
  • Kämpfen

Was kann man darunter im Einzelnen verstehen?

Im Bereich „Spielen“ geht es in der unterrichtlichen Vermittlung nicht nur um große Sportspiele (Fußball, Handball usw.), sondern auch – vor allem in den unteren Jahrgängen – um kleine Sportspiele. In verschiedenen Formen kleiner Spiele sammeln die jüngeren Schüler u. Schülerinnen hier vielfältige Erfahrungen, die zentrale Momente großer Sportspiele akzentuieren. Die Formen werden zunehmend komplexer gestaltet. Dabei sollen die Schüler u. Schülerinnen angehalten werden, Spielsituationen im Unterrichtsgespräch zu analysieren und Regeln abzuleiten bzw. zu ändern. Später erwerben sie weitere Kompetenzen, die sie zusehends befähigen, auch an großen Sportspielen teilzunehmen und ihr sportliches Tun zu reflektieren. Wir unterscheiden vor allem zwischen Zielschussspielen (z.B. Handball, Basketball) und Rückschlagspielen (z.B. Volleyball, Badminton).

Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“ findet jeweils ein halbes Jahr im fünften sowie im siebten Jahrgang statt. Das hiesige Sole-Waldschwimmbad lässt sich von unserer Schule recht einfach zu Fuß erreichen, sodass der organisatorische Aufwand (kein Buspendelverkehr nötig) gering ist. Im Hallenbad ruht der übliche Publikumsverkehr, wenn das Schulschwimmen stattfindet. Die Schüler und Schülerinnen erlernen und verbessern Techniken, steigern ihre Leistungen und können auch Schwimmabzeichen erlangen.

Gymnastisches und tänzerisches Bewegen” meint die Auseinandersetzung mit gymnastisch-tänzerischen Grundformen. Rhythmusschulung mit und ohne Geräte spielt hier eine wesentliche Rolle. Das unterrichtliche Vorgehen kann Akzente auf weitgehend kreative Prozesse legen, kann aktuelle Bewegungsformen und Trend-Tänze einbeziehen, aber auch eher tradierte Bewegungen bevorzugen.

Laufen, Springen, Werfen”: Hiermit ist die klassische Leichtathletik gemeint. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit zu alternativen Bewegungsformen. Es soll in diesem Bewegungsfeld nicht nur eine Fertigkeitsorientierung stattfinden, sondern auch in Hinblick auf individuelle Leistungssteigerung vorgegangen werden. Beispielsweise werden Fertigkeiten des Springens (Fosbury Flop, Schrittweitsprung usw.) vermittelt, aber auch Trainingsprozesse eingeleitet (z.B. ausdauernd laufen). Konstant halten wir übrigens die Verlustquote verloren gegangener Schüler und Schülerinnen bei Waldläufen unter 50%, um Protesten des verärgerten Rotwilds vorzubeugen.

Im Bewegungsfeld „Bewegungen des Rollens und Gleitens“ findet das sportliche Treiben auf Geräten statt (z.B. Fahrräder, Inliner, Ski, Schlittschuhe, Surfbrett usw.). Es geht u.a. um Faktoren wie Gleichgewicht, Geschwindigkeit, aber auch Naturerleben.

Leider haben eigentlich alle Schulen in diesem Bewegungsfeld dieselben Probleme: Wie soll mit vertretbarem organisatorischen (und finanziellen) Aufwand unterrichtet werden? Fahrräder, Inliner usw. müssten vor Ort sein oder mitgebracht werden. Außerdem benötigt man häufig besondere Schutzmaßnahmen sowie Platz. Auch Skifahren kann man nicht vor Ort. Man müsste reisen und Material ausleihen oder kaufen. Aus diesen Gründen wird in diesem Bereich eher projektorientiert unterrichtet. Z.T. werden Fahrradprojekte sowie Skilanglauflehrgänge auf Klassenfahrten oder Exkursionen durchgeführt. Auch ein mehrtägiger Erste-Hilfe-Kurs wird regelmäßig veranstaltet (9. Jahrgang).

Das Bewegungsfeld „Turnen und Bewegungskünste“ umfasst Grundfertigkeiten des Turnens sowie des gegenseitigen Helfen und Unterstützens. Hier wird jedoch auch Raum geschaffen für weniger stark normierte Inhalte wie Parkour und Akrobatik.

Kämpfen“ bedeutet die direkte körperliche Auseinandersetzung mit einem Partner oder einer Partnerin in einer geregelten Wettkampfsituation. In diesem Bewegungsfeld sind uns selbstverständlich die Unversehrtheit der Partnerin bzw. des Partners und ein respektvoller Umgang miteinander wichtig. Gerade hier lassen sich Regelbewusstsein und Fairness üben. Inhalte sind Spiele sowie Partnerkraftübungen zur Anbahnung von Körperkontakten, bevor beispielsweise Basisformen des Judo einbezogen werden. Darüber hinaus können sich die Lehrkräfte endlich einmal ordentlich mit ihren Schülern kloppen (,wenn sie sich trauen).

Im 11. Jahrgang wird der Unterricht bis auf Weiteres im Klassenverband erteilt. Bis auf das Bewegungsfeld Schwimmen sollen die Lehrkräfte hier Defizite der Lerngruppen minimieren sowie Unterrichtsstoff generell wiederholen, um die Athleten und Athletinnen fit für die Kurse zu machen. Ein verbindlicher Lehrplan liegt z.Z. noch nicht vor, da er gerade erarbeitet wird.

Im Sekundarbereich 2 wird – wie oben schon festgestellt – der Unterricht in Kursform erteilt. Die Kurse wechseln halbjährlich. Die Schüler und Schülerinnen wählen jeweils zwei Kurse für ein Jahr, wobei das Kursangebot von der Fachkonferenz Sport jährlich neu festgelegt wird. In diesem Schuljahr gibt es – bedingt durch die Umstellung von 12 auf 13 Schuljahre – nur Kurse für den 12. Jahrgang.

12. Jahrgang

1. Halbjahr

2. Halbjahr

Tischtennis

Tänzerische Bewegung in versch. Stilrichtungen (Tanz)

Handball

Technik u. Touren auf Inlinern

Fußball Jungen

Ausdauersport und Fitness

Fußball Mädchen

Rhythmisch betontes Turnen

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Spiele, insbesondere Zielschussspiele, u. Individualsport

P5-Ergänzungsfach-SuS:

Individualsport, insbesondere Tanz, u. Spiele

P5

P5

Wie man sieht, können Schüler und Schülerinnen Schwerpunkte setzen. Bevor gewählt wird, hängt der Oberstufenkoordinator Kursausschreibungen aus, damit auch jeder sieht, welche Besonderheiten die Kurse aufweisen. Manche Kurse erfordern eigene Sportgeräte (z.B. Badminton, Inliner), bei anderen können Kosten entstehen (z.B. Ausleihkosten, Fahrtkosten). Im Kurs „Ausdauersport und Fitness“ (künftiger 12. Jahrgang) beispielsweise kann Skilanglauf betrieben werden oder es wird geklettert.

„P5“ bedeutet Prüfungsfach Sport. Wer diesen Kurs wählt, wird Sport als Abitur-Prüfungsfach erhalten. Dieser Kurs besteht jeweils zur Hälfte aus theoretischen und praktischen Teilen.

An diesem Kurs können auch interessierte Schüler und Schülerinnen teilnehmen, die sich nicht im Fach Sport prüfen lassen werden. Diese Interessierten wählen „P5-Ergänzungsfach“.

Und wie bewertet man das alles? Am Ende des Schulhalbjahres soll ja immerhin eine Zeugnisnote entstanden sein.

Die Leistungsfeststellung im Fach Sport ist an die Vorgaben der Kerncurricula gebunden. Sie bestimmen die Gewichtung der inhaltsbezogenen (bewegungsbezogene Leistungen) und prozessbezogenen Komponenten (kognitive, methodische, personale und soziale Qualifikationen) bei der Findung der Gesamtzensur.

Im Kerncurriculum der Jahrgänge 5 – 10 (das ist die Vorgabe der Landesschulbehörde) ist Folgendes aufgeführt:

Neben der Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernentwicklung sind die Ergebnisse sportmotorischer und sonstiger Leistungen heranzuziehen.

Zu den sonstigen Leistungen zählen z. B.:

‒  Beiträge zum Unterrichtsgespräch,

‒  mündliche bzw. schriftliche Überprüfungen,

‒  schriftliche Ausarbeitungen,

‒  Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch,

Portfolio usw.),

‒  Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen,

‒  Präsentationen, auch mediengestützt (z. B. durch Einsatz von Multimedia, Plakat,

Modell usw.),

‒  Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung,

‒  verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Team,

‒  Langzeitaufgaben und Lernwerkstattprojekte sowie

‒  freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe).

Im Fach Sport fließen die sonstigen Leistungen zu mindestens 25%, die sportmotorischen Leistungen zu mindestens 50% in die Gesamtnote ein.

(Kerncurriculum für die Schulformen des Sekundarbereichs I Schuljahrgänge 5 -10, Hannover 2017, S. 28)

Die am Roswitha-Gymnasium verwendeten Leistungstabellen zur Bewertung sportmotorischer Komponenten in der Leichtathletik sowie im Schwimmen sind von den Lehrkräften anzuwenden, jedoch keineswegs – wie im Kerncurriculum gefordert – einzige Bewertungskomponente. Die Gewichtung obliegt der jeweiligen Lehrkraft und ist abhängig von verschiedenen Komponenten (z.B. Ausgangsniveau d. Schüler und Schülerinnen, örtliche Gegebenheiten sowie Gruppengröße).

Im P5-Kurs der Oberstufe setzt sich der Unterricht aus einem Praxis-Theorie-Verbund zusammen. Hierzu heißt es im KC Sport der gymnasialen Oberstufe verpflichtend:

 

Zur Bewertung der Leistung werden ...

‒  in der Einführungsphase sowie im Ergänzungsfach der Qualifikationsphase unterrichtsimmanente Lernerfolgskontrollen einbezogen, die den Leistungsstand in allen Kompetenz- bereichen (inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen) widerspiegeln. Den Schwerpunkt soll hierbei die Beurteilung der erreichten sportlichen Handlungsfähigkeit (Sachnorm) bilden. Der individuelle Lernfortschritt (Individualnorm) und die individuellen Lernvoraussetzungen sowie der Leistungsstand der Lerngruppe (Sozialnorm) sollen angemessen berücksichtigt werden. Zur Leistungsfeststellung und -bewertung können verschiedene Formen genutzt werden.

 ‒  in der Qualifikationsphase im Prüfungsfach Sport die sportpraktischen und sporttheoretischen Anteile im Verhältnis 1:1 gewichtet Die Teilzensur in der Sporttheorie setzt sich aus der Bewertung der sonstigen Leistungen im Unterricht und aus den Ergebnissen der Klausuren zusammen. Dabei darf der Anteil der schriftlichen Leistungen ein Drittel an der Teilzensur nicht unterschreiten und 50% nicht überschreiten.

(Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe die Gesamtschule – gymnasiale Oberstufe das berufliche Gymnasium das Abendgymnasium das Kolleg, Hannover 2018, S. 51)

Die Fachkonferenz hat festgelegt, dass die Gewichtung schriftlicher und mündlicher Leistungen 40 / 60% lautet, wobei pro Semester 1 Klausur geschrieben wird.

Wer unterrichtet eigentlich das Fach Sport?

  • Frau Bartosch
  • Frau Fürle
  • Frau Greiff
  • Herr Jendras
  • Herr Kaufmann
  • Herr Peschek
  • Herr Schimmel
  • Frau Schwäbe
  • Herr Wangler

Werte und Normen

Das Fach Werte und Normen

Es gibt nichts Gutes.

Außer: Man tut es. (Erich Kästner)

So einfach könnte es sein! Nur: Wie soll ich handeln? Und was ist eigentlich das „Gute“? Gibt es vielleicht nicht nur eine, sondern verschiedene, womöglich schwer miteinander in Einklang zu bringende, ja vielleicht sogar einander ausschließende Vorstellungen vom Guten?

Mit solchen und ähnlichen Fragen befasst sich das Fach Werte und Normen und möchte dabei helfen, Orientierung zu geben in einer sich immer schneller wandelnden Welt. Unter „Werten“ versteht man bestimmte Vorstellungen von Zielen, die als wertvoll gelten und die man erreichen will, z.B. „Gerechtigkeit“. Mit diesen eng zusammen hängen „Normen“ (von lateinisch „norma“, zu deutsch: Regel), die Richtlinien an die Hand geben, wie man die Werte umsetzen und erreichen kann. Dem Wert „Gerechtigkeit“ könnte etwa die Norm „Achte bei der Beurteilung eines Menschen nicht auf seine soziale Herkunft!“ entsprechen.

An dieser Stelle informieren wir über folgendes:

  1. Für wen ist das Fach?
  2. Was will das Fach?
  3. Welche Anforderungen stellt das Fach?
  4. Was ist sonst noch zu beachten?
  5. Weiterführende Links

  1. Für wen ist das Fach?

Das Fach Werte und Normen ist ab Jahrgang 5 an den weiterführenden Schulen ein ordentliches Unterrichtsfach. Der Unterricht ist weltanschaulich neutral, das heißt er ist offen für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von konfessionellen Bindungen und wird alternativ zu Religion (evangelisch und katholisch) angeboten. Unterrichtet wird nicht im Klassenverband, sondern in Kursen. Im Mittelpunkt stehen ethische Fragen, die unser Denken, Fühlen und Handeln in menschlichen Gemeinschaften betreffen. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, über sich selbst, ihr eigenes Tun und ihre eigenen Wertvorstellungen nachzudenken und sich in einem argumentativen Austausch mit anderen darüber zu verständigen. In seiner Neutralität vermag das Fach Werte und Normen die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe, Weltanschauungen und Kulturen in den Blick zu nehmen und im kritischen Vergleich Orientierung zu stiften. Damit leistet es einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

  1. Was will das Fach?

Im Unterricht werden verschiedene Perspektiven aufgezeigt, welche die Erfahrungen, Konflikte, Ängste und Ziele der Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen und individuellen Entwicklung berücksichtigen. Basierend auf dem Grundgesetz, der Niedersächsischen Verfassung sowie dem niedersächsischen Schulgesetz vermittelt der Unterricht Schülerinnen und Schülern das Verständnis für unterschiedliche und manchmal konkurrierende Wahrheitsauffassungen und Weltanschauungen. Damit einhergehend fördert das Fach Einfühlungsvermögen in unvertraute Wert- und Normvorstellungen sowie Toleranz gegenüber anderen, indem es die Bereitschaft zum Reflektieren und zu verantwortungsbewusstem Handeln anregt. Das schließt die Fähigkeit ein, einerseits begründet Kritik zu üben, andererseits aber auch die eigene Position durch Argumente in Frage stellen zu lassen.

Folgende Themenbereiche und Fragestellungen werden in den Jahrgängen 5-10 behandelt; die Unterrichtsfelder der gymnasialen Oberstufe lehnen sich eng an diese an und vertiefen den Stoff inhaltlich und methodisch. Die kurze Vorstellung soll neugierig machen – wer mehr wissen will, kann sich z.B. über die weiter unten angegebenen Links informieren:

  • Fragen nach dem Ich: Jeder ist sich selbst der Nächste – aber gibt es wirklich ein Ich, das ohne Beziehungen zu anderen (z.B. Freunde, Familie) auskommt? Und wenn ich mit anderen zusammenkomme, wandle ich mich nicht auch in jeder neuen Begegnung? Nehme ich nicht immer auch eine Rolle an? Wer aber bin ich dann ‚wirklich’?
  • Fragen nach der Zukunft: Alle Menschen streben nach Glück, so heißt es. Gleichzeitig kann man beobachten, dass Glück für alle etwas Anderes bedeutet. Welche Lebensgestaltung führt mich zum Glück? Und was mache ich, wenn ich auf der Suche danach auch so manche Krise durchleben muss? Schließlich: Was kann Glück bedeuten, wenn es nicht auch Verantwortung für Natur und Umwelt einbezieht?
  • Fragen nach Moral und Ethik: Niemand kann allein leben. Welche Regeln, Werte und Normen sollen jedoch für das Zusammenleben gelten? Braucht es Regeln auch in der Liebe oder nur bei Konflikten? Haben alle gleiche Rechte?
  • Fragen nach der Wirklichkeit: Welche Wirklichkeit ist die wahre? Oder gibt es vielleicht mehrere, die wahr sein können? Sieht die Wirklichkeit eines armen Menschen nicht anders aus als die eines reichen? Sollten nicht beide gleiche Rechte haben und auch die Würde des Armen Respekt verdienen? Aber was versteht man überhaupt unter „Menschenrechten“ und „Menschenwürde“?
  • Fragen nach Orientierungsmöglichkeiten: Mit den genannten und vergleichbaren Fragen haben sich von jeher Religionen und Weltanschauungen auseinander gesetzt. Wie leben Menschen in verschiedenen Kulturen mit ihren unterschiedenen Blicken auf die Welt? Wie deuten sie ihre eigene und andere Kulturen? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen religiöser und weltanschaulicher Erklärungen?

  1. Welche Anforderungen stellt das Fach?

Werte und Normen wird entsprechend der Stundentafel zweistündig unterrichtet. Pro Halbjahr wird eine Klassenarbeit geschrieben; der Mitarbeit im Unterricht kommt daher großes Gewicht zu, sie fließt zu 70% in die Zeugnisnote ein gegenüber 30% für schriftliche Leistungskontrollen. Die Kriterien für die Leistungsbewertung werden zu Beginn des Schuljahrs bekannt gegeben.[1]

Schülerinnen und Schüler erhalten mindestens zwei Mal pro Halbjahr von der Lehrkraft eine Beurteilung ihres Leistungsstands, wobei sie zunächst eine Selbsteinschätzung abgeben sollen.

Zu den mündlichen Leistungen zählen u.a.:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch,
  • Anwendung fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen,
  • Präsentationen,
  • Anfertigung schriftlicher Ausarbeitungen.

Schriftliche Leistungskontrollen erfolgen in der Regel in Form einer einstündigen Klassenarbeit, die mindestens eine Woche vor dem Termin zusammen mit den inhaltlichen Schwerpunkten angekündigt wird. Die Korrektur hebt Stärken und Schwächen der Arbeit hervor und macht die Notengebung mittels Kommentaren, Bewertungsbogen oder Erwartungshorizont transparent. Diese dienen insbesondere dazu, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihre Leistungen zu reflektieren und somit zu verbessern.

  1. Was ist sonst noch zu beachten?

Grundsätzlich ist für eine Teilnahme am Werte und Normen-Unterricht eine schriftliche Abmeldung vom Religionsunterricht durch die Erziehungsberechtigten erforderlich. Zusätzlich ist zu beachten, dass an unserer Schule ein Werte-und-Normen-Kurs in der Regel erst ab einer Anzahl von mindestens 12 SchülerInnen eingerichtet wird. Die Abmeldung vom Religionsunterricht ist zu jedem Schulhalbjahr möglich.

Am Roswitha-Gymnasium ist ab dem 11. Jahrgang die Belegung des Faches Philosophie möglich, das auch als Abiturprüfungsfach gewählt werden kann. Werte und Normen bereitet in der Sekundarstufe I mit den zentralen Anteilen philosophischen Fragens und Denkens bereits auf Philosophie vor, sodass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, sich fachlich vorbereitet in der Sekundarstufe II für Philosophie zu entscheiden.

Als Lehrwerk wird Wege Werte Wirklichkeiten verwendet.

 

  1. Weiterführende Links:

Niedersächsischer Bildungsserver: Informationen zum Fach und zu den Themen

http://nibis.de/nibis.php?menid=3647

Niedersächsischer Bildungsserver: Datenbank mit Curricula zu allen Fächern:

http://nibis.de/nibis.php?menid=3790


Für weitere Informationen stehen die Mitglieder der Fachgruppe gerne zur Verfügung:

Hr. Dr. Günther – Fr. Holtmann – Hr. Rackowitz – Hr. Schmiester

 

[1] Nach dem Erlass über Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5-10 des Gymnasiums ist es möglich, eine der beiden schriftlichen Lernkontrollen im Schuljahr durch eine andere Form des Leistungsnachweises zu ersetzen, sofern die Fachkonferenz diese Möglichkeit durch Beschluss grundsätzlich einräumt.