Etwa 1,66 Millionen E-Scooter sind laut einer Ergebung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft auf deutschen Straßen unterwegs. Vielen Autofahrern und Fußgängern bereiten die elektrischen Roller Sorgen, man befürchtet Unfälle und ärgert sich über das unsichere Verhalten einiger Fahrer, die nicht selten zu zweit auf einem Scooter unterwegs sind.

Insbesondere bei Jugendlichen dagegen erfreuen sich die flinken Gefährte aber immer größerer Beliebtheit. Um die Fahrten sicherer zu machen, bekam das Roswitha-Gymnasium kürzlich Besuch: Frank Semmelroggen von der Deutschen Verkehrswacht führte mit den Schüler/innen des 10. Jahrgangs ein Projekt rund um den E-Scooter durch.
In einem Theorieteil wurden den Jugendlichen wichtige Regeln im Straßenverkehr vermittelt und der Aufbau des Scooters besprochen. Hierbei wurde vor allem darauf hingewiesen, dass die Fahrzeuge über eine Klingel und Licht verfügen müssen. Danach wurde es spannend: Im Praxisteil durften zwei Roller ausprobiert werden. Zum Eingewöhnen wurde zunächst das Geradeausfahren geübt, danach erprobten sich die Jugendlichen in einem Slalomparcours und probierten aus, wie lang der Bremsweg ist. Zudem gab es wichtige Tipps, vor allem das Tragen eines Helms, zu dem Fahrer derzeit nicht verpflichtet sind, wurde dringend empfohlen.
Die Klassen freuten sich über die lebensweltnahe Alternative zum Unterricht und selbst erfahrene E-Scooter-Fahrer gaben zu, noch etwas gelernt zu haben.


